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Innenräume in Kinderkrippen

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Ein sensibler Umgang mit Farbe spielt bei der Innenraumgestaltung in Kinderkrippen eine erhebliche Rolle.

Wenn Kinder ihr gewohntes familiäres Umfeld verlassen und neue Erfahrungen in einer fremden Umgebung machen, soll diese Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen die psychologischen und physiologischen Auswirkungen von Farben auf den Menschen. In seiner Entwicklung durchläuft der Mensch vielfältige Erlebnis- und Lernprozesse. Im Krippen- und Kindergartenalter ist die Erlebnisfähigkeit, die Beeindruckbarkeit über die Sinne durch äußere Reize noch viel ausgeprägter vorhanden als bei Jugendlichen und Erwachsenen. Je älter die Kinder werden, um so mehr können sie sich von der unmittelbaren Wahrnehmung abgrenzen, sie lernen das Ausfiltern von verschiedensten Eindrücken.
Die Umwelt wird von dem kleinen Kind noch unmittelbar wahrgenommen (unzensierte Eindrücke) und bestimmt im starken Maße die Ausbildung des sinnlichen Wahrnehmungsvermögens. Das erfordert einen sensiblen Umgang mit Farbe hinsichtlich Atmosphäre und Anmutung. Eine durchdachte Farbgestaltung vermeidet daher willkürliche und plakative Buntheit und orientiert sich an den Entwicklungsphasen des Kindes.

Erfahrungsfeld für die Sinne

Kinder brauchen Räume für Wahrnehmung, Bewegung und Begegnung. Durch ständiges Ausprobieren und Üben erobern sie sich die Welt Schritt für Schritt. Eindrücke beeinflussen die Identifikation des Kindes mit seiner räumlichen Umgebung und wirken auf sein Wohlbefinden und seine Verhaltensweise ein.
Der Raum sollte zu einem Erfahrungsfeld der Sinne werden. Niedliche und putzige Elemente sind zu vermeiden, um den Kinder Gestaltungsräume für ihre eigene Fantasie zu lassen. Großflächige, stark gesättigte Farbreize oder kontrastreiche Muster führen bei langer Einwirkung zu einer hohen, visuellen Anstrengung. Das Auge zieht es zu Dingen, die sich bewegen und der Blick wandert dorthin, wo hohe Kontraste sind. Kontrastreiche Muster werden entlang der Kanten „abgetastet“ und die Augen folgen immer wieder der Konturlinie. Das Gehirn muss gegensteuern und ausgleichen. Oftmals führt dies zu Ermüdung und Konzentrationsschwäche. Werden die Kontraste weicher, kommt Farbe hinzu, entsteht eine farbige Stimmung, die als atmosphärische Raumhülle dienen kann.
Für den Gleichgewichtssinn eignen sich Elemente, die zum Klettern und Krabbeln einladen: modellierte Böden (Podeste) mit unterschiedlichen Höhen, mit Auf- und Abstiegsmöglichkeiten, Hindernisse oder Stufen in allen Variationen. Sicht- und tastbare Oberflächen vermitteln nachhaltige Eindrücke. Daher ist die sorgfältige Auswahl qualitativ hochwertigen Materials sehr wichtig. Es empfiehlt sich, vor allem natürliche, ökologisch unbedenkliche Materialien einzusetzen, da neben dem gesundheitlichen Aspekt auch der Tast- und Geruchssinn angesprochen wird.

 



 

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