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Wandgestaltung mit Lasuren

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Lasuren haben in den letzten Jahren nicht nur Innenräume, sondern zunehmend auch Fassaden erobert.

Lasieren bedeutet, dünne, nicht deckende Farbschichten übereinanderzulegen. Klingt nicht gerade spektakulär und ist auch schon seit Jahrhunderten gängige Praxis: etwa bei der Aquarellmalerei, bei der Beschichtung von Hölzern oder aber bei der Wandgestaltung. Und doch üben vor allem lasierte Wandflächen immer noch einen besonderen Reiz aus. Im Gegensatz zu einer deckenden Beschichtung wirkt eine lasierte Fläche lebendig. Sie lädt das Auge zum Wandern ein. Immer wieder entdeckt der Betrachter neue Strukturen und Farbschattierungen. Durch die Farbüberlagerungen ergibt sich ein dreidimensionaler Effekt. Lasierte Wände wirken dadurch leichter, Räume werden als offener empfunden. Große Gebäude verlieren durch eine Fassadenlasur ihren massiven Charakter.

In Würde gealtert

Ganz besonders eignen sich Lasuren auch, um Decken und Wänden einen verwaschenen, verblassten oder abgenutzten Charakter zu verleihen. Seit in Modeboutiquen abgewetzte Jeans mit kleinen Löchern und Schuhe aus so genanntem Antikleder zu finden sind, darf ruhig auch zu Hause der „Used“- oder „Vintage“-Look Einzug halten. Wandflächen sollen nicht mehr makellos und wie industriell gefertigt aussehen. Statt dessen verleiht die „Handschrift“ des Verarbeiters einem Raum Individualität. Mithilfe geeigneter Materialien und Applikationsverfahren werden Lasuruntergründe geschaffen, die unregelmäßig wirken oder gar kleine Fehlstellen aufweisen. Modellierputze, Spachtelmassen und Streichputze sind hierfür gleichermaßen geeignet. Sie können aufgespachtelt, -gerollt oder -gebürstet werden oder es werden mehrere Arbeitsschritte kombiniert. So können etwa grob aufgespachtelte oder aufgerollte Putze mit einer Bürste verwaschen werden, um den typischen Landhauscharakter zu erhalten. Derartige Untergründe werden durch eine Lasur besonders betont. Die Farbe tritt in den Vertiefungen wesentlich stärker in Erscheinung als auf den erhabenen Stellen, die Untergrundstruktur wird dadurch unterstrichen. Neben einer Streichbürste eignen sich zum Lasieren stark strukturierter Untergründe auch sehr gut Schwämme oder Schwammreibebretter, die ohne großen Druck über die Oberfläche geführt werden. Wesentlich gleichmäßiger und ruhiger wirken Lasuren, wenn sie auf glatte Untergründe aufgebracht werden. Teilweise ist die Wirkung so subtil, dass man auf den ersten Blick glaubt, eine deckende Beschichtung vor sich zu haben. Erst wenn sich der Lichteinfall ändert, werden die Farbschattierungen sichtbar. Sehr homogene Lasurflächen lassen sich beispielsweise mit einem speziellen Lammfell-Handschuh, der kreisförmig über die Fläche bewegt wird, erzielen. Auch die Auswahl des Untergrundfarbtons beeinflusst das Lasurergebnis: Je näher der Farbton von Lasur und Untergrund beieinander liegt, desto ruhiger erscheint die fertige Fläche. Ganz im Gegensatz zum rustikalen Landhausstil, der die Wandlasuren vor einigen Jahren wieder populär gemacht hat, ist derzeit ein anderer Trend bei der Innenraumgestaltung auszumachen: der Hang zu Glanz und Glamour. Waren Metalliceffekte, Glitzer und Glimmer in der Raumgestaltung einst beinahe verpönt, so geht ohne sie heute nichts mehr, wenn man en vogue sein möchte.


 

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