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Software für Maler (2)


Malermeister Thoralf Prosetzky begeistert die Kunden mit der qualifizierten Arbeit seines Teams.

Thoralf Prosetzky setzt mit seinem sechsköpfigen Team farbige Akzente in privaten Wohnungen und an Fassaden. Auch gewerbliche Kunden beauftragen ihn für Industrieanstriche und Bodenbeschichtungen. Außerdem gehören Tapezier- und Bodenlegearbeiten zum Angebot des Malerbetriebs aus Oranienburg. Der Betriebsinhaber engagiert sich für das Malerhandwerk, er ist Innungsobermeister im Bezirk Oberhavel und Vorstandsmitglied im Landesinnungsverband Berlin-Brandenburg. Wie bekommt er das bloß alles unter einen Hut? Das funktioniert nur dank einer guten Organisation seines Betriebs. Heute geht das nicht mehr ohne die passende digitale Unterstützung.


Digitale Unterstützung

Aleksandra Prosetzky ist für die Lohnbuchhaltung zuständig, Thoralf erledigt alle anderen Aufgaben im Büro. Einige Zeit hat er mit einer einfachen Bürosoftware gearbeitet, auf Dauer war er aber wegen der fehlenden Verknüpfung zu mobilen Anwendungen nicht zufrieden. Auf einer Messe in Hamburg hat er dann die WinWorker Software kennengelernt, die auch eigene mobile Apps im Portfolio hat

Nun schreibt er mit der Software im Büro seine Angebote und Rechnungen, verwaltet seine Adressen und die Projekte. Im Programm enthalten sind unter anderem auch eine umfassende Baustellenvorbereitung und das Mahnwesen. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich gehalten und an aktuelle Windows-Produkte angelehnt. „Ich bin ein visueller Typ, eine ansprechende, moderne Optik und komfortable Bedienung waren mir wichtig bei der Auswahl“, erzählt der Malermeister.


Mobil unterwegs

Hinzugefügt zur Malersoftware hat er mehrere mobile Anwendungen, zunächst die App des Softwareherstellers. Prosetzky: „Ich habe sie erst einmal als Demo getestet und dann – weil sie mich mit ihren vielen Funktionen überzeugt hat – auf einer Messe gekauft. Damit habe ich alle meine Projektdaten, Angebots- und Rechnungsdokumente unterwegs auf dem Smartphone dabei, super!“ Auch die Adresssuche nutzt er unterwegs häufig. Weitere Funktionen sind beispielsweise mobile Formulare, Terminkalender und die mobilen Aufgaben.

Die App ist sein täglicher Begleiter, zum Beispiel auch bei den Einsätzen des Teams in einer Einrichtung der Caritas. Im dortigen Wohnheim und der angeschlossenen Werkstatt für Behinderte gibt es regelmäßig etwas zu tun. Wenn dort ganze Gebäudeabschnitte neue Farbe nötig haben, erfasst der Firmenchef die Massen mit seinem mobilen Raumaufmaß. Diese App ist ebenfalls an die Software angebunden, läuft aber über das iPad, das mit seinem im Vergleich zum Smartphone größeren Bildschirm ideale Voraussetzungen für die grafisch orientierte App bietet.

In Verbindung mit einem Lasermessgerät ermittelt der Malermeister Wand für Wand und Raum für Raum zügig die Aufmaßdaten – immer passend zum Projekt. Dafür sind jeweils nur wenige Fingertipps notwendig. So entstehen die aufgemessenen Räume Schritt für Schritt neben der zweidimensionalen Zeichnung auf virtuellem Millimeterpapier auf dem Bildschirm auch in einer dreidimensionalen Version – in den korrekten Größenverhältnissen.


Mit dem Finger

Bauteile wie Fenster und Türen werden aus einer Auswahlleiste mit dem Finger auf die jeweilige Wand geschoben und dann genau bemessen. Wenn notwendig, dann unter automatischer Beachtung der VOB. Bei mehreren gleichartigen Fenstern können die Bauteile auch kopiert werden. „Das Raumaufmaß ermöglicht einen super Workflow, es gibt im Vergleich zur händischen Erfassung mit Papier und Stift keine Lese- oder Schreibfehler mehr bei der Übertragung. Alles wird eins zu eins in das Aufmaß im Büro überspielt“, erläutert der Berliner zufrieden. „Ein Clou: Die App erkennt dank Lagesensor im Messgerät automatisch, ob ich die Höhe oder Breite eines Bauteils messe und übernimmt die Daten entsprechend. Und die 3D-Ansicht der Räume ist wirklich richtig anschaulich.“ Um effizient mit dem Raumaufmaß arbeiten zu können, hat Thoralf Prosetzky an einem Workshop zum Thema teilgenommen.


Mitschreiben via Smartphone

Auch die Arbeitszeiten werden in dem Oranienburger Betrieb mobil erfasst. Dafür hat der Malermeister seine Mitarbeiter mit Smartphones ausgestattet, auf denen sie ihre Zeiten buchen. Es werden die Arbeitszeiten, Pausen und Fahrzeiten sekundengenau mitgeschrieben, immer passend zum jeweiligen Projekt, das auf den Smartphones angewählt werden kann. „Weil die Handhabung so komfortabel ist, haben meine Leute von Anfang an gut mitgezogen, es ist ja auch für sie eine Erleichterung im Vergleich zum lästigen Ausfüllen der Stundenzettel“, so der Malermeister.


Wenig Aufwand

Die erfassten Daten nutzt er natürlich zum einen für die Lohnbuchhaltung – wenn seine Frau die Daten aus der Software übernimmt, sind sie schon perfekt vorbereitet für die Weitergabe. Zum anderen ist Prosetzky dankbar für die übersichtlichen Listen, die er mit wenigen Klicks erstellt: „Wir sind schon häufiger auch durch den Zoll geprüft worden und konnten alle geforderten Nachweise ohne großen Aufwand sofort vorlegen.“

In der Ressourcenplanung kann er anhand farbiger Balken auf einen Blick sehen, inwieweit der Betrieb ausgelastet ist. „Auch wenn ich bei meiner Analyse nicht bis ins letzte Detail gehe, weiß ich doch immer, wo mein Betrieb ungefähr steht, das ist mir wichtig“, betont der Malermeister.


Alles im Blick

Auch in anderer Hinsicht überlässt er nichts dem Zufall: Er hat seinen Betrieb fit gemacht für eine Steuerprüfung nach den GoBD: Er hat unter anderem das GoBD-Maßnahmenpaket von WinWorker installiert und eine Verfahrensdokumentation erstellt. Damit ist er in der Region erst einer von wenigen, die sich gekümmert haben, musste er feststellen. „Als Innungsobermeister und Vorstandsmitglied im Landesinnungsverband möchte ich dort das Thema GoBD auch noch einmal bekannter machen und die Kollegen sensibilisieren“, hat sich der Malermeister vorgenommen.


Das Team von Malermeister Thoralf Prosetzky (l.)

Der Malermeister nutzt das mobile Raumaufmaß für seine Projekte.



praxisplus


Kontakt:

Malermeister Thoralf Prosetzky

Saarlandstraße 57

16515 Oranienburg


www.wir-bringen-farbe.de

www.winworker.de



Malerblatt 12/2017


 

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