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Multipor bewährt sich

Bei realitätsnahen Brandversuchen haben Multipor Mineraldämmplatten Temperaturen bis 900 °C unbeschadet überstanden.

Die Platten und der mineralische Leichtmörtel sind selbst nicht brennbar und wie die Versuche zeigen auch im eingebauten Zustand als Wand-, Dach- oder Deckendämmung gegen plötzliches Versagen oder Herabstürzen unter der Einwirkung der Brandhitze geschützt.

Eine große Berufsfeuerwehr in Deutschland trainiert regelmäßig und praxisnah die Bekämpfung von Wohnungsbränden. Dazu hat die Feuerwehr Multipor Mineraldämmplatten in einen standardisierten Seefracht-Container eingebaut, der für seine langfristige Wiederverwendung eine feuerfeste Innenauskleidung benötigt, die sich zudem bei Bedarf einfach und wirtschaftlich austauschen bzw. erneuern lassen muss.

 



Ein Anforderungsprofil, das unter verschiedenen im Vorfeld geprüften Materialien Multipor erfüllte. Für den Brandversuch wurden die Decke, drei Wände und der Fußboden des Containers mit den Mineraldämmplatten bekleidet. Beim Verkleben der Platten kam der systemzugehörige mineralische Leichtmörtel zum Einsatz, sodass der Schichtenaufbau der normalen Einbausituation eines Multipor-WDVS, einer Tiefgaragendämmung oder einer Innendämmung entsprach. Für die Feuerwehr hat dies den Vorteil einer äußerst praxisnahen Brandsimulation mit einer Brandschutzbekleidung ohne teure Sonderprodukte.

In der anschließenden Probe aufs Exempel überstand die mineralische Dämmung nicht nur für mehrere Minuten Brandtemperaturen von bis zu 900 °C, sondern hielt auch die schockartige Abkühlung durch das Löschwasser aus: Keine Platte war zerstört oder herabgestürzt, sodass im Ernstfall die Rettung von Personen oder der Löschangriff der Feuerwehr nicht beeinträchtigt werden. Hinter der Bekleidung wurden Außentemperaturen von lediglich etwa 40 °C gemessen, was eine wirtschaftliche und lange Lebensdauer für den Stahlcontainer sicherstellt.



Die zunächst empirisch gewonnenen Erkenntnisse zur Auskleidung des Containers mit Multipor Mineraldämmplatten werden jetzt mit Unterstützung der Xella Technologie- und Forschungsgesellschaft mbH wissenschaftlich untersetzt und weiterentwickelt.

Unter dem Aspekt der bautechnischen Anwendung hat der Brandversuch noch einmal die große Sicherheitsreserve von Multipor im Brandfall bestätigt: Der Mineraldämmstoff ist nicht nur nicht brennbar, sondern ist auch als eingebautes System samt seiner Verklebung gegen Herabfallen oder Zerstörung geschützt. Besondere Vorkehrungen wie Brandriegel an der Fassade oder gar die in letzter Zeit diskutierten zusätzlichen Brandriegel am Gebäudesockel sind bei der Verwendung von Multipor als Fassadendämmung im WDVS darum nicht relevant.



 

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