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Algen und Pilze - Fema

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Algen und Pilze - Fema
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Malerblatt im Gespräch mit Günter Nosbüsch, Leiter Entwicklung Labor bei Fema, zum Thema Algen und Pilze.

Malerblatt: Wie sieht man in Ihrem Unternehmen die Algenproblematik an der Fassade?

Günter Nosbüsch: Mit Algen und Pilzen an der Fassade werden wir regelmäßig konfrontiert. Speziell Fassaden mit geringem konstruktiven Wetterschutz oder nahem Pflanzen- oder Baumbestand sind häufiger betroffen. Durch vernünftige Ausrüstung der Beschichtungsmaterialien mit hochwertigen und modernen Filmschutzmitteln wird ein Befall zwar nicht generell verhindert aber langfristig hinausgezögert. Gut ausgeführte Fassadenbeschichtungen mit hochwertigen Putzen und Farben werden i. d. R. nicht oder nur nach langer Lebensdauer befallen.

Malerblatt: Welche Maßnahmen, Methoden oder Produkte empfehlen Sie, um Algenbewuchs zu verhindern beziehungsweise hinauszuzögern?

Nosbüsch: Wichtig ist, wie bereits erwähnt, dass konstruktiver Schutz bereits bei der Planung berücksichtigt wird. Die baustoffliche Ausführung muss mit gut filmgeschützten Putzen und Farben erfolgen. Darüber hinaus muss die kapillare Wasseraufnahme und die Verschmutzungsanfälligkeit der Fassadenbeschichtungen gering sein. Naturgemäß sind thermisch entkoppelte und energieeffiziente Fassadensysteme vom Befall stärker betroffen. Hier sind eine gute Ausführung und hochwertige Systemaufbauten von besonderer Bedeutung.

Malerblatt: Von welchen Faktoren sind diese Maßnahmen abhängig (Altbau/Neubau, Gedämmte/nicht gedämmte Fassaden, gestrichene/ungestrichene Putze, …)?

Nosbüsch: Gute Bauausführung und hochwertige Produkte mit gutem und langlebigem Filmschutz sind zunächst einmal das Mittel der Wahl. Wir empfehlen darüber hinaus in jedem Fall einen zweimaligen Anstrich, auch im Neubau, um Verschmutzung zu reduzieren und den Filmschutz an der Fassadenoberfläche zu optimieren.

Malerblatt: Was setzen Ihre Handwerkerkunden eher ein: Biozid freie oder Biozid haltige Produkte? Lässt sich das Verhältnis beziffern?

Nosbüsch: Wir setzen im Bereich WDVS überwiegend filmkonservierte Putze und Farben ein. Biozidfreie mineralische Putze haben wir natürlich im Angebot. Eine befallsfreie Oberfläche, speziell auf WDVS, lässt sich aus unserer Erfahrung nicht zusagen. Wir raten davon ab.

Malerblatt: Was ist im Umgang mit Biozid zu beachten?

Nosbüsch: Biozide für Lagerkonservierung oder Filmkonservierung verwenden wir nur in den FEMA-Werken, um unser Produkt mit dem erforderlichen Schutz auszustatten. Die sichere Handhabung wird durch entsprechende Schutzmaßnahmen und Schulungen sichergestellt. Biozide geben wir nicht an unsere Kunden weiter.

Malerblatt: Bieten Sie Alternativen?

Nosbüsch: FEMA bietet mineralische Edelputze ohne Biozide an. Einen zusätzlichen Anstrichaufbau halten wir für notwendig.

Malerblatt: Welche sonstigen Aspekte sollte man bei der Algen- und Pilzproblematik beachten?

Nosbüsch: Hochwertige Beschichtungssysteme verwenden, diese sorgfältig ausführen und wenn möglich einen kompetenten Fachberater bei der Planung hinzuziehen. Bei der Sanierung von bereits befallenen Oberflächen empfehlen wir nach entsprechender Vorbehandlung (Reinigung und Desinfektion) generell die Verwendung von Beschichtung mit zusätzlich erhöhtem Filmschutz. Die Zusatzausrüstung erfolgt bei Bestellung gegen geringen Mehrpreis. Das gleiche gilt bei Fassaden mit besonderer Exposition und Gefährdung (abhängig von Lage, baulichen Gegebenheiten, etc.).

 



 

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