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Vinothek Par Terre, Landau

Vinothek

Die Landauer Vinothek „Par Terre“ inszeniert Wein – in einem eleganten Showroom, mit dem „Pantheon“ als Höhepunkt.

Das goldene Leuchten verleiht den wertvollen Weinen einen würdigen Rahmen – dank der Kompetenz der Caparol-Mitarbeiter und besonderer Produkte.

Goldgerahmter Wein

Wein ist ein Kulturgut – das sagen nicht nur Weinkenner. Denn Weine tragen die typischen Eigenheiten einer Region, eines Mikroklimas und die einzelnen Winzertraditionen in sich.
In der Landauer Vinothek „Par Terre“ wird genau dies zelebriert – mit einem Ambiente, das mehr einer Galerie ähnelt denn einer Weinhandlung konventionellen Zuschnitts. Das Umbaukonzept für diese völlig neue Art der Präsentation stammt aus dem designLab von Michael Michalsky, dem international renommierten Modeschöpfer aus Berlin. Statt Flaschenstapel zu arrangieren, setzt er auf die Inszenierung der Reduktion. Im offenen, kaum möblierten Showroom befindet sich der Wein in gläsernen Klimaschränken aufgereiht oder in hinterleuchteten, golden strahlenden Wandnischen. Tradition und Innovation, also das, was die Produkte der südlichen Weinstraße ausmacht, kennzeichnet auch die Vinothek mit ihren maßgefertigten Theken für Verkostung und Verkauf.

Die Farbkomposition unterstützt diese elegante Geradlinigkeit – sie ist zurückhaltend und hell. Die lichtgraue Decke mit ihrer übernommenen Kassettierung kombiniert das Michalsky-Konzept mit einem ausdrucksstarken Eicheparkett und Wandtönen in „Greige“. Diesen warmen Grundtenor kontrastiert der Designer durch ein helles, aber bläulich nuanciertes Anthrazit an der Wand mit den Klimaschränken. Und genau dieses sanfte Grau bildet den Rahmen für das Pantheon genannte Highlight des Showrooms. Dort, wo früher ein Treppenhaus ansetzte, befindet sich nun ein langgestrecktes, vollständig goldgefasstes Gewölbe, das ausgewählte Weine in einzelnen Nischen zelebriert. Das Pantheon ist gewissermaßen das Herz des Showrooms, faszinierend in seiner Räumlichkeit, euphorisierend dank seiner Farbigkeit.


Ästhetische Gesamtwirkung

Entsprechend viel Aufwand steckten die Planer in die Realisierung des leuchtenden Goldes, das explizit nicht per Blattgold oder Schlagmetall realisiert werden sollte. Vielmehr ging es darum, den Goldton exakt auf die ästhetische Gesamtwirkung abstimmen und definieren zu können. So wandte sich das Büro Michalsky an das FarbDesignStudio von Caparol: „Gesucht waren Goldoberflächen mit leicht changierender Optik, dezenter Patina und einem definierten, traditionellen Goldton“, so Sabine Hoffner vom FarbDesignStudio. Dort fertigte man gleich mehrere Gold-Muster mittels verschiedener Materialien und Werkzeuge an, wobei sich in aufwändigen Abstimmungen letztlich Capadecor Metallocryl Interior mit seinem brillanten Metallic-Effekt als das beste Produkt erwies. Nach weiteren Variationen und Verfeinerungen fixierte man den Farbton Palazzo 215 genauso wie die Applikationsmethodik. Denn die besondere Geometrie des rund 30 Quadratmeter großen Gewölbes mit seinen durchgehend gekrümmten Flächen verlangte die Verwendung flexibler Werkzeuge. Die Lösung steuerte Caparol Anwendungstechniker Volker Bastian in Form eines dreischichtigen Auftrages bei. „Jede Schicht wurde zunächst mit einer mittelflorigen Rolle vorgelegt und dann mit einer zusätzlich gerundeten Gummispachtel im Kreuzgang verzogen“, weiß Fachberater Wolfgang Reichling, der zusammen mit seinem Kollegen Volker Bastien zur Realisierung beitrug.

Damit der faszinierende Goldeffekt richtig zum Tragen kommt, darf natürlich die präzise Vorbereitung des Untergrundes nicht fehlen. Der ausführende Malerbetrieb Wind aus Knöringen – wie die meisten Handwerker direkt aus der Region kommend – spachtelte das vom Trockenbauer meisterhaft eingebaute Gewölbe aus Gipskartonplatten in der Premiumstufe Q4, grundierte dann mit CapaSol LF und legte per Spritzauftrag dann ganzflächig eine Amphibolinschicht im Farbton der anschließenden Goldfassung vor.

Fünf Monate nahm der komplette Umbau in Anspruch – rechtzeitig zur Eröffnung der Landesgartenschau konnte auch die Vinothek die ersten Weinfreunde zur Verkostung einladen. Und die dürfte goldgerahmt ein ganz exzellenter Genuss sein.

Bautafel

Objekt: Vinothek Par Terre, Landau
Standort: Georg-Friedrich-Denzel-Str. 11, Landau
Bauherr: Vinothek Südliche Weinstraße Landau GmbH
Designkonzept: Michalsky Holding GmbH, Berlin
Planung: raumKonzepter, Berlin
Verarbeiter: Maler Wind GmbH, Knöringen
Caparol-Produkte: Capadecor® Metallocryl Interior, CapaSol LF, Amphibolin, Disbon 459, Indeko plus

 

In drei Arbeitsgängen erfolgte der  Auftrag von Capadecor Metallocryl  Interior – in einer ausgeklügelten  Methode, die speziell auf die  gekrümmten Flächen abgestimmt war.
In den Nischen des golden leuchtenden Pantheons werden die Weinkreationen einzelner Winzer wirkungsvoll in Szene gesetzt.
Das von unten heraufleuchtende  Streiflicht machte die  Untergrundvorbereitung für den Trockenbauer und  das ausführende  Malerunternehmen nicht einfacher. Gespachtelt wurde bis  zur größten  Glätte Q4.<br /><br />Foto 5
Der schwarz beschichtete Boden verstärkt die faszinierende Wirkung des goldbeschichteten Gewölbes.
Das bläulich nuancierte Anthrazitgrau erzeugt einen lebendigen  Kalt-Warm-Kontrast zu den übrigen Flächen – und auch zur goldenen  Beschichtung.
Rechtzeitig zur Eröffnung der Landesgartenschau konnte auch die Vinothek die ersten Weinfreunde zur Verkostung einladen.
In drei Arbeitsgängen erfolgte der Auftrag von Capadecor Metallocryl Interior – in einer ausgeklügelten Methode, die speziell auf die gekrümmten Flächen abgestimmt war.
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Quelle: Caparol
Fotos: Marcus Zumbansen

 

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