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Die nachträgliche Kerndämmung ist effizient und kostengünstig. Worauf ist bei der Ausführung zu achten?

Damit keine Probleme auftreten, darf eine Kerndämmung nur von speziell für diesen Anwendungsfall geschulten Unternehmen durchgeführt werden. Neben der Verfüllung der Hohlschicht mit geeigneten Dämmstoffen können zusätzliche Maßnahmen getroffen werden, die die Wärmeschutzwirkung optimieren. Im Folgenden werden verschiedene Varianten vorgestellt, die abhängig von der jeweiligen Bausituation sind.

Die Bauweise des zweischaligen Mauerwerks wird seit dem 19. Jahrhundert eingesetzt, um das Eindringen von Schlagregen zu verhindern und somit feuchte Innenwände und Schimmelbefall zu vermeiden. Auch verleiht die zweischalige Konstruktion dem Bauwerk Standsicherheit. Der belüftete Hohlraum zwischen Innen- und Außenwand ist zwei bis 14 Zentimeter dick. Die Innenschale wird durch die Außenwand vor Niederschlagswasser geschützt. In Deutschland haben folgende Gebäude eine typische zweischalige Bauweise: Gebäude mit Klinkerschalen (vorzugsweise in Norddeutschland), Häuser mit gemauerten und verputzten Innen- und Außenschalen, die auf den ersten Blick nicht wie zweischalige Konstruktionen aussehen, Bauten mit vorgehängten Betonplatten aus den 60-er bis 80-er Jahren, die vorwiegend als öffentliche Gebäude oder als Geschosswohnungsbauten genutzt werden.

Neben ihren positiven Feuchte-Eigenschaften hat die Luftschicht zwischen Innen- und Außenschale jedoch den Nachteil, dass Wärme ungehindert entweichen kann. Durch Strahlung und Konvektion gelangt die Wärme von der Innenwand zur Außenschale beziehungsweise zur Luftschicht. Die von innen in die Luftschicht übertragende Wärme bewirkt eine Luftzirkulation in der Hohlschicht. Durch thermischen Auftrieb gelangt die warme Luft nach oben, wo sie ungehindert entweichen kann, da der obere Abschluss der Hohlschicht häufig offen ist. Ein zweischaliges Mauerwerk weist meistens keinesfalls eine „stehende Luftschicht“ auf. Durch Fugen und undichte Stellen im Mauerwerk gleicht kalte Außenluft den entstandenen Unterdruck in der Hohlschicht aus. Dadurch entspricht die Temperatur der Luftschicht in etwa der Außentemperatur und die Bauweise des zweischaligen Mauerwerkes verzeichnet hohe Wärmeverluste. Ein zweischaliges Mauerwerk mit 44 Zentimetern Stärke weist zum Beispiel bestenfalls einen U-Wert von 1,1 W/(m²K) auf. Die Anforderung der EnEV für neue und außengedämmte Außenwände liegt jedoch nur bei 0,28 W/(m²K).

Blick in die Hohlschicht.



 

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