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Objektkleister

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Ein Produkt feiert in diesen Tagen seinen ersten Geburtstag. Hat sich dessen Konzept bewährt? Was sagen Verarbeiter?

Ob sich ein neu entwickeltes Produkt bewährt oder nicht, das zeigt sich in der Praxis. Ein Jahr nach der Markteinführung verarbeitete Malermeister Hermann Christ mit seinem Team großflächig Objektkleister in einer Seniorenwohnanlage. Der Malerbetrieb aus Baden-Württemberg hatte Anfang des Jahres 9.500 Quadratmeter Raufaser zu verkleben – ideales Terrain für den Metylan Objektkleister.
Es gibt Produktnamen, die versteht kein Mensch. Und es gibt welche, die sind Programm: Der Objektkleister von Metylan steht für Fläche, Fläche, Fläche ... Im Gebinde finden sich sechs 1,5-kg-Pakete, also eine Menge Kleister für eine Menge Quadratmeter. Hermann Christ, Maler- und Lackierermeister aus Brackenheim (der Geburtsstadt von Theodor Heuss) und seit fünf Jahren Obermeister der Maler- und Lackiererinnung Heilbronn-Öhringen, wollte sich ein eigenes Bild von dem Methylzellulosekleister mit Kunstharz und klebeverstärkenden Zusätzen machen. Der engagierte Handwerker, der auch ehrenamtlich im Vorstand des Landesinnungsverbandes aktiv ist, führt den elterlichen Betrieb (gegründet 1948) seit 30 Jahren und beschäftigt derzeit zehn Mitarbeiter, wobei er auch immer wieder junge Leute während ihrer Ausbildung zum Maler und Lackierer begleitet.


Schönes Projekt

Ende des vergangenen Jahres erhielt Hermann Christ den Auftrag für die Malerarbeiten in einer neuen Seniorenwohnanlage der „Seniorendienste Bad Wimpfen“ in Offenau (Landkreis Heilbronn). Keine 200 Meter vom Neckar entfernt entstanden hier zwei Gebäude – ein Haus mit zwölf betreuten Seniorenwohnungen und eins mit 36 Pflege- und drei Kurzzeitpflegeplätzen. Getreu dem Motto „So viel Selbstständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig“ erfolgte die Bauausführung nach den neuesten Erkenntnissen für seniorengerechtes Bauen – und das idyllisch gelegen unweit des Neckars. Hermann Christ sprach mit Winfried Wolf, Bezirksleiter Bautechnik Deutschland der Henkel AG & Co. KGaA, über die Wahl des richtigen Kleisters. „Der Objektkleister bietet sich hier an“, so Winfried Wolf, „da er sich sehr gut für Neuputzflächen eignet und dank des wasserarmen Ansatzverhältnisses 1:11 eine gute Anfangshaftung sowie generell gute Klebkraft aber auch leichte Korrigierbarkeit bietet.“ Die große Verkaufseinheit von neun Kilogramm (6 x 1,5 kg) sorgt zudem für ein sehr ausgeglichenes Preis-Leistungs-Verhältnis zwischen 15 und 20 Cent je Quadratmeter. „Okay, schauen wir mal, was der kann“, sagte Hermann Christ daraufhin und entschied sich, den Objektkleister zu testen. Für ihn war es das erste Objekt, das er damit realisierte. Mit vier Leuten hatte er zehn Wochen lang gut zu tun. Die Stöße der Fertigbetondecken mussten gespachtelt, die verputzen Außenwände und Gipsdielenwände innen ebenfalls vorbereitet werden. Um die Saugfähigkeit zu reduzieren und die Feuchtigkeitsaufnahme zu regulieren, wurde mit dem Metylan Objektkleister im Ansatz 1:20 vorgekleistert – so wie es das BFS-Merkblatt Nr. 16 (Technische Richtlinien für Tapezier- und Klebearbeiten) und die Vorgabe für Tapezierarbeiten auf Gips-putzen der Mörtelgruppe P IV (seit Februar 2002) verlangen.


Tapezierarbeiten

Danach konnten die Tapezierarbeiten beginnen. Der Objektkleister wurde im Ansatz 1:11 (ergo 1,5 kg Pulver auf 16,5 Liter Wasser) für Raufaser angesetzt. „Dank seiner staubarmen Rezeptur lässt er sich komfortabel anrühren“, so Winfried Wolf. Und weiter: „Die homogene Flotte des Kleisters sorgt zudem für eine perfekte Verteilung auf der Raufaser und somit für eine sichere und feste Verklebung auf typischen Neubauobjektuntergründen wie hier in der Seniorenwohnanlage“ – Fakten, die Hermann Christ gerne bestätigte. Schon beim Durchziehen der 75er-Bahnen zeigte er sich begeistert (Maschineneinstellung zwischen 1,5 und 1,8). „Der Kleisterauftrag erfolgt sehr gleichmäßig, die breite Bahn lässt sich leichtgängig herausziehen“, so sein erstes Resümee. Und auch nach dem Trocknen überzeugte ihn der Objektkleister. „Der Nahtschluss ist perfekt, alles superfest, sehr gut“, so Hermann Christ. Wobei auch die Verklebung an der Decke sehr gute Ergebnisse brachte: „Die hohe Anfangshaftung ist insbesondere bei langen Bahnen ein großer Vorteil. Mühelos kann ein Mann arbeiten, ohne dass die Bahn wieder aus der Ecke kommt. Für mich hat der Kleister den Test bestanden – ermöglicht er doch sichere Verklebungen im Objekt.“

Quelle: Malerblatt 04/2012

 

 

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ObjektkleisterZügig, dabei aber sicher arbeiten ist das Ziel jedes Malers.
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