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Heizkosten verringern

Das Umweltbundesamt hat die Vorteile und Nutzen einer Wärmedämmung am Haus bestätigt.

Der schnellste und einfachste Weg, um das Klima zu schützen, ist Energie sparen. Nicht verbrauchte Energie verursacht keine Emissionen – und kostet, nach anfänglicher Investition, auch kein Geld“, bringen es die Autoren des Papiers auf den Punkt.
Die Heizung (mit Warmwasser) ist mit fast 80 Prozent Anteil am Endenergieverbrauch größter Energiefresser im Haus. Das ist nicht nur teuer, sondern auch klimaschädlich. Denn die Heizungen in privaten Haushalten verursachen rund 60 Prozent des CO2-Ausstoßes.
Für eine energetische Sanierung mit Fassadendämmung sprechen gleich mehrere Gründe: Mit einer guten Wärmedämmung und effizienter Heiztechnik lässt sich zum einen der Primärenergiebedarf eines Gebäudes um bis zu 90 Prozent senken. So werden Wärmeverluste durch die Gebäudehülle drastisch reduziert und damit die Heizkosten auf ein Minimum verringert. Gleichzeitig steigert ein besserer Wärmeschutz den Wert einer Immobilie und fördert ein angenehmes sowie gesundes Wohnklima.

Guter Rat zahlt sich aus

Das Umweltbundesamt verweist zu Recht auf die Bedeutung guter Planung und Beratung. Hausbesitzer sollten sich also bereits bei Beginn ihrer Überlegungen zur energetischen Sanierung einen qualifizierten Energieberater hinzuziehen. Bei der Auswahl eines geeigneten Handwerksbetriebes hilft die Fachhandwerker-Suche auf Deutschlands größtem Infoportal zum Thema Wärmedämmung

Ökologisch und ökonomisch

Innerhalb welches Zeitraums eine Wärmedämmung die aufgewendete Investition direkt wieder einspart, hängt von mehreren Faktoren ab. Entscheidend ist in erster Linie der Ausgangszustand des Gebäudes. Je schlechter dieser energetisch ist, desto schneller lohnen sich in der Regel die eingesetzten Mittel. Weitere Faktoren in der Berechnung seien laut Umweltbundesamt die künftige Entwicklung der Energiepreise, die fachgerechte Ausführung der Wärmedämmung und die Frage, ob die Dämmung in ohnehin anstehende Sanierungsmaßnahmen integriert wird.
Ganz egal, für welchen Dämmstoff sich Hausbesitzer auch entscheiden: Alle Materialien sparen in ihrem Lebenszyklus deutlich mehr Energie als ihre Herstellung benötigt. Anders gesagt: Der hohe Energieverbrauch eines nicht gedämmten Gebäudes belastet die Umwelt viel stärker als die Herstellung des Dämmstoffs.

 

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