• Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Über unsKontaktImpressumDatenschutzSitemapJobs
Home Gestaltung Referenzen Städel Museum, Frankfurt

Städel Museum, Frankfurt

Beitragsseiten
Städel Museum, Frankfurt
Weiße Farbe
Robust und ästhetisch
Diashow
Alle Seiten

Beim Erweiterungsbau des Städel Museums in Frankfurt wurde Wandfarbe auf die Kunst abgestimmt.

Seit seiner Gründung vor fast 200 Jahren wurde das Frankfurter Städel Museum immer wieder erweitert. Vor kurzem nun zog die Kunst in den fünften Neubau – der liegt unter der Erde und umgibt die Gegenwartskunst mit strahlendem Weiß. Natürlich handelt es sich dabei um kein beliebiges Weiß: zusammen mit den Kuratoren wurde es exakt nuanciert und auf die Kunst abgestimmt. Höchste Oberflächengüte und Emissionsfreiheit waren weitere strenge Anforderungen seitens der Ausstellungsmacher und Konservatoren. Verarbeiter und Caparol als Werkstofflieferant waren gleichermaßen gefordert.

Der Erweiterungsbau

„Museen haben in ihrer DNA ein Wachstums-Gen, sie müssen wachsen, weil ihre Sammlungen wachsen.“ Der dies sagt, muss es wissen: Max Hollein ist Direktor des Städel Museums in Frankfurt und vor kurzem um 3000 Quadratmeter Ausstellungsfläche reicher geworden. Der inzwischen seit der Städel-Gründung fünfte Erweiterungsbau wurde in knapp zweieinhalbjähriger Bauzeit errichtet und schließt an den Gartenflügel aus dem Jahre 1878 an, um Raum für 330 illustren Werke der Gegenwartskunst zu schaffen. Wer nun aber ein aufsehenerregendes Gebäude erwartet, wird zunächst enttäuscht, dann aber überrascht sein. Denn die Kunst hat eine unterirdische Herberge bekommen: Nur eine sanfte Erhebung sowie 195 runde Öffnungen lassen erahnen, dass dort unter dem Rasen des Innenhofes mehr sein muss als nur gewöhnliche Großstadterde. Tatsächlich ist die Krume ausgesprochen dünn, der Beton gleich darunter dafür umso dicker. Schließlich spannt er sich über Werke von Gerhard Richter, Georg Baselitz oder auch Martin Kippenberger. Malerei, Fotografie, Skulpturen und Grafiken der jüngsten Zeit sind dort unten versammelt, in einer gänzlich in Weiß getauchten Halle, die durch eingestellte Wandscheiben Struktur bekommt. Zwölf Säulen nur tragen die Decke und geben der Halle jene Flexibilität, die Ausstellungskuratoren so schätzen. Bis zu acht Meter hoch ist die Decke an jener Stelle, wo sie sich sanft zu einer angedeuteten Kuppel hochschwingt – und oben die erwähnte Wölbung im Rasen erzeugt. In der Halle dann erschließt sich auch die Funktion der runden Öffnungen: Es sind Fenster, zwischen 1,5 und 2,5 Meter groß, die den Bezug zum Außenraum herstellen und die Kunst mit natürlichem Licht fluten. Jedes dieser Bullaugen-Oberlichter wird zudem durch einen Ring aus warm- und kaltweißen Leuchtdioden eingefasst, die konservatorisch einwandfreies Kunstlicht produzieren.



 

Ihre Meinung

Untergrundprüfung: Verwenden Sie einen Analysekoffer?
 

Produkt des Monats

Nachhaltig, emissionsarm, vielseitig: Die neue Bodenbeschichtung StoCryl BF 700 von StoCretec.

Weitere Informationen
DateiBeschreibungQuelleDateigröße
Diese Datei herunterladen (Malerblatt Produkt des Monats Januar 2019.pdf)Malerblatt Produkt des Monats Januar 2019.pdfProdukt des MonatsMalerblatt 1/2019734 Kb

Weiterlesen...

Premiumpartner

Caparol Logo



Partner



CD-Color Flex

Paul Jaeger
Jansen

Newsletter

Der Malerblatt-Newsletter informiert Sie wöchentlich und kostenlos über Aktuelles aus der Branche.
Jetzt anmelden


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr anzeigen.

EU Cookie Directive plugin by www.channeldigital.co.uk