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Tapeten entfernen


Tapeten richtig entfernen - so geht': Dieser Beitrag zeigt, worauf es beim Tapeten entfernen ankommt.

Ganz gleich, wie der Einrichtungsstil auch aussieht: Erst die Tapete eines Raumes macht den individuellen Charakter deutlich und sorgt für das richtige Flair. Kein Wunder also, dass es im Handel unzählige Tapeten für jeden Geschmack gibt. In den meisten Fällen stellt sich vor dem Tapezieren allerdings die Frage: Wie bekomme ich die alte Tapete sauber abgelöst?

Ganz falsch: Tapeten trocken abziehen!

Vor allem bei Tapeten, die augenscheinlich fast von der Wand fallen, scheint die Lösung naheliegend: Einfach kräftig reißen, schon geht es dem alten Wandbelag effektiv an den Kragen. Und tatsächlich können Sie auf diese Weise große Teile der Tapete von der Wand bekommen. Schlimmstenfalls kommen Ihnen aber auch Teile der Wand selbst entgegen, denn alter Putz haftet manchmal schlechter als der Tapetenkleister. Insbesondere dann, wenn sich Risse im Putz gebildet haben, die durch die alte Tapete nicht erkennbar sind. Außerdem bleiben stets hartnäckige Tapetenreste an der Wand zurück. Wer also keine Lust hat, die Wände vor dem erneuten Tapezieren neu zu verputzen, sollte keinen Gedanken an diese Methode verschwenden.

So geht's richtig!

Nach dem Kauf von etwas Zubehör (wir empfehlen TAPETENMAX) kann es schon losgehen. Benötigt werden

  • Wasser
  • Glasreiniger, Spülmittel, Essig oder Tapetenlöser
  • Spachtel
  • Sprühflasche
  • Messer bzw. "Tapetenigel"

Vorbehandlung

Bei dieser Methode handelt es sich um eine feuchte Angelegenheit, also sollten Lichtschalter und Steckdosen vor der Arbeit abgeklebt werden. Zudem bietet es sich an, den gesamten Fußboden mit einer strapazierfähigen Folie abzudecken. Während Raufasertapete wasserdurchlässig ist, sind Vinyl- oder Fototapeten etwas hartnäckiger. Mit einem Tapetenigel oder einem Messer wird die Tapete so perforiert, dass sie besser von Feuchtigkeit durchdrungen werden kann.

Befeuchten der Wand

Anschließend wird die Wand mit einer Mischung aus Wasser und Glasreiniger, Spülmittel oder Tapetenlöser besprüht. Beim Tapetenlöser ist das Mischverhältnis bereits angegeben, ansonsten gilt hier die Faustregel "Viel hilft viel!". Denn erst durch den entstehenden Schaum von Spülmittel oder Glasreiniger entfaltet die Mischung ihre Wirkung. Beim Essigwasser indes können Sie sich am Geruch orientieren: Wenn es so richtig stinkt, passt das Mischverhältnis. Essig und Spülmittel beziehungsweise Glasreiniger zusammen in das Wasser zu mischen, macht allerdings keinen Sinn, denn die Wirkung hebt sich gegenseitig auf. Die Mischung wird dann einfach mittels Sprühflasche auf die Wand aufgetragen. Und bitte keine Hemmungen: Wenn das Wasser die Wand herunterläuft, bedeutet das noch keinen Wasserschaden in der Wohnung darunter.

Ablösen der Tapete

Bereits nach wenigen Minuten lässt sich an geeigneter Stelle testen, ob die Mischung ihre Wirkung getan hat. Im Idealfall lässt sich die Tapete nun spielend leicht abziehen, ansonsten können Sie einfach noch mal nachsprühen.

Noch leichter geht's mit Dampf!

Vor allem, wenn sich an der Wand noch mehrere Schichten alter Tapete befinden, kann ein Dampf-Tapetenablöser die richtige Wahl sein. Diese Geräte funktionieren mit Wasserdampf, der die Tapeten noch leichter durchdringen kann als das Wasser in flüssiger Form. So wird auch der unterliegende Putz geschont, was vor allem bei lehmverputzten Wänden wichtig ist.

Bildnachweis: © Dan Race / fotolia.com
 

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