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Home Gestaltung Grundlagen Barrierefrei durch Farbe

Barrierefrei durch Farbe


Bei Menschen mit Sehbehinderung ist ein gut gestaltetes Orientierungssystem in großen Gebäuden entscheidend.

Eine neue Broschüre zum barrierefreien Bauen gibt praktische Hinweise. Für Personen mit Sehbeeinträchtigungen sind die Signal- und Orientierungsfunktionen von Farben extrem wichtig, wenn sie sich sicher und möglichst eigenständig in der Stadt zurechtfinden wollen. Und die Zahl der Personen, die eine möglichst barrierefreie Umgebung brauchen, wächst ständig, nicht zuletzt wegen des demografischen Wandels.

Ein durchgängiges, taktilvisuelles Leitsystem, also ein aus optischen und zu berührenden Elementen bestehendes System, kann in größeren Gebäuden erforderlich sein, damit auch Sehbehinderte bestimmte Wege nutzen können. Diese Leitlinien dürfen nicht durch Einbauten versperrt und unvermeidbare Hindernisse, wie z. B. Stützen und Glastüren, müssen deutlich gekennzeichnet sein. Die Längsleitung in Fluren und horizontalen Erschließungsflächen wird durch eine klare Abgrenzung der Wände von den Bodenbelägen gefördert, was bei hellen Flächen auch durch dunkle Sockelleisten beziehungsweise Randstreifen möglich ist.


Daneben erleichtern klar strukturierte, rechtwinklige Grundrisse die Orientierung im Raum. Informationen und Beschilderungen zur Wegeführung, wie beispielsweise Stockwerks-, Raum- und Liftbeschriftungen, sind ebenso wie Aufzugtaster und Lichtschalter so anzubringen, dass sie sich ohne langes Suchen finden lassen. Lichtschalter und Aufzugtaster müssen zudem einheitlich im ganzen Gebäude angeordnet sein, um Orientierung zu bieten.

Türen werden von sehbehinderten Menschen dann gefunden beziehungsweise als solche erkannt, wenn die Tür und ihre Elemente im Vergleich zu ihrer Umgebung kontrastreich gestaltet sind. Sind darüber hinaus Schwellen vorhanden, müssen diese kontrastreich zum Bodenbelag gestaltet werden.

Sehbehinderte Menschen sind auf den taktilen, also den Tastsinn betreffenden, Kontrast zwischen Wand und Tür angewiesen: Bei verbauten Türen im Bestand lassen sich beispielsweise die Zargen an der Wand durch farbige Rahmen gut herausarbeiten.

 

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