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Mit Insekten- und Pollenschutz-Systemen lassen sich interessante Zusatzumsätze generieren.


Viele private Haushalte haben noch Fenster und Türen ohne Fliegengitter. Ebenso besteht im Objektbereich, in öffentlichen Gebäuden, Hotels und Restaurants immenser Nachrüstungsbedarf, damit ungebetene „Gäste“ draußen bleiben.

Durch die Klimaerwärmung wird Mitteleuropa zunehmend zum Einwanderungsland für exotische Insekten aus subtropischen Gefilden wie Afrika und Asien. Erst jüngst haben Forscher den japanischen Buschmoskito in Deutschland entdeckt, eine StechmückenArt die hierzulande nicht heimisch ist. Mit den warmen Temperaturen steigt die Überlebenswahrscheinlichkeit der lästigen Plagegeister und der Leidensdruck der Bevölkerung nimmt zu. Auf lange Sicht hilft auch der Einsatz von Insektiziden nicht, da die chemische Keule Gesundheitsexperten zufolge „oft schädlicher ist als die Insekten selbst“. Um die Ungeziefer-Armada wirksam und dauerhaft von den eigenen vier Wänden fernzuhalten, empfiehlt sich als ökologisch sinnvolle, „natürliche Barriere“ die Installation von Insektenschutzgittern an Fenstern und Türen. Blütenstaub-Allergiker können die unterschiedlichen Systeme zusätzlich mit Pollenschutz-Gaze ausstatten.

Wachstumsmarkt

Das Nischensegment Insektenschutz gilt als Wachstumsmarkt. Nachrüstungsbedarf besteht nicht nur in Millionen von privaten Haushalten, sondern auch im Objektbereich, vom Hotel- und Gaststättengewerbe über Gesundheitseinrichtungen bis zu Schulen, Kindergärten und Bürogebäuden. Malerbetriebe, die ihr Angebot um maßgefertigte Insektenschutzgitter erweitern, können damit richtig gut Geld verdienen. Der Verkaufsleiter eines namhaften Anbieters bringt es auf den Punkt: „Insektenschutz bietet relativ hohe Handelsspannen.“ Gerade im Premium-Segment werden die nach Maß gefertigten Produkte immer komplexer und unterliegen hohen Qualitätsanforderungen. Die Beratungskompetenz von Handel und Handwerk ist gefragt, ebenso das fachliche Know-how bei Aufmaß und Einbau. Zudem dient das Randsortiment als „Türöffner“ mit sehr hohem Cross-Selling-Potenzial, das Käufe von anderen Artikeln nach sich ziehen kann.

Maßanfertigung

Insektenschutz-Systeme gibt es als Rahmen-, Rollo- und Plissee-Ausführung für Türen und Fenster. Hochwertige Anlagen bestehen aus robustem, stranggepresstem Aluminium, während für Systeme in Konsumpreislagen, etwa Baumarkt-Artikel, vielfach Profile aus Kunststoff und Stahlblech verarbeitet werden. Für Fliegengitter wird standardmäßig kunststoffummanteltes Fiberglas in sichtneutraler Farbgebung konfektioniert, das reißfest und witterungsbeständig sein muss. Einen Meilenstein bei den Geweben setzt eine neuentwickelte, extrem transparente Insektenschutz-Gaze, die verbesserten Durchblick und eine sehr hohe Luftzirkulation verspricht. Aluminium- und Edelstahlgewebe kommen meist im gewerblichen Bereich zum Einsatz, etwa in Großküchen. E-Smog-Insektenschutz-Gitter können Elektrosmog zu 99 Prozent abschirmen. Für Blütenstaub-Allergiker gibt es Kombinationslösungen aus Insekten- und Pollenschutz-Gewebe, zum Beispiel eine ganzjährig nutzbare, besonders feine Pollenschutzgaze, die über 99 Prozent der Birken- und Gräserpollen abfangen kann sowie gut 90 Prozent der besonders kleinen Brennnessel- und Ambrosiapollen.

Lösungen

Einhänge- oder Spannrahmen: Als gängigste und preiswerteste Insektenschutz-Lösung bieten sich Rahmen an, wenn am Fenster nicht gebohrt und geschraubt werden darf. Die Gitterelemente werden meist mit Klemmen oder Winkellaschen fixiert.

Klapprahmen: Der Rahmen wird an der Oberkante an einer Scharnierleiste gehalten und mit einer leichten Handbewegung nach außen aufge-klappt. Magnete sorgen dafür, dass der Insektenschutz am Fenster geschlossen bleibt.

Drehrahmen und Pendeltür: Für Fenster und stark frequentierte Durchgänge gibt es ein- oder zweiflügelige Gittersysteme. Eine weitere Variante sind Pendeltüren, die sich in beide Richtungen öffnen lassen und automatisch zuklappen, ohne dabei die Hände benutzen zu müssen.

Plisseetür: An Terrassen- und Balkontüren mit geringen Platzverhältnissen schützen seitlich ausfahrbare Plissee-türen oder Faltschiebeanlagen vor Fliegen, Mücken& Co. Die Systeme sind mit plissierter Insektenschutz-Gaze ausgestattet und ergeben zusammengefaltet ein schmales Paket, ohne Platzbedarf für Schienen.

Schiebeanlage: Für breite Hausöffnungen an Terrassen und Wintergärten empfehlen sich Schiebeanlagen, lieferbar mit bis zu acht Elementen. Leichtlaufrollen sorgen für bequemes, geräuscharmes Verschieben der Gitter, optional auch mit Fußbedienung.

Rollos: Insektenschutz-Rollos gibt es manuell und motorbetrieben. An Türen, die häufig durchschritten werden, lassen sich querverschiebbare Varianten montieren, mit horizontaler Kas-sette.

Sonderformen: Für Fenster-Sonderformen, wie Drei- oder Fünfecke, Trapeze, Stichbögen oder Kreise sind Insektenschutz-Lösungen lieferbar, ebenso für Katzenklappen.

Lichtschachtabdeckungen: Formstabiles Edelstahlgitter oder befahrbares, eloxiertes Streckmetallgewebe hält Insekten, Laub und Mäuse vom Keller fern. Angeboten wird auch eine transparente, trittsichere Kellerschachtabdeckung aus rutschfestem Polycarbonat.

Malerblatt 07/2011
Fotos: Kadeco, Luxaflex Teba,Neher, Velux


 

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