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Jagdschloss Iserhatsche

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Malermeister Uwe Schulz-Ebschbach baut im niedersächsischen Bispingen einen alten Landsitz als überregionale Attraktion aus.

Uwe Schulz-Ebschbachs Initialen sind ausschlaggebend für sein ganzes Leben: USE ist englisch und bedeutet so viel wie „nutzen“. Und genau das ist es, was Uwe Schulz-Ebschbach tut: Er nutzt die Zeit, die er hat, um sein Handwerk auszuüben: 20 Stunden am Tag, sechs Tage in der Woche, nur sonntags arbeitet er eine Stunde weniger – kein Druckfehler.
30 Jahre lang führte er in Berlin ein kleines aber feines Malergeschäft, mit dem er schon immer wusste, wie er Publicity bekommt. So renovierte er Anfang der 90er-Jahre das prestigeträchtige Schloss Sanssouci für einen einzigen symbolträchtigen preußischen Taler (Sammlerwert damals ca. 1.500 D-Mark).
Den sprichwörtlichen Vogel abgeschossen aber hat er mit dem Erwerb seines Altersruhesitzes im niedersächsischen Bispingen, dem Jagdschloss Iserhatsche. Dieses wurde von 1913 bis 1914 im schwedischen Holzbaustil für den Königlich Preußischen Kommerzienrat Ernst Nölle erbaut. 1986 erwarb es Uwe Schulz-Ebschbach, der es seitdem zum „Neuschwanstein des Nordens“ aus- und umbaut. Dabei stand zunächst das eigentliche Jagdschloss auf dem Programm – 30 Zimmer mit einer Wohnfläche von 1.500 Quadratmetern – sein heutiges Zuhause. Als dies aber nach gut zehn Jahren abgeschlossen war, widmete er sich der Errichtung eines gigantischen künstlichen Berges – dem Montagnetto. Dabei verbaute er hunderte Perimeterdämmplatten. Skulpturen, Berge, ja ganze Landschaften formte er aus einer mineralischen Klebe- und Armierungsmasse und strich sie mit Fassadenfarbe an. Aber dem nicht genug: Im Berg, der unter anderem Deutschlands einzige „Fachwerkstatt für Keuschheitsgürtel“ und Deutschlands einziges „Standesamt mit Garantieschein“ beherbergt, verwendete er für ausgesprochen kunstvolle Wand-, Boden- und Deckenmalereien im „Sala del Monte“ ausschließlich Voll- und Abtönfarbe, die er im Bereich der Böden dreimal mit Klarsiegel versiegelte.
Fragt man ihn nach der Intention seines beeindruckenden Tuns, lautet die Antwort: „Wir wollen hier demonstrieren, dass das Handwerk heute noch genauso gut ist wie früher – wenn nicht sogar noch besser!“ Und damit es auch die ganze Welt sieht, ist sein Anwesen – der Landschaftspark Iserhatsche – für zahlende Besucher ganzjährig geöffnet.

Quelle: Malerblatt 02/2009


 

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