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Dämmplatten und Lehm

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Dämmplatten und Lehm
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Die energetische Sanierung von Sichtfachwerkhäusern ist eine große Herausforderung.

Da die Außenfassade nicht gedämmt werden kann, bleibt nur eine Innendämmung. Hierbei müssen Feuchteschäden in der Konstruktion dauerhaft verhindert werden. Eine Kombination aus Mineraldämmplatten und Lehmmörtel könnte eine Lösung sein. Historische Gebäude haben einen ganz besonderen Charme. Deshalb gewinnen sie stetig an Beliebtheit. Doch egal, ob sie als exklusives Wohngebäude genutzt oder in hochwertige Geschäftsgebäude umgewandelt werden sollen, ohne eine energetische Sanierung geht es heute nicht mehr.

Vor allem Sichtfachwerkäuser stellen für Planer und Handwerker eine große Herausforderung dar, lassen sie doch keine Außendämmung zu. Eine Innendämmung bleibt hier meist die einzige Lösung. Doch diese muss sorgfältig geplant und ausgeführt werden, um der Konstruktion nicht zu schaden. Georgios Schade, Geschäftsführer der SMB Baugestaltungs-GmbH, die die Lehmbauarbeiten und die Innendämmung eines historischen Fachwerkhauses in der Altstadt von Hannover durchgeführt hat, weiß: „Vor allem bei Fachwerk ist der Dämmkonstruktion eine hohe Bedeutung beizumessen. Die Kombination von so verschiedenen Materialien wie Holz, Ziegel, Naturstein, Lehm und Kalk und deren unterschiedliches Verhalten bei veränderten klimatischen Verhältnissen erfordern eine genaue Betrachtung. Speziell bei der Ausführung einer Innendämmung sind Besonderheiten zu berücksichtigen, die dem Schutz der tragenden Holzkonstruktion dienen." Dabei gelte es, betont Schade, das Hinterströmen des Dämmsystems mit warmer Raumluft zu verhindern sowie Tauwasserschäden an der Holzkonstruktion zu vermeiden. Doch nach Meinung Schades kann dies nicht etwa durch eine Dämmung mit Dampfsperre erreicht werden: „Das wird nur erreicht durch die Verwendung eines kapillaraktiven Dämmstoffs, der einen Teil des anfallenden Tauwassers kapillar zum Raum hin zurückführt."

Auch Raffael Wundes vom Architekturbüro Dieckmann & Hohmann aus Soest, das die Modernisierung eines denkmalgeschützten Fachwerkhauses im Paderborner Land plante, steht einer Innendämmung mit Dampfsperre kritisch gegenüber: „Bei der Verwendung einer Dampfsperre kann man viele Fehler bei der Ausführung machen, die schließlich schwerwiegende Konsequenzen haben. Sobald eine Dampfsperre nicht sorgfältig verarbeitet ist und nicht richtig angeschlossen wird, dringt über Konvektion feucht-warme Raumluft in die Konstruktion ein und die Feuchtigkeit kondensiert hinter der Dämmebene mit der Folge der lokalen Substanzzersetzung." Auch Wundes sieht in einem kapillaraktiven Dämmstoff die einzige Alternative, um Feuchteschäden in der Konstruktion zu vermeiden, und er weiß: „Die können leicht auftreten, denn eine Fachwerkfassade ist zum Beispiel nie ganz schlagregendicht."

Denkmalgerecht saniert wurde ein historisches Fachwerkhaus in Hannover.



 

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