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Farbgestaltung am PC Teil 1

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Farbgestaltung am PC Teil 1
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Farbgestaltungssoftware

Was Sie von Farbgestaltungssoftware erwarten können und welchen Nutzen sie für Ihre Arbeit bringt.

Farbgestaltung in der Praxis sieht oft so aus: Ein kleiner Farbschnipsel, kaum größer als ein Daumennagel und auf glattem Papier gedruckt, wird ausgewählt und in der mehr oder minder ausgeprägten Vorstellungskraft auf die Hauswand und den Putz übertragen. Eine in die Luft gehaltene Musterkarte, dazu ein zugekniffenes Auge – und Maler und Bauherr sind überzeugt, das Richtige zu tun. Die letztgültige Sicherheit über die richtige Wahl erhofft man sich von mehreren quadratmetergroßen Musterflächen auf der Wand. Wie beim Multiple-Choice-Test (gut-besser-schlecht) wird oft spontan nach momentanem Gutdünken aus dem kleinen Angebot ein Farbton gewählt. Die Vorauswahl erstellt der Profi, Architekt oder Maler, und die Entscheidung wird dann dem Bauherrn, der möglicherweise in diesem Kreise die geringsten Fachkenntnisse besitzt, übertragen oder sie wird von diesem beansprucht, denn der bezahlt ja auch das Ganze.
Funktioniert das wirklich so? Hören wir nicht oft hinterher den Bauherrn klagen: „So habe ich mir das nicht vorgestellt“. Und mehr noch: Wie wirkt unser gewählter Farbton auf der großen Fläche und in der Wirklichkeit der Licht- und Simultanwirkungen tatsächlich und haben wir das Ganze im Verhältnis zum Nachbarn, zur Straße, zur Landschaft richtig eingeschätzt? Das kann keine Vorstellungskraft vorwegnehmen. Man kann Farbwirkungen nicht denken, dennoch muss man sie planen.
Die kontrollierte und zielgerichtete Farbgestaltung war bis in die nahe Vergangenheit neben der Schwierigkeit der Thematik an sich auch ein sehr mühsamer Prozess. Sollte ein Gestaltungsvorschlag über die bloße Collage von Musterkarten und Materialproben oder die flott hingeworfene, doch nicht farbverbindliche Aquarell- oder Buntstiftskizze hinausgehen, mussten Fassadenansichten mit mühsam in Tempera nachgemischten Originalfarbtönen und feinem Pinsel malerisch erarbeitet werden. Zugegeben, nicht jedermanns Sache! Außerdem erforderten Korrekturen und Varianten oft den gleichen Aufwand von Neuem.

Digitale Befreiung

Im Gegensatz dazu stehen wir heute am Beginn eines neuen digitalen Farb-Zeitalters mit bisher nicht da gewesenen Möglichkeiten. Nie war es so einfach, mit Farbigkeit umzugehen, zu mischen, zu prüfen, zu kombinieren und tastend probierend oder planvoll zielgerichtet zu entwerfen. Dank entsprechend entwickelter Hard- und Software und im Verbund mit Musterkarten der Hersteller kann man sich endlich voll und ganz auf die eigentliche Wirkung der Farbe konzentrieren.
Heute stehen dem auch keine großen Kosten mehr im Weg, denn leistungsfähige PCs sind in jedem Unternehmen und in jedem Haushalt ebenso selbstverständlich wie Digitalkameras und Scanner. Flachbildschirme mit großem Farb- und Kontrastumfang sind erschwinglich wie nie zuvor. Ja selbst Kalibriergeräte für Monitore und Drucker sowie Farbmessgeräte für die exakte Bestimmung vorhandener Farbtöne passen leicht in die Budgetplanung jedes Farbenprofis. Auf farbverbindliche Ausdrucke spezialisierte Dienstleister stehen in größeren Städten und online zur Verfügung. Die pigment- und messtechnisch hochentwickelte Abtöntechnologie macht jeden zuvor planerisch gehandhabten und über Referenzmuster kommunizierten Farbton jederzeit und gleichbleibend für die Ausführung verfügbar.
Der technische Teil der Farbgestaltung geht digital also bedeutend leichter von der Hand. Allerdings sollte man unbedingt im Bewusstsein behalten, dass damit aber die Gestaltungsinhalte nicht automatisch gelöst sind. Nach wie vor sind hier Erfahrung, Wissen und Sensibilität gefragt.



 

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