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Restaurierung von Türen

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Restaurierung von Türen
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Wenn Haustüren auf eine Wiederbelebung warten, müssen für eine fachgerechte Sanierung viele Aspekte bedacht werden.

Historische Türen haben oft eine lange Geschichte. Ursprünglich dienten sie nur zum Schutz gegen Einbrecher. Schon früh hat dabei die hohe Schmiedekunst neben der Arbeit des Schreiners mitgewirkt. Gut gestaltete Beschläge und Schlösser mit erstaunlicher technischer Funktion bekunden das. Die Türformen haben sich über einen langen Zeitraum dann zu den heutigen Formaten entwickelt. Vom vierten bis dritten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung bildeten sich Ansammlungen fester Häuser zu den ersten Städten, die durch Stadtmauern befestigt wurden.

Die ersten Türen

Die Orte konnten nur über oft mächtige Stadttore erreicht werden. Der einzelne Bürger schützte sich anfänglich durch einfache Stabtüren ohne Rahmen. Den ersten einflügeligen Haustüren folgten bald zweitürige in kleinen und großen Formaten. Der mächtige Adel und der reiche Klerus waren hier Vorreiter und auch Vorbild.

Die Türformen sind bis heute dem jeweiligen Verwendungszweck angepasst. Landwirtschaftliche Anwesen hatten beispielsweise große Türen, durch die vollbeladene Erntewagen gefahren werden konnten. Im hohen Norden gibt es bis heute die „Klöntüren“, deren obere Hälfte aufklappbar ist. Aus der offenen Tür unterhält man sich auf Norddeutsch: man „klönt“ miteinander. Die zweiflügelige Tür hat sich bis heute in unterschiedlichen Größen, Formen und Ergänzungen erhalten. Ihr hat immer die besondere Liebe der beteiligten Handwerker, natürlich auch der Maler, gegolten. Schlichte Fassaden, die oft nur aus Reihungen von Fenstern bestanden, erhielten durch gut gestaltete Haustüren erst ihren erforderlichen Schmuck. Aus der Gründerzeit ab 1871 bis zum ersten Weltkrieg sind noch viele erhaltungswürdige Haustüren vorhanden. Zu nennen sind auch großzügige gut gestaltete Oberlichter und Ausschnitte, die für den Lichteinfall benötigt wurden. Vom Stuckateur wurden die Eingänge durch aufwendig gestaltete stilvolle Portale ergänzt. In älteren Gebäuden mussten die Türen gegenüber der Fassade öfter erneuert werden. Diese weichen deshalb häufig von dem ursprünglichen Stil des Gebäudes ab. So konnte es passieren, dass ein reich gewordener Bauer eine vom Gutsherrn kopierte Barocktür in den alten großen Torbogen seines Fachwerkhauses eingebaut hat. Die derzeit von begabten Schreinern in klassischen Stilarten gefertigten Haustüren wurden jedoch vielerorts ausgetauscht. An ihre Stelle sind oft „moderne“ nicht immer schöne Exemplare aus Metall oder Kunststoff getreten.

Für eine Aufarbeitung der erhaltungswürdigen Haustüren sollten wichtige Hilfen bei der Restaurierung genutzt werden. Fehlende Teile, wie etwa Kapitelle, Füllungen, profilierte Schlagleisten kann man in allen Stilarten kaufen und ersetzen. Das gilt auch für originale Beschläge oder genaue Repliken.

Authentisch rekonstruierte Haustür in einer Werksiedlung, die 1915 im Schweizer Werkbund-Stil errichtet wurde. Fotos: Hans Jürgen Ronicke.



 

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