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Emissionsarme Farben

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Emissionsarme Farben
Doch lieber ohne?
pH-Wert und Betriebshygiene
Nur noch konservierungsmittelfrei?
Im Regelfall unbedenklich
Silikat als Alternative?
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Für viele Kunden steht der Gesundheitsaspekt bei der Innenfarben-Auswahl ganz oben auf der Kriterienliste.

Dieser Anforderung kommen seit Jahren emissionsarme, lösemittel- und weichmacherfreie Produkte nach. Seit einiger Zeit drängen verstärkt konservierungsmittelfreie Farben auf den Markt. Was ist der Grund dafür und wann bzw. für wen macht deren Einsatz Sinn?

So wünscht es sich der Kunde: Der frisch gestrichene Raum kann unmittelbar nach der Fertigstellung durch den Maler ohne Einschränkungen und gesundheitliche Bedenken genutzt werden.

Konservierungsmittelhaltige Farben sind immer wieder in die Kritik geraten. Sind konservierungsmittelhaltige Farben grundsätzlich gefährlich? Oder stellen sie „nur“ für Allergiker ein Risiko dar? Gibt es Alternativen zu konservierungsmittelfreien Farben? Wie liegen diese Farben preislich? Das Malerblatt hat sich in der Farbenbranche umgesehen bzw. umgehört.

Für Beunruhigung sorgt das Biozid Isothiazolinon in Dispersionsfarben. Konservierungsmittel wie z. B. Isothiazolinone schützen wasserbasierte Farben und Lacke vor mikrobiellem Befall und damit vor dem Verderben. „Ohne Konservierungsmittel würde rund ein Drittel der Farben in kurzer Zeit im Eimer verderben, noch bevor sie den Verbraucher erreichen. Für die meisten wasserbasierten Farben ist daher die Konservierung die einzige sinnvolle Art, sie vor mikrobiellem Befall zu schützen.“ So ist auf der Homepage des Verbands der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. (VdL) zu lesen.

Eines vorweg: Isothiazolinone sind bei der Farbenherstellung nach wie vor zulässig, selbst Farben, die das Umweltzeichen Blauer Engel tragen, können unter Umständen noch Isothiazolinone beinhalten, etwa wenn diese (seiden) glänzend oder farbig pigmentiert sind. Isothiazolinone sind aber nicht nur in Farben und Lacken enthalten, sondern auch in Reinigungsmitteln und – ja Sie lesen richtig! – in einer Vielzahl von Kosmetika, beispielsweise in Seifen oder Shampoos. Dass die meisten Verbraucher mit diesen Produkten viel häufiger in Kontakt kommen als mit Wandfarben, sei nur am Rande erwähnt. Auf der Homepage des VdL ist gar zu lesen: „In Deutschland ist kein einziger Fall bekannt, in dem ein Verbraucher eine Sensibilisierung durch Farben oder Lacke entwickelt hat.“

Nichtsdestotrotz reagieren Menschen, die einmal eine Allergie auf Isothiazolinone entwickelt haben, bereits auf kleinste Mengen. Für diese Kundengruppe stellen eben auch die Konservierungsmittel in Farben ein Problem dar.

Thorsten Ehrhardt, Leiter Technik bei Meffert: "Der Großteil der Bevölkerung hat mit topfkonservierten Produkten keine Probleme und kann diese weiter nutzen."



 

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