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Laser und 3-D-Optik

Lehm ist ein vielseitiges Material, das zum Wunsch nach einem natürlichen und gesunden Wohnumfeld der Kunden passt.

Tobias Kretz vom Malerbetrieb Hennes verarbeitet immer wieder Lehmprodukte als „wohngesunde“ Alternative und ist damit recht erfolgreich. Aber auch seine gut organisierte Arbeitsweise spielt beim Erfolg eine entscheidende Rolle.

Eine tolle Optik und ein gesundes Raumklima – darauf hat der Kunde am meisten Wert gelegt. Da hat der angehende Malermeister Tobias Kretz nicht lange überlegen müssen: Er hat sich sehr schnell für Lehmputz entschieden. Dank seinem Vater und Seniorchef Jürgen Hennes hat er bereits Erfahrung mit diesem Material, das auch in dessen eigenem Wohnhaus – einem renovierten Bauernhof - zum Einsatz gekommen ist. Lehm als traditioneller Baustoff vereint schließlich viele positive Eigenschaften: Er reguliert zum Beispiel die Raumfeuchte und kann Gerüche und Schadstoffen aus der Raumluft aufnehmen.



Der Malerbetrieb realisiert Lehmputzprojekte wie dieses in einem privaten Wohnhaus.


Auch der Kunde war begeistert und hat den saarländischen Malerbetrieb Hennes mit der Erneuerung einer ganzen Etage beauftragt. Sowohl der Grundputz als auch der Oberputz und der Anstrich basieren auf Lehm. Wegen der langen Trocknungszeiten im Winter hat sich das Projekt über drei Wochen erstreckt. Aber ein Trockengerät zur vorsichtigen Trocknung des Grundputzes hat alles rechtzeitig fertig werden lassen.



Der angehende Malermeister Tobias Kretz


Das Team aus vier Mitarbeitern hat sich auf hochwertige Maler- und Verputzarbeiten innen und außen spezialisiert. Auch Bodenbeläge und fugenlose Spachtelböden werden immer häufiger nachgefragt. Es sind überwiegend private Kunden und Hausverwaltungen, die sich bei Tobias Kretz mit Anfragen melden. Seit 2015 führt er den elterlichen Malerbetrieb weiter, der seit über 50 Jahren in Spiesen-Elversberg etabliert ist.


Das Aufmaß

Doch zurück zum Anfang des Lehmputz-Projekts: Da hieß es zunächst einmal, die Etage mit ihrem zum Teil außergewöhnlichen Grundriss komplett aufzumessen. Früher wäre das eine zeitaufwändige Prozedur gewesen, in der alle Daten handschriftlich erfasst und anschließend im Büro in das Angebot übertragen werden. Hierbei konnte sich schonmal der ein oder andere Fehler einschleichen, der die Berechnung und weitere Verarbeitung der Daten erschwerte.



Das Raumaufmaß auf dem iPad ist in Kombination mit dem Lasermessgerät schnell erledigt und dank 3D-Technik sehr anschaulich.


Mittlerweile ist das Aufmaß für Tobias Kretz schnell erledigt. Er nutzt eine mobile App, die auf dem Tablet läuft. „In Kombination mit einem Lasermessgerät kann ich darüber die Messdaten Raum für Raum zügig erfassen – immer passend zur Baustelle. Sie werden online an unsere Bürosoftware weitergeleitet und können dort von mir verarbeitet werden. So ist das Angebot im Nu fertig“, erläutert der Malermeister. „Das ist eine super Sache.“

Einen weiteren Pluspunkt des Verfahrens sieht er in der 3D-Ansicht: „Alles, was ich aufmesse, wird sofort auf dem Tablet in einer dreidimensionalen Zeichnung dargestellt. Das ist sehr anschaulich - sowohl für mich selbst als auch in Gesprächen mit meinen Mitarbeitern zur Baustelle. Alle können sich gleich in die Räume hineinversetzen und die notwendigen Arbeitsschritte besser nachvollziehen.“

Während das mobile Raumaufmaß für Innenräume zum Einsatz kommt, gibt es auch noch ein Fassadenaufmaß: Anhand eines Fotos eines Gebäudes und zwei Referenzmaßen kann damit das Aufmaß einer Fassade berechnet werden. Kretz: „Auch das Fotoaufmaß ist eine große Erleichterung, gerade jetzt in der kalten Jahreszeit bei richtig ekligem Wetter – da mache ich draußen nur schnell das Bild und nehme zwei Maße. Dann geht es zurück ins warme und trockene Büro, wo ich dann die übrigen Maße anhand des Fotos festlege.“ Auch diese Daten wandern anschließend mit einem Fingertipp in die Bürosoftware, wo sie für das Angebot zur Verfügung stehen.


