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Dekorative Spachtelmasse

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Dekorative Spachtelmasse auf Zementbasis

Gespachtelte Wände erzeugen ein edles Ambiente. Schön, wenn sich diese elegante Optik nahtlos am Boden fortführen lässt.

Gespachtelte Wände üben einen ganz besonderen Reiz auf uns aus. Das liegt zum einen an der edel glänzenden Oberfläche, den changierenden Farben und der enormen Tiefenwirkung, die sich durch das Überlagern der Spachtelschichten ergibt. Zum anderen ist eine Spachteltechnik immer ein Unikat – von Hand geschaffen und somit niemals identisch mit einer anderen Fläche. Spachteltechniken haben deshalb in vielen Bereichen – insbesondere dort, wo Wert auf Individualität gelegt wird – Fliesen und Wandbeläge verdrängt.
Lediglich bei Fußböden, an Fassaden und im Nassbereich stoßen die eleganten Oberflächen bislang häufig an ihre Grenzen. Die meisten dekorativen Spachtelmaterialien, egal, ob auf Dispersions- oder Kalkbasis, eignen sich für die erhöhten Beanspruchungen entweder gar nicht oder nur eingeschränkt.
Spachtelmassen auf Zementbasis, beispielsweise ein Gemisch aus Quarz und Weißzement, ergeben besonders strapazierfähige, wasserfeste Oberflächen. Derartige dekorative Spachtelmassen lassen sich deshalb auch am Boden (sogar in Verbindung mit einer Fußbodenheizung) oder im direkten Spritzwasser- und Nassbereich, also etwa in Duschen oder Saunalandschaften, einsetzen. Der Zusatz einer synthetischen Flüssigkeit sorgt bei der Zementspachtelmasse darüber hinaus für eine gute Haftung – selbst Fliesen können damit direkt überarbeitet werden – und für einen rissfreien Boden- oder Wandbelag. Auch die Anwendung im Außenbereich zur Gestaltung von Fassaden ist mit einem derartigen Zementputz möglich.
Durch die vielfältigen Einsatzgebiete der Quarz-Zementspachtelmasse sind die Zeiten, in denen Boden und Wand getrennt gestaltet oder bestimmte Bereiche, wie etwa der Spritzwasserbereich, ausgespart werden mussten, vorbei. Statt dessen können durchgängige Gestaltungskonzepte realisiert werden. Wand und Boden werden zu einer Einheit, Raumbegrenzungen lösen sich scheinbar auf.
Die Zementspachtelmasse wird in einer Stärke von etwa vier Millimetern von Hand aufgezogen und in der Struktur geglättet. Die Wolkigkeit und die sichtbaren Verarbeitungsspuren sind für Spachteltechniken charakteristisch und lassen jede Wand- oder Bodenfläche zum Unikat werden.
Da die Masse auf Weißzement basiert, kann sie individuell eingefärbt werden. Sowohl die Herstellung fugenloser einfarbiger oder marmorierter Flächen ist möglich als auch die Imitation von symmetrischen Steinplatten oder wildförmigen Bruchsteinen. Der Fantasie des Kunden und des Verarbeiters sind keine Grenzen gesetzt.
Abschließend sollte die Weißzementspachtelmasse mit einer Versiegelung versehen werden. Dies reduziert nicht nur die Saugfähigkeit des Wand- bzw. Bodenbelags und macht ihn somit Wasser und Schmutz abstoßend, sondern verleiht ihm auch eine gewisse Pflegeleichtigkeit.
Die mechanische Abnutzung eines Bodenbelags zeigt sich in Kratzern und einem geringeren Glanzgrad der Oberfläche. Derartige „Gebrauchsspuren“ können den optischen Eindruck negativ beeinflussen. Fußböden sollten daher immer wieder beschichtend eingepflegt werden. Der getrocknete Pflegemittel-Film dient als „Opferschicht“, das heißt er wird durch das Begehen langsam abgenutzt, der darunter liegende Belag wird so geschont.

Susanne Sachsenmaier-Wahl
Quelle: Malerblatt 09/2009


 

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