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Phantasialand Brühl

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Das Hotel Matamba ist ein neues Domizil für Gäste des Phantasialandes in Brühl. Besondere Anforderungen wurden an die Innengestaltung gestellt.

Das Phantasialand in Brühl hat für seine zahlreichen Besucher ein neues Hotel eröffnet. Das an die afrikanischen Lehmbauten Westafrikas erinnernde Hotel Matamba entstand in nur 15 Monaten Bauzeit, verfügt über 117 Zimmer und drei individuelle Themensuiten. Die Malerarbeiten realisierte die hauseigene Malerabteilung des Phantasialandes unter der Leitung von Sven Frank.
Mehrere Monate dauerte die Errichtung des mächtigen Gebäudeensembles im Stil der Dogon, einem Volksstamm im Osten Malis und Westen Afrikas. Mit kunstvollen Modelagen der Vorsprünge, Schilfdächern und zahlreichen Holzverzierungen wurde so ein Stück Afrika mitten ins Rheinland geholt. Ganz im Stil dieses bunten und lebendigen Kontinents. Entsprechend wichtig war es für Sven Frank, dieses besondere Gestaltungskonzept auch innen konsequent weiterzuführen. Wobei er eine klare Vorstellung von dem hauptsächlich zu verwendenden Material hatte: Es sollte eine semi-transparente Silikatlasur sein, die den rustikalen und faserverstärkten Kalkzement-Innenputz hinreichend inszeniert. Gemeinsam mit Sven Frank gestaltete Reinhold Dreisbach, Technischer Berater des Farbenherstellers, ein Zimmer des Hotels mit unterschiedlichen Tönen einer Silikatlasur. Zudem fertigte Reinhold Dreisbach nach den Anforderungen des afrikanischen Baustils drei Musterplatten mit entsprechender Putzstruktur an. „Da in Afrika traditionell ohne Werkzeugeinsatz gebaut wird, benutzte ich lediglich meine Hände und Füße, um den Kalk-Zement-Innenputz auf den Musterplatten zu modellieren“, so Reinhold Dreisbach, der sich beim Gedanken an diese in seiner Laufbahn wohl unkonventionellste Methode, eine Musterplatte zu gestalten, ein Schmunzeln nicht verkneifen kann. Durch diesen „Körpereinsatz“ erreichte er jedoch eine sehr authentische, den charakteristischen Lehmbauten Westafrikas entsprechende Oberfläche, in der man sogar noch Fuß- und Zehenabdrücke erkennen konnte. Nach dem Durchtrocknen wurden die drei „Unikate“ mit einer Silikatlasur beschichtet. Und zwar in unterschiedlichen Tönen respektive Nuancen, ein-, zwei- oder dreimal lasiert, so dass die Geschäftsleitung des Phantasialands aber auch Sven Frank einen sehr präzisen Eindruck davon erhielten, wie die spätere Gestaltung des Matambas aussehen würde. „Das war genau das, was wir uns vorgestellt hatten, und so bekam Sigma Coatings aufgrund der äußerst lösungsorientierten Arbeitsweise den Auftrag, die gesamten Baufarben für das Hotel Matamba zu liefern“, so Sven Frank. Mehrere Wochen waren er und sein Team damit beschäftigt, die warme und sandige Farbgestaltung, die sich an den Erdelementen orientiert, zu realisieren – ein vielfältiges Farbenspiel aus sattem Tropengrün, Nuancen warmen Brauns und leuchtend rot-orange Lichtreflexionen. Zum Einsatz kamen so neben der Silikatlasur für alle Wand- und Deckenflächen innen auch ein Haftgrund, ein Streichfüller als Grundierung und eine Innendispersion ELF als Finish für die in Trockenbauweise ausgeführten Wand- und Deckenflächen. Sämtliche (Holz-)Zimmertüren erhielten einen Anstrich mit einer wasserverdünnbaren Dickschichtlasur. Klarlack matt diente zur Versiegelung der in rötlichem Zementestrich gefertigten Böden und Sitzbereiche im Restaurant Zambesi.
Das Ergebnis faszinierte alle am Bau Beteiligten: Die Zimmer vermitteln das Gefühl des Lebens und Wohnens inmitten von Afrika. Mit viel Liebe zu Farben und Formen gestaltet, wurde das Hotel Matamba zu einem Ort der Ruhe in diesem pulsierenden Kontinent – mit allen Vorzügen westlicher Standards.

Quelle: Malerblatt 01/2009


 

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