Mobil unterwegs

Seit zwei Jahren nutzt Tobias Kretz die WinWorker Software und die passenden mobilen Apps. Letztere waren für ihn auch ausschlaggebend für die Kaufentscheidung. „Ich bin viel unterwegs, weil ich in unserem kleinen Betrieb selbst mitarbeite, und kann nicht immer zurück ins Büro, um fehlende Unterlagen zu holen. Sonst müsste ich zu oft die Kunden vertrösten.“ Mit der WinWorker App für Smartphones hat er auch unterwegs Zugriff auf Dokumente und Kundenadressen aus der Software.

Auch die mobile Zeiterfassung möchten er und sein Team nicht mehr missen: „Zunächst haben wir auf Angebotspositionen mitgeschrieben. Mittlerweile nutzen wir die Arbeitspaketierung, das ist einfacher für die Mitarbeiter und ich habe den optimalen Überblick. Meine Leute sind inzwischen sehr routiniert und können es fast besser als ich selbst“, stellt der Malermeister schmunzelnd fest. Anfangs musste er noch an der einen oder anderen Stelle Fehler bearbeiten, das ist jetzt kaum noch nötig. Vor allem mit der Einführung der Arbeitspakete hat es sich sehr verbessert. „Gut, dass ich hier Planzeiten für die einzelnen Pakete vorgeben kann. Die Belegschaft ist sehr interessiert und bemüht, die Vorgaben zu unterbieten.“ Typische Arbeitspakete orientieren sich am Baustellenablauf und nennen sich dann zum Beispiel „Abdeckarbeiten“, „Vorarbeiten“, „Verputz“ oder „Anstrich“ usw.


Attraktive Angebote

Auch die Angebote sind dank der neuen Systematik sehr übersichtlich geworden. Tobias Kretz: „Mir ist es wichtig, dass sie absolut verständlich und kundengerecht formuliert sind. Ich integriere auch häufig Bilder in das Dokument. Außerdem erhalten sie je nach Auftrag bis zu zwei Begleitschreiben: einmal ein Anschreiben, in dem ich das Projekt konkret vorstelle und meist auch ein Infoschreiben, in dem ich darüber aufkläre, warum unsere Leute auf der Baustelle ihre Handys nutzen. Wir bieten schon mit dem Angebot ein Erlebnis, das zeigt wie professionell wir arbeiten.“ Damit überzeugt er die Interessenten, auch wenn er vielleicht etwas teurer ist als andere Anbieter.

Der Betrieb ist schon weit im Voraus ausgelastet, da hilft ihm die Ressourcenplanung in der Software sehr. „Ohne sie wäre ich aufgeschmissen, so lang kann eine Stecktafel gar nicht sein …“. Alle Mitarbeiter können den jeweiligen Projekten zugeteilt werden. Farbige Balken schaffen Übersicht. Wunschzeiträume, die die Kunden angegeben haben, fließen automatisch in die Planung ein und sind gesondert markiert.



Über den großen Bildschirm im Geschäftsraum ist die Ressourcenplanung bestens im Blick.


Technik unterstützt

Tobias Kretz hat auch seine Zahlen täglich im Blick: eine vernünftige Nachkalkulation ist ihm wichtig. Das liegt auch an der kaufmännischen Ausbildung, die er vor der Malerausbildung abgeschlossen hat. „Die Nachkalkulation ist ohne großen Aufwand erledigt“, erläutert Kretz. „Durch die mobile Zeiterfassung sind die Stunden automatisch drin und bilden eine perfekte Basis.“ Er hört viel von anderen Betrieben, die keine Branchensoftware und keine mobile Zeiterfassung nutzen. „Dort wird viel Zeit und damit Geld verbrannt. Anfänglich bedeutet es zwar Einarbeiten ins System und Aufbau der Daten, aber später kann man sehr effizient arbeiten. Ich kann nur raten, auch einmal über den eigenen Tellerrand zu sehen und innovative Ideen und Techniken in den Betrieb einfließen zu lassen.“

Wer wie Tobias Kretz aktiv im Geschäft tätig ist, hat wenig Zeit fürs Büro. Die Software und Arbeitsabläufe dort müssen also funktionieren. Unterstützung findet er beim Kundensupport seines Programms, wo seine Fragen schnell und kompetent beantwortet werden. „Die Mitarbeiter dort wissen einfach, wovon sie reden, davon kann sich so manch anderer Support eine Scheibe abschneiden!“


Zukunftssicher

Auch in steuerlicher Hinsicht möchte er auf Nummer sicher gehen: „Die GoBD sind ein schwieriges Thema, das viele verunsichert.“ Er hat sich entschieden, den GoBD-Maßnahmenkatalog von WinWorker zu nutzen – mit einem zertifizierten GoBD-Archiv, ZUGFeRD-Funktion und vielem mehr. So werden unter anderem die Vorgaben der vollständigen, unveränderbaren Ablage und der maschinellen Auswertbarkeit der Dokumente optimal erfüllt. „Ich bin jetzt Anfang Dreißig und habe noch viele hoffentlich erfolgreiche Jahre mit dem Betrieb vor mir. Das möchte ich mir nicht von Steuerzuschätzungen aufgrund mangelnder Vorbereitung kaputt machen lassen!“



Quelle: Malerblatt 02/2018


 

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