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Architektur- & Farbplanung (4)

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Im vierten Teil der Reihe geht es um die Gestaltungssatzung und das Verunstaltungsverbot.

Es gilt in der architektonischen Planungsphase eines Neubaus, die städtebaulichen Aspekte zu erfassen. Dazu gehören in erster Linie die Bebauungspläne, in denen alle Rechtsvorschriften seitens der Genehmigungsbehörden eingetragen sind.

Für die Fassadengestaltung bei Alt- und Neubauten gelten besondere gestalterische Bauvorschriften. Regeln gegen das Verunstalten landschaftlich hervorragender Gebiete und gegen die Verunstaltung von gewachsenen Ortschaften sind bereits sehr alt. Sie stammen aus dem beginnenden 20. Jahrhundert. Mit der Industrialisierung, der Entwicklung von neuen Drucktechnologien und dem damit entstehenden Plakatdruck und einer regelrechten Plakatierungswut, richteten sich die Regeln gegen das Anbringen von Werbeanlagen, Reklameschildern und Schaukästen sowie gegen Aufschriften und Abbildungen an Fassaden.

Heute sieht das Bundesverwaltungsgericht, anknüpfend an diesen geschichtlichen Hintergrund, den umgebungsbezogenen Schutz darin, „dass bauliche Anlagen das Gesamtbild der Umgebung nicht stören dürfen und der Gegensatz zwischen der Anlage und seiner Umgebung von einem „Durchschnittsbetrachter“ nicht als belastend oder Unlust erregend empfunden werden darf.“ Die gestalterischen Bauvorschriften unterliegen den Bauordnungen der Länder und somit dem Landesrecht. Für jedes der 16 Bundesländer besteht eine so genannte Landesbauordnung. Diese regelt für alle baulichen Anlagen ein auf die Umgebung bezogenes „Verunstaltungsverbot“.

Bauliche Anlagen müssen nach der Form, dem Maßstab, dem Verhältnis der Baumassen und Bauteile zueinander, in Werkstoff und Farbe so gestaltet sein, dass sie nicht unangenehm, hässlich oder abstoßend wirken. Weiterhin dürfen sie das Straßen-, Orts- und Landschaftsbild nicht verunstalten. Gestaltungsvorschriften werden in der Regel als eigene Gestaltungssatzungen von Städten und Gemeinden erstellt. Liegen keine Gestaltungsrichtlinien als Extrabroschüre vor, so werden sie durch Hinweise in den jeweiligen Bebauungsplänen deklariert.

Die Gestaltungssatzung der Stadt Siegen sieht einen abgegrenzten Geltungsbereich für Fassadenfarben und Bauformen vor. Grafik: Stadt Siegen



 
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