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Home Lacksysteme & Lasuren Grundlagen Beschichtung von Holzfenstern

Beschichtung von Holzfenstern

Damit Holz seine natürliche Schönheit und Wertbeständigkeit behält, muss es kontinuierlich gepflegt und geschützt werden. Die richtige Holzbeschichtung kann Schäden vermeiden, die Nutzungsdauer verlängern und dadurch Werte erhalten.

Neben Vollholzprofilen werden im Fensterbau zunehmend lamellierte, miteinander verklebte Holzprofile eingesetzt. Die einzelnen Lamellen können aus unterschiedlichen Hölzern bestehen. Die erkennbare Oberfläche zeigt in der Regel das Holz mit den besten Qualitätseigenschaften. Im Kern des Profils können jedoch Hölzer weniger guter Qualität verleimt sein. Bei der Bewertung der Holzqualität sowie der Auswahl und der Haltbarkeitserwartung des Beschichtungssystems ist der optisch erkennbare Qualitätszustand zugrunde zu legen. Die Größe und Anzahl von Rissen, Ästen und Astlöchern kann im Einzelfall ein guter Anhaltspunkt für die Eignung einer Holzoberfläche zur Beschichtung und deren Haltbarkeit sein.

Zustand der Fenster ermitteln

Der Zustand der Fenster muss erst gründlich analysiert werden. Handelt es sich um abgewitterte Oberflächen, um Harzgallen oder weisen Verfärbungen auf Holzinhaltsstoffe hin? Dringt Feuchtigkeit durch Schäden an Holzverbindungen, Holzrisse und lässt alte Beschichtungen und Holz abplatzen? Weist das Holz oder die Beschichtung den Bewuchs von Pilzen auf? Hat eine mangelhafte Abdichtung zwischen Fensterbank und Bauteil zu Staunässe und nachhaltiger Schädigung des Holzes geführt? Lassen defekte elastische Dichtstoffe und Silikonverbindungen Feuchtigkeit eindringen?

Untergrundvorbereitung

Die professionelle Holzoberflächenbeschichtung erfordert eine optimale Untergrundvorbereitung mit den richtigen Arbeitsmitteln und Beschichtungen. Der Ist-Zustand entscheidet über die Vorgehensweise und den idealen Beschichtungsaufbau.
Neben dem Entfernen der alten Beschichtung durch Abschleifen, sind also auch schadhafte Dichtstoffe und Siliconversiegelungen zu entfernen. Sofern ein biologischer Bewuchs von Holz oder Beschichtung vorliegt, sind besondere Maßnahmen erforderlich. Spezielle Beschichtungslösungen verhindern erneuten Pilzbefall. Holzrisse und schadhafte Holzverbindungen werden mit Holzreparatur-Werkstoffen verschlossen. Wenn anhaltend hohe Feuchtigkeit zur teilweisen Zerstörung geführt hat, wird das schadhafte Holz entfernt und ersetzt oder gegebenenfalls mit Holzfüll-Masse repariert.

Wahl der Beschichtungen

Neben der Beschaffenheit des Holzes spielt die Wetterbelastung eine entscheidende Rolle. Ohne wirksamen Schutz verlieren Holzoberflächen schnell an Glanz und aufwändige Holzkonstruktionen rasch an Halt. UV-Licht verwandelt den Klebstoff des Holzes in wasserlösliche Bestandteile, die Holzoberfläche wird zerstört, grau und anfällig gegen Feuchteeintritt und damit möglichen Pilzbefall. Die Wetterbeanspruchung des Holzes an der Nordseite eines Gebäudes gilt als relativ schwach, während an der Südwestseite eine starke Belastung herrscht.
Im Sortiment der Lackhersteller findet sich für jede Situation das richtige Produkt. Leistungsfähig, umweltfreundlich und hoch strapazierfähig. Feuchtigkeitsregulierende Lacke werden zur Fenstersanierung eingesetzt. Genauso wie Lacke mit UV-Schutz, die vor hohen Witterungs- und Feuchtigkeitseinflüssen schützen. Imprägnierungen beugen dem erneuten Befall von Pilzen und Feuchtigkeit vor.
Wie heißt es im Fenstersong des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller e.V. unter anderem: „... Ob Alu, Stahl, Kunststoff oder Holz, Fenster und Türen sind unser ganzer Stolz.“

Christine Breitkopf
Quelle: Malerblatt 04/2009

 

 

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