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Wandgestaltung aus Ton


Clemens und Birgit Happ sind Bio-Friseurmeister, setzen auch deshalb auf eine Wandgestaltung aus Tonputzen.

Wie kein zweiter Baustoff ist reiner Ton – auch als Heilerde bekannt – in der Lage, Schadstoffe und Gerüche aus der Raumluft zu binden. Zum Wohle von Mitarbeitern und Kunden.

Wenn man den Friseursalon von Clemens und Birgit Happ in der Altstadt von Hall in Tirol betritt, staunt man erst einmal. Über das modern-exklusive, authentische Ambiente, das in einem spannenden Kontrast zu dem über 700 Jahre alten gotischen Gebäude steht, mehr noch über die unerwartet gute, frische Luft. Keine Spur vom Geruch von Haarspray oder Pflegeprodukten, die üblicherweise durch Frisiersalons wabern.


Gesundes Arbeitsumfeld

Clemens Happ ist ein engagierter, fürsorglicher Mensch. Sein Engagement für die Umwelt und das Wohlergehen seiner Kunden und seiner circa 20 Mitarbeiter ist fester Bestandteil seines Salonkonzepts. Die Liste an Auszeichnungen ist lang: „Salon des Jahres“, „Top Salon“, „Erster klimaneutraler Friseur Österreichs“ und „Österreichischer Vorzeigebetrieb: Gesunde Mitarbeiter – Gesundes Unternehmen“. Als die Ladenneugestaltung anstand, sollte ein rundum „gesundes“ Arbeitsumfeld für seine Mitarbeiter entstehen. Denn Friseure sind einer hohen Belastung an Luftschadstoffen ausgesetzt. Die Raumluft wird durch Staub, Dämpfe aus Pflegeprodukten oder klebrige Sprühnebel von Haarsprays belastet. Das kann auf Dauer die Atemwege nicht nur reizen, sondern bis hin zu Erkrankungen wie dem berüchtigten „Friseurasthma“ führen. Nicht umsonst werden spezielle Luftreinigungsgeräte für Friseurläden angeboten. Im Salon Happ werden sie nicht gebraucht.


Angenehmes Raumklima

Auf die schadstoffschluckende Wandbeschichtung aus reinem Ton wurde der Tiroler durch einen Handwerker aufmerksam, der im Hinblick auf eine sanfte Raumtemperierung eine Flächenheizung und -kühlung an der Decke installierte. So kam der Kontakt zu Emoton zustande, einem Linzer Spezialhersteller von Putzen, Spachtelungen und Wandfarben aus reinem Ton. „Diese hochdosierten Tonmineralien machen als zentraler Wirkstoff die überragenden raumklimatischen Eigenschaften aus“, erklärt Emoton-Chefentwickler Harald Weihtrager. Ton verfügt über eine außergewöhnlich große innere Oberfläche. So erklären sich die extremen Sorptionswerte, die dreimal höher sind, als die gängiger Lehmputze. Die kapillare Leitfähigkeit sorgt für eine effektive Feuchteregulierung, im eher feucht-warmen Klima eines Frisiersalons ein durchaus erwünschter Zusatzeffekt. Durch die antistatische Wirkung ist auch die Staubbildung deutlich reduziert.

Raumgestaltungs- und Lichtkonzept tragen die Handschrift des spezialisierten Friseureinrichters „La Max Salondesign“. Mit viel Gefühl für die Symbiose von altem Gebäude und modernem Anbau setzt es die insgesamt vier Räume in Szene. Auf circa 120 Quadratmetern Wand- und Deckenfläche wurden Emoton-Tonspachtel beziehungsweise Tonputz in 2,5 Zentimetern Stärke maschinell aufgebracht.


Unaufdringliche Farben

Ein ausgeklügeltes Beleuchtungskonzept taucht die weißen Wände partiell in frische, aber unaufdringliche und entspannend wirkende Farben. Zusammen mit modernen Einrichtungselementen ein interessanter Gegenpol zur Anmutung des altehrwürdigen Gemäuers mit beeindruckendem Gewölbe und Deckenbalken. Dass Wandgestaltungen mit Ton vor allem da weiter Schule machen werden, wo es besonders auf eine saubere Raumluft ankommt, zeichnet sich bereits ab. Kürzlich wurden die Wände eines Bioferienhauses in Ried im österreichischen Oberinntal damit ausgestattet – farbig, mit Naturpigmenten abgetönt. Auch dort können die Gäste guten Gewissens tief durchatmen. Weil die Wände Schadstoffe schlucken.

Malerblatt 12/2016

Foto: la max salondesign/Emoton


 

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