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Farblasuren auf der Fassade

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Farblasuren auf der Fassade

Während Lasuren im Innenbereich inzwischen gang und gäbe sind, scheuen sich viele Verarbeiter, die halbtransparenten Beschichtungen an der Fassade einzusetzen.

Mit einer speziellen Auftragstechnik lassen sich unschöne Ansätze jedoch weitgehend vermeiden. Lasuren verleihen Baukörpern Leichtigkeit. Besonders große Gebäude profitieren von einer semitransparenten Beschichtung. Allerdings sollte man bei einer Lasur weder die einzelnen Pinselschläge noch Ansätze erkennen können. Vielmehr ist ein homogenes, leicht wolkiges Erscheinungsbild das Ziel. Doch wie schafft man es, an einer großen Fassade, wo außerdem auch noch die Witterungsverhältnisse einen großen Einfluss auf das Ergebnis haben, eine gleichmäßige Lasurfläche zu erzielen?
Ein anwenderfreundliches Produkt zu entwickeln ist das Eine. Darüber waren sich die Anwendungstechniker eines großen Farbenherstellers im Klaren. Und so entwickelten sie eine Dispersionslasur, die sich sowohl für den Einsatz auf organischen als auch auf mineralischen Untergründen eignet. Die matte, wetterbeständige Lasur weist eine geringe Verschmutzungsneigung auf und kann zur Verringerung des Algen- und Pilzbefallrisikos werkseitig mit den entsprechenden Wirkstoffen ausgerüstet werden. Doch das gute Produkt alleine reicht dem Verarbeiter eben nicht. Er muss auch wissen, wie er das Produkt so an die Wand bringt, das der gewünschte Effekt entsteht. Also tüftelten die Anwendungstechniker so lange, bis sie eine spezielle Verarbeitungsweise fanden, die zu einer gleichmäßigen, leicht wolkigen Lasurfläche führt.
Voraussetzung für ein harmonisches Gesamtbild ist die Vorbeschichtung des Untergrundes mit einem auf die Lasur abgestimmten Grundfarbton. Auf die getrocknete Grundbeschichtung wird die verdünnte Lasur so aufgebracht, dass drei Flecken in kurzen Schlägen verbunden werden. So ergeben sich propellerartige Gebilde. Diese Propeller werden auf der gesamten Fassadenfläche gleichmäßig so verteilt, dass die Propellerflügel zwar ineinander greifen, sich aber nicht überlappen. Im zweiten Schritt benetzt man die Freiräume zwischen den getrockneten Propellern punktuell mit Lasur und vertreibt diese überlappend, so dass die Fläche komplett geschlossen wird. Beide Schritte werden ein weiteres Mal wiederholt. Die „neuen“ Propeller werden dabei versetzt zu den „alten“ angelegt. Durch diese spezielle „Propellertechnik“ entsteht ein harmonisches Gesamtbild. Selbstverständlich weist die Lasurfläche auch bei dieser Auftragsvariante Ansätze auf; allerdings sind diese so diffus auf der Fassadenfläche verteilt, dass das menschliche Auge keine störenden Linien finden kann. Vorteilhaft bei dieser Auftragstechnik ist auch, dass eine beliebig große Fläche von einem einzigen Verarbeiter lasiert werden kann. Das dürfte gerade für Ein-Mann-Betriebe ein enormer Gewinn sein, die bislang solche Aufträge kaum erledigen konnten.

Susanne Sachsenmaier-Wahl
Quelle: Malerblatt 03/2010


 

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