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Farben im Trend

Wohnen, Einrichten und Gestalten wird ein immer bedeutenderes Thema in unserer Gesellschaft.

Daraus entsteht für den Gestalter und Maler eine immer größere und verantwortungsvollere Aufgabe. Eine der trendweisenden Messen ist die imm Cologne, welche das weltweite Trendbarometer für modernes Wohnen darstellt. Auch dieses Jahr waren die Eindrücke und Erkenntnisse wieder sehr aufschlussreich und gaben den Trend für das kommende Jahr an.

Das Thema Farbe erlangt in der Architektur und Innenarchitektur einen immer größeren Stellenwert. Klar ist – ohne Architektur kein Wohnen: Immer wieder sind es herausragende architektonische Werke, die maßgeblichen Einfluss auf innovative Wohnkonzepte haben. Denn mit den Vorlieben bei zeitgenössischen Bauten verändern sich auch die Geschmäcker, was deren Einrichtung angeht. Im Hinblick auf Baustile im privaten Raum lässt sich erkennen, dass mit der Veränderung bestimmter Gegebenheiten ganze Raumkonzepte neu angepasst werden. Wo es früher beispielsweise eine ganz klare Trennung zwischen Küche, Wohn- und Esszimmer gab, da hat die Lust auf großzügige, loftähnliche Raumeinteilungen zum aktuellen Megatrend „Wohnküche" geführt. Diese neuen Raumeinteilungen müssen auch farblich unterstützt und gestaltet werden.
Die Trendforscherin Mayouri Senchangh der Trendagentur Exalis, welche die Pariser Mode- und Designagentur Carlin International in Moskau, Köln und Berlin vertritt, hielt einen Vortrag mit dem Titel: „Interior-Trend-Drivers Sommersaison 14: Hintergründe zu den Trends und die neuesten Formen, Materialien, Farben und Dekorationen".

Hier wurden fünf unterschiedliche Trendrichtungen vorgestellt.

Trend 1: Complicity – Sharing and Optimism

Zur Zeit herrschen ambivalente Zeiten. Während ein Großteil der Gesellschaft sich in einer Up-and-Down-Phase zwischen Finanzkrise und Innovationslust befindet, stellt sich die junge Generation den Herausforderungen der Zukunft. Was zählt, ist die Faszination des Augenblicks.
Durch den Einsatz von Farbe wird eine positive Stimmung erzeugt. Durch das Verwenden von kräftigen Farbtönen wird gegen die schlechte Laune gearbeitet. Das Einbringen von Frische erzeugt eine positive Stimmung. Outdoor wird zu Indoor, d.h. es werden die Töne und die Frische der Natur in den Innenraum geholt, z. B. erhalten Teppiche ein frisches Grasgrün.
Es werden gelbstichige Töne, Mango, Apfelgrün verwendet und mit Tönen aus der Natur wie Beige, Grau, Sand kombiniert.
Die Formgebung ist zum einen sehr minimalistisch und puristisch. Das Farbspiel an sich steht im Vordergrund. Zum anderen sind florale Muster, ornamentische Blüten und Pflanzen erlaubt, welche den Bezug zur Natur wieder aufnehmen.

Trend 2: Panorama – Smart Design aus Innovation und Technologie

Bei der architektonischen Formgebung verschwimmen die Grenzen von Drinnen und Draußen, sie lösen sich auf.
Das Leben findet mehr und mehr in den Städten statt. Urbanisierung ist ein großes Thema. Heutzutage leben schon fast 50 Prozent der Bevölkerung in Städten. An manchen Orten reicht der Platz nicht mehr aus und zur Erweiterung der Wohnflächen wird beispielsweise aufs Meer ausgewichen. Es entstehen Städte und Wohnräume im Meer, was auf den Anstieg des Meeresspiegels aufgrund der Klimaerwärmung zurückzuführen ist. Man schafft einen erweiterten Horizont, eine Art „Unendlichkeit".
Dieser Trend drückt sich durch Dynamik und weichen, wellenartigen Formen aus. Es herrschen Blautöne, Softtöne und Himmelgrautöne vor, welche mit dynamischen Orangetönen verbunden werden. Orange wird zum neuen Rot. Die Materialien sind federleicht. Es handelt sich um luft- und lichtdurchlässige Stoffe, aber auch um Elemente aus der Segel- und Meereswelt. Das Gefühl der Luft wird durch Material und Farbe in den Innenraum geholt, um so eine Leichtigkeit und Frische zu schaffen.

Trend 3: Incarnation – impulsiv und geheimnisvoll

Für Kreativität und Leistungsfähigkeit liegt der Fokus auf unseren fünf Sinnen und einer „neuen" Spiritualität. Als zeitgemäße Fossilien werden reine, authentische Materialien aus der Natur wie Mineralien, Erde oder Steine veredelt.
Die Farbtöne bewegen sich im Bereich der erdigen Töne, Terracotta mit leichten Grüntönen.
Es wird sehr dekorativ: ethnische Wandmuster, unregelmäßige Strukturen, Patina, metallische Elemente. Der Weg führt jedoch weg von Gold- und Silbertönen, der Trend geht zu Kupfer- und Roségoldtönen, zu warmen Metalltönen. Ornamente und Dekorationen sind durch die afrikanische und Maya-Kultur inspiriert.

Trend 4: Confidential – Verhüllung und Offenbarung

Durch Internet, digitale Netzwerke, Facebook, Blogs offenbart der Mensch immer mehr von seinem Privatleben. Der Wunsch nach mehr Privatsphäre nimmt somit zu. Dies erfordert eine neue Definition der Privatsphäre. Das Bedürfnis nach mehr Schutz und Geborgenheit wird größer. Es macht sich eine cocoon-artige Stimmung breit.
Die Farbtöne bewegen sich im Bereich der dunklen Blau-, Blauviolettöne, welche mit Pink, Offwhite und Haut- tönen kombiniert werden. Klassische, geometrische Muster, Fotoprints kommen wieder. Materialien sind hochwertig mit viel Glanz.

Trend 5: Exuberance – Phantasie ohne Grenzen

Das Internet löst Grenzen auf, es entstehen neue Quellen der Inspiration. Das Motto lautet: „Trau dich anders zu sein. Erlaubt ist, was gefällt." Die Einzigartigkeit und Individualität steht im Vordergrund.
Die Farbtöne bewegen sich im Grün- und Graubereich, Töne aus dem Dschungel kombiniert mit leuchtenden Farben aus fruchtigen Blüten. Es wird mit unterschiedlichen Epochen gespielt, wie Barock und Art Deco. Der Fantasie werden keine Grenzen gesetzt.
Zusammenfassend kann man sagen, dass unser Umfeld farbiger wird, egal in welche der Trendrichtungen man sein Umfeld gestaltet. Der graue Alltag wird positiv durch Farbe unterstützt.

Durch den Einsatz von Farbe wird eine positive Stimmung erzeugt. Das Einbringen von Frische erzeugt eine positive Stimmung. Fotos: imm Cologne 2013

Angelika Mohr
Quelle: Malerblatt 04/2013
 

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