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Siedlung Alexandrowka

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Siedlung Alexandrowka
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Im Norden Potsdams befindet sich die Siedlung Alexandrowka.Mit großem Engagement wurde sie renoviert.

König Friedrich Wilhelm III. von Preußen ließ die Siedlung in den Jahren 1826 bis 1827 für die zwölf letzten russischen Sänger eines ehemals aus 62 Soldaten bestehenden Chores anlegen. Wegen der Beziehungen zwischen den Häusern Hohenzollern und Romanow wurde die Kolonie als Denkmal der Erinnerung nach dem 1825 verstorbenen Zar Alexander I. benannt.

Kein geringerer als der Landschaftsgärtner Peter Joseph Lenné, der fast ein halbes Jahrhundert die Gartenkunst in Preußen prägte, zeichnet für die Pläne der weitläufige Siedlung in Potsdam verantwortlich. 14 Blockhäuser und eine russisch-orthodoxe Kirche zeugen heute noch von der derzeitigen hohen russischen Handwerkskunst. Neben den Malern gilt das Lob besonders der russischen Zimmermannskunst. Mit großem Einsatz wurde diese Vielfalt russischer Handwerksarbeiten saniert, rekonstruiert und neu belebt. Dazu hat auch das Malerhandwerk mit den Restauratoren einen großen Anteil beigetragen. Nach aufwendigen Befunden wurde originalgetreu in Zusammenarbeit mit den Denkmalbehörden restauriert. Dicke, in neuerer Zeit entstandene Farbschichten auf Decken- und Wandflächen, mussten schonend entfernt werden.

Rekonstruktion

Nur wenige Fragmente zeugten von der ursprünglichen Vielfalt schablonierter Bordüren und unterschiedlicher Gruppen von Strichen. Dipl.-Restaurator Ulrich Schneider aus Berlin rekonstruierte alle mehrschlägigen Schablonen und konnte auch die ursprünglichen Farbtöne wieder bestimmen. Mathias Boehlke, Malermeister und Restaurator im Handwerk, arbeitete vorwiegend streng in historischen Techniken, beispielsweise mit einer Kombination aus Pflanzen- und Knochen-Leim für die Leimfarbentechniken.

Kompromisse

Bei der Pigmentierung mussten Kompromisse eingegangen werden. Für das in den Häusern ursprünglich verwendete, sehr giftige Schweinfurter Grün, musste passender Ersatz gefunden werden. Unser heutiges, synthetisches Ultramarinblau kam seinerzeit noch nicht zum Einsatz. Zwar wurde es bereits 1828 von dem Franzosen Jean-Baptiste Guimet erfunden, doch erst 1845 stellten die deutschen Farbenhersteller Karl Leverkis und Wilhelm Buchner das Ultramarinblau auch für Maler her. Erst ab circa 1900 waren diese Farben vom Maler unbedenklich zu verarbeiten. Es hat heute seinen festen Platz im RAL-Farbtonregister als RAL 5002 (DIN 4822).





 

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