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Bohrhammer

Bohrhammer

Hier wird Ihnen die Funktionsweise eines pneumatischen Bohrhammers gezeigt und erklärt.

Bohrhämmer sind wichtige Helfer bei allen Anwendungen im Innenausbau, bei der Montage oder bei der Befestigung von Wärmedämmverbundsystemen. Sie eignen sich zum Bohren von Dübellöchern in Beton mit Schlag genauso wie zum Anbohren von Fliesen ohne Schlag – kurz gesagt: der Spezialist für Beton. Bei der Auswahl eines Gerätes muss auf das Gewicht, die Schlagkraft und die Ergonomie geachtet werden. Dank der hochwertigen Lithium-Ionen-Akku-Technologie sind heute auch Akku-Elektrowerkzeuge am Markt, die für höchste Ausdauerleistung stehen.

Schlagbohrmaschinen sind in der Regel mit einem Rastenschlagwerk ausgestattet. Bei diesem Schlagwerktyp wird der Drehbewegung eine axiale Schlagbewegung überlagert. Der Bohrfortschritt beim Rastenschlagwerk hängt von der Stärke des Schlagimpulses und der Schlagzahl pro Zeiteinheit ab. Die Stärke des Schlagimpulses wird maßgeblich vom Anpressdruck des Anwenders beeinflusst. Für große Bohrungen in hartem Gestein bzw. Beton sind deshalb Bohrhämmer mit pneumatischem Schlagwerk – wie das im Schnittbild gezeigte Beispiel – vorzuziehen.

Beim pneumatischen Schlagwerk bewegt das vom Motor angetriebene Taumellager den Antriebskolben. In der Vorwärtsbewegung wird die Luft zwischen dem Antriebskolben und dem Flugkolben (Schläger) zusammengedrückt. Es entsteht ein Druck (eine Kraft) auf den frei beweglichen Flugkolben, der dadurch nach vorne bewegt wird (Abb. 1). Er trifft mit seiner Masse und der durch den Druck erzeugten Geschwindigkeit auf den Schlagbolzen und überträgt den Schlagimpuls auf das Werkzeug in der Werkzeugaufnahme (Abb. 2). Wenn sich der Antriebskolben wieder zurückzieht, prallt gleichzeitig der Schläger zurück in Richtung Antriebskolben (Abb. 3). Während der Antriebskolben sich bereits wieder in der Vorwärtsbewegung befindet, bewegt sich der Flugkolben noch in die entgegengesetzte Richtung. Dadurch wird die dazwischen liegende Luft wiederum stark komprimiert (Abb. 4). Die im Luftpolster gespeicherte Energie bewirkt in der Folge eine noch stärkere Vorwärtsbewegung des Schlägers, sodass noch mehr Energie an den Schlagbolzen und das Einsatzwerkzeug übertragen wird (Abb. 5).

Diese „Innere Bewegung" im Gerät ist für den Anwender als hohe Vibration spürbar und kann bei langem Arbeiten zu starker Ermüdung führen. Dem wirkt beim hier gezeigten Gerät die „Integrierte Vibrationsdämpfung" entgegen. Diese Federung nimmt die Schlagenergie auf – federt die Energie quasi ab – bevor sie auf die Hände übertragen werden kann. Dies führt in Kombination mit einer ausgewogenen Gewichtsverteilung zu einem hohen Arbeitskomfort und zu langem, ermüdungsfreiem Arbeiten.

Fotos: Festool
Quelle: Malerblatt

Bohrhammermit pneumatischen Schlagwerk.
1 Antriebskolben in der Vorwärtsbewegung.
2 Der Schläger trifft auf den Schlagbolzen.
3 Schläger und Antriebskolben in der Rückwärtsbewegung.
4 Antriebskolben und Flugkolben bewegen sich aufeinander zu.
5 Die im komprimierten Luftpolster gespeicherte Energie wirkt auf den Schläger.
Bohrhammermit pneumatischen Schlagwerk.
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