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Fenstermodul mit Dämmung

Noch ist das Fenstermodul im Teststadium – entwickelt wurde es am Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) in Kassel. [Anzeige]

Es könnte dereinst die Fassadendämmung von Altbauten schneller, perfekter und preiswerter machen. Denn das im Projekt „Prefab" konzipierte Modul verbindet Fenster, Fensterzarge, Dämmstoffrand und eine Technikbox zu einem kompakten Bauteil. Das wird vom Fensterbauer maßgenau angefertigt und vor Ort dann nur noch in die vorhandene Fensteröffnung eingeschoben. Weil so weniger zu koordinierende Gewerke beteiligt sind und der Montageaufwand an der Fassade minimiert wird, beschleunige sich der gesamte Sanierungsablauf, so das IBP.

Das Modul ist selbsttragend konzipiert und überdämmt mit seinem „Kragen" die Altfassade über den Leibungsbereich hinaus. Das eigentliche WDVS kann dann an diesen Stellen ansetzen – das Demonstrationsmodul basiert auf EPS-Dämmung, doch ließe es sich auch auf mineralische Dämmstoffe anpassen. Weil vorgefertigt, steigt die Qualität des Systems, das Risiko von Undichtigkeiten oder Wärmebrücken reduziert sich wesentlich.

Interessant ist zudem die Technikbox – sie befindet sich unter der Fensterbank und bietet Platz für Lüftungskanäle, Filter, Wärmetauscher, Mikrowärmepumpen und Rohrdurchführungen. Also Komponenten, mit denen Gebäude energetisch noch effizienter werden, bisher aber nur mit großem Kostenaufwand realisierbar sind. Neue Strom- und Datenkabel, Rohre oder Leitungen lassen sich unter der Dämmebene auf der Fassade führen und durch die Technikbox ins Gebäude geführt – das wiederum spart aufwendige Neuverlegungen in den Gebäudeschächten. Da die Fensterbank auch nach dem Einbau des Moduls zu öffnen ist, lassen sich alle Komponenten leicht warten oder durch effizientere Technologien nachrüsten. Zudem ist das Fensterelement so tragfähig, dass es auch zur dezentralen Integration von Solarthermie- oder Photovoltaikmodulen dienen kann.

Demnächst wollen die Forscher des Kasseler Institutes das Modul im Realeinsatz erproben. Dabei haben sie mit ihrem Projekt vor allem Mehrfamilienhäuser der Wiederaufbaujahre im Blick – also jene Bauten, die erhebliche Defizite in Sachen Energieeffizienz aufweisen.



Armin Scharf
Foto: Fraunhofer-Institut IBP
Quelle: Malerblatt 11/2012
 

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