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Gestaltung von Tiefgaragen

In Schwäbisch Hall entstand auf dem ehemaligen Gefängnisareal ein neuer Stadtteil.

Das junge Kocherquartier besticht durch seine Architektur und das beeindruckende Farbkonzept. Wo einst schwere Jungs hinter Gittern, dicken Mauern und Stacheldraht einsaßen, pulsiert heute das Leben. Im idyllischen Städtchen Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg entstand auf dem Gelände einer ehemaligen Justizvollzugsanstalt (JVA) ein lebendiger Stadtteil mit Kultur, Handel und Wohnen.

 

Gelungene Mischung

In einer Bauzeit von 20 Monaten mit Baukosten von rund 100 Millionen Euro ist Mitte 2011 eine überaus gelungene, architektonisch bemerkenswerte Mischung aus Alt und Neu entstanden. Was beim Betreten der Neubauten sofort ins Auge fällt, ist die Farbgestaltung in der Tiefgarage und in den Treppenhäusern. Das Farbkonzept stammt vom Architekturbüro Kraft + Kraft, Schwäbisch Hall, und ist auf zwei Farbspektren reduziert: „Rotviolett" und „Blaugrün". Zu Rotviolett gehören die Farbtöne RAL 3017 Rose, RAL 3020 Verkehrsrot, RAL 3015 Hellrosa, RAL 4002 Rotviolett, RAL 4006 Verkehrspurpur sowie ein RAL 4033 Erikaviolett. Zum blaugrünen Spektrum zählen die Farbtöne RAL 6018 Maigrün, RAL 6027 Lichtgrün, RAL 6029 Minzgrün, RAL 6019 Weißgrün, RAL 6018 Gelbgrün sowie RAL 5021 Wasserblau.

Das komplette Farbkonzept mit den beiden Farbreihen wurde in der Tiefgarage unter dem Kocherquartier umgesetzt. Dort sind 307 Stellplätze auf zwei Ebenen verteilt, wobei es im ersten Untergeschoss weniger sind, da sich hier noch ein Supermarkt befindet. Die beiden Decks sind so konstruiert, dass kein einziger Pfeiler das Ein- und Ausparken erschwert. Prämisse war von Anfang an, dass die Tiefgarage hell und freundlich sein und ein Sicherheitsgefühl vermitteln sollte. „Das international renom-mierte Lichtlabor Bartenbach hat eine wirkungsvolle Beleuchtung inszeniert. Mit handelsüblichen Langfeldleuchten, die entlang der Stellplätze angeordnet sind, werden die wenigen Stützen ins ‚rechte Licht´ gerückt. In Verbindung mit dem Farbkonzept erscheinen die Stützen als Gestaltungselemente", erläutert Architekt Lorenz Kraft sein Konzept.


Die eindeutige Farbkonzeption für jedes Deck erleichtert die Orientierung: Während das erste Untergeschoss in der kühlen Blaugrün-Farbreihe des Farbkonzeptes gestaltet ist, hebt sich das zweite Untergeschoss in warmem Rotviolett ab. Ein freches Rosé markiert die Zufahrtsrampen. Der Bodenbelag ist hellgrau in den Fahrbereichen, mit einem dunkleren Grau in den Parkflächen. Die Laufflächen sind mit farbigen Streifen aus dem gesamten Spektrum der entsprechenden Farbreihe gekennzeichnet. Die Außenwände und Decken des Parkhauses sind hellweiß beschichtet, was für eine hohe Reflexion und gute Helligkeit sorgt. „Wir haben kräftige Farben an Stützen, Treppenhäusern und Rampen eingesetzt, die Weißtöne an den Außenwänden und Decken weisen einen sehr hohen Reflexionsgrad auf. Dies war ein entscheidendes Kriterium, weshalb die Wahl auf die Kunststoffdispersion Amphibolin fiel", berichtet Lorenz Kraft. Die emissions- und lösemittelfreie Fassaden- und Innenfarbe verfügt über außergewöhnlich gute Reflexionseigenschaften: „Amphibolin in Weiß nutzt das vorhandene Licht in der Tiefgarage optimal aus, da es einen sehr hohen Weißgrad (Hellbezugswert 92) hat, wodurch das Licht sehr gut reflektiert wird", erläutert Martin Wißmann, Caparol Planer- und Objektbetreuer. Ein Prüfbericht bestätigt, dass Amphibolin in einem Testraum eine um 20 Prozent höhere Helligkeit aufweist, als herkömmliche weiße Objektwandfarben.

Doch nicht nur bei Weiß konnte Amphibolin überzeugen, die intensiven Farbtöne des anspruchsvollen Farbkonzepts ließen sich ganz einfach abtönen und erscheinen brillant. Ein weiterer Pluspunkt der vielseitigen Innenraumfarbe ist die außergewöhnlich gute Haftfähigkeit auf fast jedem Untergrund. Der Beschichtungsstoff ist außerdem aufgrund seiner sehr guten Reinigungsfähigkeit in der Nassabriebsklasse 1 für die Verwendung in stark frequentierten Bereichen prädestiniert. Davon machten sich Bauherr und Architekt in einer Demonstration selbst ein Bild: „Die gute Reinigungsfähigkeit hat uns absolut überzeugt. Verschmutzungen auf den Musterflächen ließen sich entfernen, ohne dass es zu Farbabrieb kam", bestätigt Lorenz Kraft.

Fotos: Caparol Farben Lacke Bautenschutz/Martin Duckek
Quelle: Malerblatt 02/2013
 

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