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Antiker Kalkputz

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Antiker Kalkputz

Das Thüringer Familienunternehmen Stucco Pompeji hat sich auf eine besondere Art des Wandbelages spezialisiert.

Es bringt seinen Kunden durch Kalkputze den Flair der Antike in die eigenen vier Wände. Mitten im schönen Thüringen liegt das kleine Dorf Rodeberg. Dort befindet sich der Hauptsitz eines Unternehmens, das sich der Herstellung eines besonderen Materials verpflichtet hat – eines Kalkputzes zur Wandveredelung, wie ihn schon die Bewohner der Antike genutzt haben. Hinter dem klingenden Namen Stucco Pompeji verbirgt sich ein Familienbetrieb, in den Anfang des Jahres auch die ältere der Töchter, eine gelernte Stuckateurin, eingestiegen ist. „Bei uns bekommen Sie alles aus einer Hand“, erklärt ihr Vater, der Maler Lothar Hechler. „Anfang des Jahres haben wir auch den Vertrieb selbst übernommen. Dadurch wollen wir eine noch engere Beziehung zu allen Kunden aufbauen, die zwar schon lange unsere Produkte beziehen, aber nicht wirklich wissen, wer eigentlich dahinter steht.“ Zusätzlich dazu wurde ein nach Regionen aufgeteilter Kundendienst eingerichtet. „Wir kommen, helfen und lösen jedes Problem“, berichtet Tochter Elisabeth daher stolz. „Darin liegt unsere Stärke.“
Lösungen zu finden, das war schon immer eine Aufgabe, der sich die gesamte Familie über Generationen hinweg gerne gestellt hat. Bereits in seinen Kindertagen nahmen Großvater und Urgroßvater, beide waren Maurer, den jungen Lothar mit zur Arbeit, damit er den Umgang mit dem Material erlernte. Es folgten eine klassische Malerausbildung und die Arbeit in der Denkmalpflege, die das schon lange immer stärker werdende Interesse an alten Techniken nur noch verstärkte. Ein Seminar über Freskomalerei in Venedig brachte schließlich den Entschluss: Lothar Hechler machte sich 1995 selbstständig und betätigte sich fortan auf dem Gebiet der exklusiven Raumgestaltung. „Ich wollte meine Fantasie ausleben und nicht nur normal arbeiten.“ Doch es keimten noch weitere Ideen in ihm und so begann er schließlich, mit Pigmenten durchgefärbte Putze zu entwickeln. Nach sieben Jahren des Experimentierens kam das fertige Produkt 2003 auf den Markt und Lothar Hechler wurde beim Patentamt als Entwickler eintragen. Die so entstandenen Produkte werden seit- dem ständig verbessert und verfeinert. „Die Arbeit daran hört niemals auf“, bemerkt er schmunzelnd. „Dafür ist unser Material mittlerweile aber vielfältig einsetzbar. Es lässt sich beispielsweise im nassen Zustand maschinell polieren, kann aber auch in Struktur aufgebracht werden.“ Daneben wirkt es Raumklima regulierend, desinfizierend und bildet stets ein Unikat an der Wand, berichtet die Unternehmerfamilie. „Insgesamt bieten wir die beiden Putze stucco gesso und stucco calce in 32 verschiedenen Farben an, die sich durch den Einsatz von Lasuren noch bearbeiten lassen. Jeder, der sie verarbeiten und eventuell auch unsere Prägetechnik erlernen will, kann eines unserer Seminare besuchen und sich in der Verarbeitung schulen lassen.“

Simone Heinz
Quelle: Malerblatt 10/2009


 

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