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Bauhaus -Tapete

Zeitlos moderne Wandgestaltung bietet das neue Raumkonzept für anspruchsvolle Kunden. Mit einer neuen Kollektion der Bauhaus-Tapete hat die Tapetenfabrik Gebrüder Rasch gemeinsam mit dem Profi-Farbenhersteller Sikkens ein modulares Raumkonzept zur individuellen Gestaltung entwickelt. Oberfläche, Farbauftrag und Lichteinfall schaffen eine eindrucksvolle Symbiose und sorgen für eine perfekte Raumwirkung.

Vor fast 90 Jahren kam die erste Bauhaus-Tapete auf den Markt. Sie galt damals als dekorativer, bürgerlicher Muff. Der Bauhaus-Vater Walter Gropius lehnte die Tapete deshalb als Produkt ab. Auch Großhändler sagten voraus, die Tapete sei nicht vermarktbar. Erst der Weg über die Architekten führte zum Erfolg. Hannes Meyer, einer der Direktoren des Bauhauses, forderte zum ganzheitlichen Denken auf und erklärte: „Jedes Zeitalter verlangt seine eigene Form.“ Der Aufruf ist heute noch so aktuell wie damals: Er vereint Ästhetik mit Funktion und Ökonomie. Die damalige Tapetenkollektion wurde gemeinsam mit der Tapetenfabrik Gebrüder Rasch entwickelt, erst kritisiert, danach hochgelobt: Die Bedeutung der Tapete wandelte sich von der Wanddekoration zum begehrten Werkstoff am Bau. Innerhalb weniger Jahre verkauften sich über sechs Millionen Tapetenrollen. Es war der größte kommerzielle Erfolg des Bauhauses. Heute wird die Bauhaustapete immer noch gefertigt, als einziges aller Originalprodukte weltweit. Das bevorstehende 100-jährige Jubiläum wird mit einer neuen Kollektion gefeiert: dem einzigen modularen Wandsystem in der Designsprache des Bauhauses, welches Tradition mit zeitgenössischem Design verbindet. Es erzeugt seine Raumwirkung durch feine Strukturen, die vor Ort überstrichen werden können. Mit dem Konzept „Bauhaus im Baukastenprinzip“ entsteht eine Vielfalt aus Mustern und Farben.

Warum die Rückbesinnung auf das Bauhaus? Geschäftsführer Dr. Frederik Rasch erklärt: „Die Verfassung der Branche stimmt nachdenklich“. Auch heute ist ein ganzheitliches Denken erforderlich. Kunst und Handwerk zu vereinen – dies war der Leitgedanke von Walter Gropius. Diesen Leitgedanken aufgreifend, haben sich die Tapetenfabrik Rasch und der Farbenhersteller Sikkens zusammengetan. Rasch nennt einen weiteren Grund für die Zusammenarbeit mit Sikkens: „Wir streben eine direkte Kommunikation mit dem Maler an.“

Die Kollektion steht ganz im Sinne des Gedankengutes des Bauhauses. Bei der Konzeption fand ein enger Austausch mit der Direktorin des Bauhaus-Archives, Dr. Annemarie Jaeggi, statt. Die Direktorin hatte in den letzten Jahren immer wieder nach einer Neuauflage der Bauhaus-Tapete gefragt.

Die Designs der aktuellen Kollektion Bauhaus Tapete Struktur und Farbe zeichnen Einfachheit, hohe Qualität und Ästhetik sowie eine zeitlose Modernität aus, die unter anderem Originaldesigns von Walter Gropius und Bauhaus-Absolventen neu auflegen. Wesentliches Merkmal der Dekore sind die dezenten Linien und Raster, aus denen sich feine, sehr zurückhaltende Oberflächenstrukturen ergeben. Sie stellen so eine harmonische Verbindung zwischen Oberfläche und Farbauftrag her.





Individuell kombinierbar

Eine Besonderheit ist die individuelle Kombinierbarkeit von Strukturen aus dem Hause Rasch und den Farben von Sikkens. Mehrere Monate dauerten die intensiven Labortests bis zur Freigabe für die Bauhaus-Kollektion. Es entstand eine eindrucksvolle Symbiose aus Oberflächendesigns und einer Vielzahl an Tönen aus dem Sikkens-Farbkonzept für ein perfektes Wandergebnis.


Originale Bauhaus-Tapete steht Pate

Die Farbpalette wurde sorgfältig anhand der Originale der ersten Bauhaustapeten, aus Arbeiten und Werken der Studierenden und Dozenten, aber auch von Farbreferenzen der heutigen Bauhausgebäude und Meisterhäuser von der Leiterin des Sikkens-Atelier der Farbe, Christine Gottwald, hergeleitet. Das Ergebnis verbindet die Rückbesinnung auf das Bauhaus mit einer zeitgemäßen Umsetzung für die individuelle Gestaltung unserer aktuellen Lebenswelt. Ein perfektes Raumkonzept mit architektonischen Werkstoffen, das weit über eine rein dekorative Wandgestaltung hinausgeht. 40 Oberflächendesigns sind mit 72 Farbtönen kombinierbar. Es gibt sechs Tapetengruppen, die mit allen Farbtönen aus ebenfalls sechs Farbgruppen gestaltet werden können. Die Auswahl, Umsetzung und Zusammenstellung erfolgte nicht nur im Sinne eines historischen Revivals, sondern auch mit Blick auf gestiegene Bedürfnisse der heutigen Zeit. „Farbe soll nicht wie eine Verkleidung – sie muss wie eine Eigenschaft der Architektur wirken“, Hinnerk Scheper (aus Architektur und Farbe, 1930).


 


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Das Bauhaus verkörpert heute trotz seiner kurzen Existenz von 1919 bis 1933 weltweit ein Markenzeichen für Architektur und Design und liefert noch immer vielfältige Anregungen für die Gestaltung unserer Lebenswelten. Die Kollektion Tapete Bauhaus Struktur und Farbe wurde von Rasch und Sikkens gemeinsam wiederbelebt.

www.bauhaus-tapete.de

 



Autorin: Bärbel Bosch / Fotos: Rasch/Bosch

Quelle: Malerblatt 03/2018

 

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