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Vergolden 2: Poliment - Kreidegrundierung

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Vergolden 2: Poliment
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Die Kreidegrundierung

Nachdem das Werkstück getrocknet ist, kann nun in mehreren Schichten Kreidegrund aufgetragen werden, meist eine Mischung verschiedener Kreidesorten, gebunden in Warmleim. Die Kreidemischung ergibt sich daraus, welche Technik der Verzierung und Vergoldung zum Einsatz kommen soll. Der Grundauftrag erfolgt in drei aufeinanderfolgenden Schritten: Stupfen, Anreiben und Ausgrundieren. Je nach Art der Bearbeitung und Werkstück werden von Karin Havlicek entsprechende Grundierungsaufträge empfohlen. Für ein glattes Rahmenprofil genügen zweimal stupfen, zweimal anreiben und zweimal ausgrundieren. Beim Stupfen wird der handwarme, relativ dickflüssige Kreidegrund mit einem runden Borstenpinsel auf das Werkstück aufmassiert und im Anschluss vertupft. Wichtig ist, den Kreidegrund nicht zu dick aufzutragen und das Material gut in den Untergrund einzumassieren. Durch das Stupfen entsteht eine vergrößerte Oberfläche, die dem anschließenden zweiten Grundierungsauftrag eine gute Verankerungsmöglichkeit bietet.
Auf das Stupfen folgt das sogenannte Anreiben. Der mit Leimtränke und Wasser verdünnte, handwarme Kreidegrund wird mit einem langhaarigen Borstenpinsel aufgetragen. Der Pinsel bleibt dabei immer in Kontakt mit der Fläche und es entsteht durch gleichmäßige wellige Pinselzüge – der Kreidegrund muss so stehen bleiben, dass man die Pinselstriche erkennt – eine belebte Fläche, die wiederum gute Kreidegrund-Verbindungsmöglichkeiten zur nächsten Grundierungsschicht bildet.
Mit dem Ausgrund, einem ebenfalls mit Leimtränke und Wasser verdünnten Kreidegrund, wird die dritte und letzte Grundierungsschicht hergestellt. Der Auftrag erfolgt mit einem weichen, langhaarigen Borsten- oder Haarpinsel „nass in nass“. Mit größtmöglicher Menge Kreidegrund im Pinsel wird das Werkstück überzogen. Auf einem Rahmen beginnt man dabei eher in der Mitte und zieht den Grund dann glatt nach außen. Die Vergoldemeisterin Karin Havlicek gibt in diesem Zusammenhang noch den Tipp, dass mit einem zusätzlichen Schuss handelsüblichem Alkohol (ca. fünf Prozent) das Fließverhalten optimiert werden kann.
Zusammenfassend ist beim Aufbau der Kreidegrundierung festzustellen, dass der Grundauftrag von Schicht zu Schicht dünner, die Leimkonzentration geringer und der Flüssigkeitsanteil höher wird. Zwischen allen Arbeitsgängen muss das Werkstück gut trocknen. Ist die Ausgrundierung abgeschlossen kann mit der weiteren Bearbeitung begonnen werden.



 
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