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Abwasserreinigung

Betrieblicher Umweltschutz für Abwasser-Indirekteinleiter im Produktionszentrum der Rheinoper Duisburg wird groß geschrieben.

Wasserknappheit ist auch schon bei uns, in verschiedenen Regionen der Bundesrepublik, ein großes Problem. Damit unser höchstes Gut „Trinkwasser" nicht unnötig und leichtfertig vergeudet wird, hat das Produktionszentrum der Deutschen Oper Duisburg/Düsseldorf eine gesetzeskonforme Lösung seit Sommer 2012 erfolgreich im Gebrauch. Seit gut zehn Jahren steht in Duisburg-Wanheim ein wesentlicher Teil der Deutschen Oper am Rhein – das Produktionszentrum. Auf den Probebühnen und in den Werkstätten auf dem ehemaligen Kasernengelände der britischen Rheinarmee werden wichtige Premieren-Vorbereitungen getroffen. Das Produktionszentrum besitzt ein weites Tätigkeitsfeld, hier sind Theatermaler, Theaterplastiker, Dekorateure, Schlosser und Schreiner an der Erstellung und Instandhaltung von Bühnenbildern tätig. Für die Theatermaler und Theaterplastiker musste im Sommer 2012 eine neue Reinigungsanlage mit Abwasseraufbereitung für die vielfältigen Werkzeuge im Malsaal gefunden werden. Die alte Reinigungsanlage brauchte zur Reinigung der Werkzeuge zu viel Trinkwasser und zu viel Arbeitszeit. Die Abwasseraufbereitungsanlage war viel zu groß für den industriellen Dauerbetrieb dimensioniert und hatte dadurch das Problem, dass das Abwasser den großen Malsaal mit fauligem Geruch belastete. In der alten Aufbereitung bildeten die anaeroben Bakterien große Mengen von Schwefelwasserstoff. Sie entwickelten sich unter Luftabschluss, relativ hohen Raumtemperaturen und bei dem hohen Anteil an Methylcellulose prächtig. In den Sommermonaten war das Arbeiten in dem großen Malsaal sehr geruchsbelastet. Weiter wurden die gesetzlichen Auflagen nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) nicht erfüllt.
Die manuelle Reinigung von leeren Farbgebinden, Walzen und Pinseln benötigt große Mengen an Wasser und ist zudem arbeits- und zeitintensiv. Trinkwasser ist aber nicht nur knapp, sondern auch teuer! Daher ist es wichtig, auch in dem Malsaal darauf zu achten, dass die Schadstoffbelastung des Abwassers und der Wasserverbrauch (mit Walzenreiniger, werden bis zu 90 % Wasser zur Reinigung der Farbwalzen eingespart) so gering wie möglich ist.
Die Leiterin des Malsaales hat sich mit ihren Fachleuten für die Produkte „Strobl", Werkzeug-Waschsystem Strobber WA 1500 und der Wasseraufbereitungs-Anlage Strobber WAB, der Firma Maschinenbau Rudolf, Nettersheim, entschieden. Die Entscheidungskriterien waren die kompakte Größe der Anlagen, die übersichtliche Handhabung, die Kostenreduzierung bei dem Trink-/Abwasser, eine wesentlich kürzere Reinigungszeit, keine Geruchsbelästigung und die gesetzeskonforme Einleitung des Abwassers in die Kanalisation.
Das Werkzeug-Waschsystem WA 1500 und Wasseraufbereitung WAB ist ein geschlossenes Modulsystem, frei von Geruchsbelästigung, mit leichtem und schnellem Wechsel der Filter, flexibel am Standort, Wasserzufuhrschläuchen von einem Meter Länge. Die Höhe des Abwassersiphons ist variabel einstellbar, der Walzenreiniger WAW reinigt die Farbwalze in nur 30 Sekunden bei reduziertem Wasserverbrauch.
Mit der Wasseraufbereitungs-Anlage WAB wird das Waschwasser komplett und gesetzeskonform gereinigt: Damit werden nicht nur gesetzliche Vorschriften erfüllt, sondern es wird ein wichtiger Beitrag zum Schutze unserer Umwelt geleistet. Die Reinigung des verschmutzten Waschwassers erfolgt nach folgenden Prinzipien: Durch den Grobfilter im Werkzeug-Waschsystem WA 1500 werden die Feststoffpartikel vorgefiltert. In der folgenden Wasseraufbereitung WAB erfolgt in nur einem einzigen Arbeitsgang die Aufspaltung, Flockung und Bildung gut filtrierfähiger Makroflocken. Das gefilterte Wasser wird dann rechtskonform in den Abwasserkanal eingeleitet. Die getrockneten Filterrückstände können anschließend über den Gewerbeabfall entsorgt werden.

 

Eine solche Anlage kam in Duisburg zum Einsatz.

Foto: Rudolf/Strobl
Quelle: Malerblatt 04/2013
 

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