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Dekorspachtel auf Acrylatbasis

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Dekorspachtel auf Acrylatbasis

Mit einem Dekorspachtel, der weiße Spezialpartikel enthält, die sich nicht mit dem übrigen Material verbinden, können effektvolle Wand- und Deckenflächen geschaffen werden.

Der „Pünktchen-Effekt“ kommt Ihnen irgendwie bekannt vor? Stimmt, denn Lasuren, denen weiße oder andersfarbige Partikel beigemischt sind, die sich nicht auflösen, gibt es bereits seit geraumer Zeit. Bei Spachtelmassen dagegen ist dieser Effekt relativ neu. Aber ganz bestimmt nicht weniger interessant.

Vielfalt in Farbe und Struktur

Die neue Spachtelmasse auf Acrylatbasis ist grundsätzlich weiß-transparent eingestellt und enthält weiße Effektteilchen. Der jeweilige Farbeindruck wird über die Abtönung erzielt. Um die Effektteilchen nicht zu zerstören, dürfen die Farbpasten nur vorsichtig von Hand mit einem Rührholz untergemischt werden. Als Ergänzung zum individuell tönbaren Grundmaterial ist außerdem ein fertiger Goldton erhältlich. Der werkseitig mit einem Goldpigment abgetönte Spachtel kann entweder alleine oder in Kombination mit einem beliebigen anderen Farbton eingesetzt werden.
Dank der Kunststoffdispersionsbasis verfügt die Spachtelmasse über eine gewisse Geschmeidigkeit und eine lange Offenzeit. So stellt die Verarbeitung auch auf großen Flächen kein Problem dar. Positiv hervorzuheben ist auch, dass kleine Löcher und Risse im Untergrund von dem Material zuverlässig ausgefüllt werden. So können aufwändige Vorarbeiten, wie sie bei manchen anderen Kreativtechniken unerlässlich sind, teilweise entfallen. Selbstverständlich geht es aber auch bei der neuen Effektspachtelmasse nicht ganz ohne Untergrundvorbereitung. Generell sollte der Untergrund eben und schwach saugend sein. Starke Unebenheiten müssen vorab mit einer geeigneten Spachtelmasse ausgeglichen werden. Nicht saugende Untergründe sollten angeschliffen und mit einem Haftgrund versehen werden; zu starke Saugfähigkeit ist durch eine entsprechende Grundierung zu egalisieren. Eine deckende weiße Zwischenbeschichtung sorgt für ein gleichmäßiges Erscheinungsbild der Spachteltechnik und lässt die weißen Effektteilchen optimal zur Geltung kommen.

Einfache Verarbeitung

Die Verarbeitung der neuen Effekt-Spachtelmasse erfordert keine große Umstellung, wenn man bereits herkömmliche Spachteltechniken ausgeführt hat. Das Material wird mit einer Venezianerglättkelle aufgetragen. Dies kann, je nach gewünschtem Effekt, entweder in der Fleckspachteltechnik oder vollflächig geschehen. Um auf der geglätteten Oberfläche einen besonderen Hell-Dunkel-Effekt zu erzielen, wird zunächst eine Schicht eingefärbte Spachtelmasse vollflächig aufgetragen. Solange das Material noch nass ist, wird ungetönte Spachtelmasse partiell aufgelegt und, je nach gewünschtem Effekt, unter leichtem Druck in das farbige Material hinein verzogen.
Wer es edler haben möchte, der arbeitet in das eingefärbte Material einen Goldeffekt ein. Die Goldspachtelmasse kann auf das vollflächig aufgebrachte farbige Material partiell nass-in-nass eingearbeitet werden. Alternativ können beim fleckigen Auftragen des farbigen Materials Zwischenräume ausgespart werden, die anschließend mit der Goldspachtelmasse geschlossen werden. Dadurch treten die Goldflächen deutlicher hervor. Bei der zuerst erwähnten Variante ist der Goldeffekt subtiler.
Selbstverständlich ist auch die Einarbeitung einer Oberflächenstruktur bei der Spachtelmasse möglich. Ebenso können verschiedene Farben beliebig miteinander auf der Fläche kombiniert werden. Der kreative Spielraum ist also nahezu unbegrenzt.

Auf den Punkt gebracht

Egal für welche der oben beschriebenen Techniken sich der Verarbeiter entscheidet, eines haben alle Varianten gemeinsam: den Pünktchen-Effekt. Und dieser unterscheidet die neue Spachtelmasse ja auch von herkömmlichen Spachteltechniken. Der Pünktchen-Effekt kann vom Verarbeiter auch etwas gesteuert werden. Je nach ausgeübtem Druck beim Nachglätten ist dieser nämlich mehr oder weniger stark ausgeprägt.

Charakteristisch für die neue Spachteltechnik sind weiße Partikel, die sich nicht mit der übrigen Spachtelmasse vermischen (siehe oberes Bild). Sehr edel wirkt die Spachteltechnik, wenn zusätzlich eine Goldspachtelmasse eingearbeitet wird. Fotos: Diessner

Susanne Sachsenmaier-Wahl
Quelle: Malerblatt 12/2009


 

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