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Visualisierungssoftware

Moderne Softwarelösungen sind ein Wettbewerbsfaktor und helfen dem Maler beim Kundengespräch.

Die Vorgehensweise ist ungewöhnlich. „Wenn sich Neukunden bei mir melden", erklärt Malermeister Tobias Felsner aus Ismaning bei München, „und mit mir über eine anstehende Arbeit sprechen wollen, dann biete ich ihnen zum Preis von 50 Euro eine ausführliche Beratung oder ein Gestaltungskonzept an." Dazu gehört Mut. Denn die meisten Kunden werden es gewohnt sein, ohne Kosten ein Angebot oder eine Beratung von ihrem Maler zu erhalten. Felsner hat die Erfahrung gemacht, dass etwa die Hälfte der Auftraggeber das akzeptiert und er sich durch die Farbberatung den Auftrag sichert. „Die Beschäftigung mit dem Kundenwunsch kostet zunächst Zeit und damit Geld. Dieser Betrag wird bei Auftragserteilung angerechnet. Ich will meine Kunden beraten und sie von meinen Gestaltungsideen überzeugen. Für mich wäre es daher schade um die Zeit für Standardangebote, denn ich hätte damit nur Arbeit und wenig zusätzliche Aufträge."

Hohe Erfolgsquote

Bei dem 38-jährigen Malermeister scheint diese Vorgehensweise zu funktionieren. Zumindest kann er sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Seine Kunden schließen nach einer Beratung zu 90 Prozent den Auftrag ab. Diese Erfolgsquote beeindruckt. „Ich führe etwa 400 Aufträge pro Jahr aus. Und zufrieden scheinen die Kunden auch zu sein. Denn ich mache selbst kaum Werbung, die Kunden kommen über Empfehlung zu mir."

Tobias Felsner leitet seinen Betrieb seit 1998 in der zweiten Generation. Er hat zehn Mitarbeiter und arbeitet nahezu ausschließlich für Privatkunden. Daher konzentriert er sich im Wesentlichen auf Gestaltung und hochwertige Renovierungsarbeiten mit Premium-Produkten im Innen- und Außenbereich.

Kundenberatung

Wer Tobias Felsner zuhört, der merkt schnell, dass sich durch seine Vorgehensweise das Verhältnis zwischen Maler und Kunden verändert. „Wenn Kunden in Beratung investieren, erwarten sie etwas Besonderes. Um die Kunden zu überzeugen, sind hierbei professionelle Gestaltungsmittel unverzichtbar. Der Auftraggeber muss sich meine Entwürfe vorstellen können aus verschiedenen Perspektiven, ich brauche Vorher-Nachher-Betrachtungen und muss mit Alternativen arbeiten können. Als ausgefeilte Softwarelösung nutze ich dafür Spectrum von Caparol."

Spectrum ist seit vielen Jahren als Gestaltungs- und Visualisierungs software auf dem Markt etabliert. Sie ermöglicht die fotorealistische Darstellung von Flächen und Räumen. Neben einer Bildbibliothek mit mehr als 250 Fotos können eigene Aufnahmen einer Fassade oder eines Innenraums hochgeladen werden. Sind diese aufbereitet, bietet Spectrum eine Vielzahl von Kollektionen mit Farben, Materialien und Effekten zur individuellen Gestaltung.

Weiterentwicklung

Eva Helterhoff gehört im FarbDesignStudio von Caparol zu den Farbprofis, die an der stetigen Weiterentwicklung von Spectrum beteiligt sind. Aus Sicht der Innenarchitektin bieten professionelle Softwarelösungen heute eine unverzichtbare Möglichkeit für den Maler, sich von seinen Konkurrenten zu unterscheiden. „Je besser, je realistischer der Maler seine Ideen dem Kunden vorstellen kann, umso eher kann er seine Kompetenz unter Beweis stellen und ihn für höherwertige Aufträge gewinnen. In unserer immer digitaler werdenden Welt kann Darstellungssoftware im Wettbewerb den entscheidenden Ausschlag geben."

Moderne Technik nutzen

Mit der Version 5 hat Caparol eine weitere Entwicklung der Spectrum-Software vollzogen. „Wir haben die einzelnen Spectrum-Anwendungen über eine Daten-Cloud, also einen Online-Speicher, miteinander verknüpft. Eine der wichtigsten Neuerungen besteht darin, dass der Maler seine in der Vollversion aufbereiteten Bilder und Entwürfe dort sicher hinterlegen kann. Via Internet greift er jederzeit auf seine Daten zu. Online nutzt er dafür Spectrum_express, die kostenlose Internet-Version der Software. Diese läuft auch auf dem Tablet, sodass die Entwürfe dann beispielsweise unterwegs geladen und dort auch gestaltet werden können." Sie ergänzt: „Der Maler kann sogar seinem Kunden einen Link zu dessen Foto geben, sodass sich dieser die Entwürfe via Film ansehen kann. Alternativ kann das Bild in Spectrum_express geladen und vom Kunden selbst gestaltet werden. Oder der Maler und sein Kunde nutzen Spectrum_TV, um gemeinsam am Entwurf zu arbeiten. Das bedeutet, dass beide telefonisch oder im Chat miteinander verbunden sind und der Kunde live miterlebt, was der Maler am Entwurf ändert."

Für Malermeister Tobias Felsner ergeben sich damit völlig neue Möglichkeiten im Umgang mit den Kunden. „Jetzt ist es beispielsweise nicht mehr nötig, dass ich mich mit meinen Kunden unbedingt persönlich treffen muss, um einzelne Entwürfe abzuklären. Heute sind viele unter der Woche unterwegs oder arbeiten sogar an einem anderen Ort und sind dann nur am Wochenende zu Hause. So können wir die Entwürfe trotzdem gemeinsam anschauen und Änderungswünsche direkt vornehmen."

Natürlich erfordert das vom Maler eine gewisse Affinität zur Technik. Aber kann es sich ein Betrieb überhaupt leisten, heute nicht mehr mit modernster Technik zu arbeiten? Maler, die oft genug die Schwierigkeit haben, die Wertigkeit ihrer Arbeit ausreichend gewürdigt zu sehen, können mit moderner Technik bei ihren Kunden punkten und sich damit von der Konkurrenz abheben. Zumindest wird ein Maler mit einem solchen Angebot seine Kundschaft positiv überraschen.

Als zusätzliches Angebot hat Caparol in der Spectrum-Cloud einen PHOTOservice für Maler eingerichtet. „Hier können Betriebe Fotos online zu uns schicken, die dann professionell nach Kundenvorgaben aufbereitet werden. Dieser Service richtet sich an Maler, die schnell einen Entwurf brauchen, aber keine Zeit haben, das Foto vom Objekt des Kunden selbst aufzubereiten. Die Bilder sind innerhalb von zwei bis drei Arbeitstagen bearbeitet", weiß Eva Helterhoff.

Farbberatung

Wer seine Kunden richtig beeindrucken möchte, für den ist Spec-trum_arena interessant. Über einen Beamer werden hier Farben und Materialien dreidimensional auf ein neutrales Fassaden- oder Innenraummodell projiziert. Der Maler kann per Touchscreen die Flächen auswählen, die dann kantengenau gestaltet werden. Für den kleinen Betrieb ist das zu aufwendig, aber der Kunde kann auch zum nächsten Großhändler Spec-trum_Arena mitgenommen werden.

Mehr unter: www.caparol.de


Kai Sonntag
Fotos: Caparol
Malerblatt 04/2014
 

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