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Home Gestaltung Referenzen Freizeitbad Miramar, Weinheim

Freizeitbad Miramar, Weinheim

Vor fünf Jahren hat Carsten Kruse bereits einen großen, poppigen Rutschenturm für das Bad entworfen und bemalt.

Dieser farbenfroh Eye-Catcher steht nun nur wenige Meter entfernt von seinem neuen großen Bruder. Für die Betreiberfamilie Steinhart war es von Anfang an klar, dass der neue Turm stilistisch natürlich zum alten passen sollte. Dazu musste auch die über 400 Meter lange und bundesweit einzigartige Rutschenanlage von Kruse angepasst werden. Ein besonderes Highlight war hierbei für den farbverliebten Künstler die Gestaltung der Innenräume der Rutschenanlage in Zusammenarbeit mit dem Rutschenbauer Hartwigsen. „Rutscheninnenräume sind gestaltungstechnisch gesehen völlig jungfräuliches Terrain", freut sich Kruse. Denn gerade die Gestaltung der Rutschenanlagen großer Freizeitbäder von innen wurde in der Vergangenheit regelmäßig vernachlässigt. Hartwigsen geht hier völlig neue Wege und hat zusammen mit Kruse sensationelle farbige Lichteffekte eingearbeitet, die den Anschein eines geheimnisvollen, poppigen Raumschiffes oder eines fremden Planeten vermitteln. „Man glaubt, man sei direkt von Bord der Enterprise auf ein fremdes Raumschiff gebeamt", erklärt Kruse seine Gestaltungsfantasien. In Kombination mit einer Doppel-Loopingrutsche und einem Raketenstart wird dann das Rutschen zu einem Erlebnis der besonderen Art. Gerade der transparent gehaltene Doppellooping erfährt durch seine auch von innen gut sichtbare Streifenoptik eine gefühlt noch höhere Geschwindigkeit.  Neben der atmosphärischen Innenraumgestaltung der drei neuen Erlebnisrutschen muss sich aber auch die Außenansicht der Rutschenröhren und des Turms nicht verstecken. Während die Rutschen innen und außen vom Hersteller werkseitig beschichtet wurden, durfte sich Kruse diesmal auf über 800 Quadratmetern Fassadenfläche austoben. Und als sei es noch nicht genug, zieren siebzehn „Moonlight-Kugellampen" mit einem Durchmesser von 70 Zentimetern die Fassade des Turmes und leuchten bei Nacht schon von Weitem gut sichtbar.  Bei der Entstehung des Entwurfs im vergangenen Winter hat Kruse sich auch dieses Mal eines ein Meter hohen 1:1-Models bedient und dort vorab seine variantenreichen Entwürfe angelegt. Da zu diesem Zeitpunkt aber die einzelnen Positi-onen der Lüftungsanlage noch nicht geklärt waren, musste der Entwurf flexible, im Einzelnen verschiebbare Elemente enthalten, die trotz Verschiebung den Gesamtcharakter der Bemalung nicht verändern. So entschied sich Kruse für organisch anmutende Flächen, die auf dem Objekt hin und her gerutscht werden konnten. So wurde sichergestellt, dass auch bauliche Veränderungen die Bemalung der überdimensionalen Pop-Skulptur nicht beeinträchtigen.  Neben den von Kruse asymmetrisch angeordneten Fenstern besticht das Objekt noch durch eine Vielzahl unregelmäßig arrangierte Zinnen, die dem Ganzen den Charakter des Turmes einer bunten Ritterburg verleihen.  Ein besonders schöner Nebenaspekt des monumentalen Kunstwerks ist übrigens, dass Kruse in diesem Jahr sein 10-jähriges Fassadenjubiläum begeht. Es bleibt spannend im Leben des umtriebigen Künstlers.

Foto: Carsten Kruse
Quelle: Malerblatt 09/2012
 

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