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Unebenheiten ausgleichen

Mithilfe eines neuen Trägersystems lassen sich Mauerwerksvorsprünge und Unebenheiten einfach und flexibel überbrücken.

Altbaufassaden weisen nicht selten starke Unebenheiten, Mauerwerksvorsprünge oder Reste von Friesen, Bossensteinen oder Fensterleibungen auf. Sollen derartige Fassadenflächen mit herkömmlichen Wärmedämm-Verbundsystemen gedämmt werden, muss zuerst unter hohem Aufwand eine dämmbare, lotrechte Ebene geschaffen werden.
Mithilfe eines neuartigen Trägersystems können vorher vollkommen ungedämmte Altbaufassaden nun ohne Vorarbeiten sogar bis zum Passivhausstandard gedämmt werden. Schadhafte Stellen, Unebenheiten sowie nicht tragfähige Anstriche oder Putze können an der Fassade verbleiben. Abdampfen, Abschlagen loser Stellen oder Tiefgrundieren zur Untergrundverfestigung sind für den Einsatz des Trägersystems nicht nötig.

Neues Trägersystem

Das neue Trägersystem besteht aus T- und Doppel-T-Trägern, die es in Konstruktionstiefen von 120 bis 240 Millimetern und in einer praktischen Länge von fünf Metern gibt. Die Träger bestehen aus Vollholzgurten und sechs Millimeter starken Hartfaserstegen. Sie zeichnen sich nicht nur durch ein geringes Eigengewicht, sondern auch durch eine wärmebrückenreduzierte Bauart aus. Praktisch ist beim Einsatz des Trägersystems auch, dass die Gefache zwischen der alten Außenwand und den Holzfaserplatten, die außen auf die Träger aufgebracht werden, ideal für nachträgliche Installationen genutzt werden können. Mithilfe gängiger Befestigungsmittel werden die Doppel-T-Träger mit einem Gurt am Mauerwerk fixiert. Die Einfach-T-Träger befestigt man seitlich an einem Kantholz, das zuvor im Mauerwerk verankert wurde. Aufgrund der verschiedenen Ausladungen der Träger können auch extrem unebene Altbaufassaden in eine vollkommen ebene Montagefläche für Holzfaserplatten verwandelt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Hartfaserstege, etwa bei Sockelvorsprüngen, einfach mittels geeigneter Säge auszuklinken. Die Gefache können sowohl mit Holzfaserdämmstoffen als auch mit einer Zellulose-Einblasdämmung gefüllt werden. Beplankt werden die Träger mit stabilen Holzfaserdämmplatten, die die Gefache problemlos überbrücken. Abschließend kann die gedämmte Fassade nach Belieben gestaltet werden.

Querschnitt durch den Wandaufbau: Auf das Mauerwerk erfolgt die Montage der Träger (hier Doppel-T-Träger), an denen wiederum die Holzfaserdämmplatten befestigt werden. Die Gefache können zusätzlich gedämmt werden. Abschließend wird die fertige Dämmebene verputzt.

Susanne Sachsenmaier-Wahl
Quelle: Malerblatt 10/2010
 

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