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Metalloptik auf Beton

An der Fassade einer Halle in Straubing wurde eine Metallicbeschichtung auf 4.500 Quadratmeter Porenbeton appliziert.

Mit der metallischen Farbgestaltung konnte der Wunsch des Kunden erfüllt werden, den Porenbeton-Altbau mit dem unweit errichteten, metallverkleideten Neubau optisch zu einer Einheit zu verbinden. Edelsilbrig glänzt die Halle im Sonnenlicht, an der Oberkante ein gelbblaues Band in den Unternehmensfarben. Eine moderne Metallfassade könnte man meinen, doch der alte Firmensitz täuscht Echtmetall nur vor – das Gebäude ist aus Porenbetonelementen gebaut. Erst beim genauen Hinsehen erkennt man die grobkörnige metallisch beschichtete Betonstruktur.


Erstmalig auf Porenbeton

Der erste Gedanke war, die Porenbetonhalle mit einer Metallfassade zu verkleiden, wie beim Neubau – in Weißblechaluminium im Farbton RAL 9006. Dann entschieden sich die Verantwortlichen der Strama-MPS auch aus ökonomischen Überlegungen für eine metallisch glänzende Oberflächengestaltung im Farbton RAL 9006. Zuvor hatte die Geschäftsleitung sich ein Bild von der Oberfläche des BMW-Museums gemacht, die mit derselben Beschichtung versehen ist. Eine 40 Quadratmeter große Musterfläche am Objekt konnte sie restlos überzeugen und begeistern. Die seidenglänzende Dispersionsfarbe mit Metalleffekt ist perfekt für hochwertige, wetterbeständige Effektbeschichtungen im Außenbereich. Die Dispersionsfarbe ist filmkonserviert geschützt gegen Algen- und Pilzbefall und hat sich an vielen Objekten bewährt, bislang jedoch noch nicht auf einem Porenbetonuntergrund. „Porenbeton ist ein eher kritischer Untergrund, da er Wasser in großen Mengen aufnehmen kann, etwa wenn die Deckbeschichtung an der Wand schadhaft ist. Wichtig war daher ein möglichst diffusionsoffener Beschichtungsaufbau der Porenbetonfassade“, erklärt Markus Wedel, technischer Produktbetreuer bei Caparol.

Die Lösung war in diesem Fall eine Zwischenbeschichtung mit Silikonharz-Fassadenfarbe. Diese ist speziell für die Renovierung von tragfähigen Porenbeton-Altbeschichtungen geeignet. Sie bietet guten Feuchteschutz bei hohem Wasserdampf- und ausreichendem CO2-Durchgang. Wenig verdünnt, kann die Farbe auf rauem Putz Strukturen ausgleichen. Der Beschichtungsaufbau wurde auf Musterplatten getestet und bewährte sich auch auf der großen Musterfläche an der Wand. „Statt wie üblich Amphibolin zu verwenden, konnten wir mit der Zwischenbeschichtung aus Silikonharz, den sd-Wert des Beschichtungsaufbaus so niedrig halten, dass es auch auf Porenbeton machbar ist“, erklärt Wedel. Vor dem Auftrag der Grundierung reinigten die Maler des Malerbetriebs Renner aus Kirchroth die komplette Fassade, die mit einer hellen Gasbetonfarbe beschichtet war, mit Hochdruckreinigern und befreiten sie von Algen- und Pilzbefall. Die Reinigungs- und Malerarbeiten konnten von mehreren eigenen Hubarbeitsbühnen aus durchgeführt werden, die der Malerbetrieb auch verleiht.


Ohne Nachstrukturierung

Die Metallicbeschichtung trugen mehrere Maler gleichzeitig mit dem Farbroller auf. „Dabei kam uns die begrenzte Feldgröße der Porenbetonsteine mit 60 Zentimetern Höhe zugute, das übliche Nachstrukturieren entfiel. Wir arbeiteten immer in eine Richtung, und ein gleichmäßiger Metallglanz war da“, freut sich Malermeister Helmut Renner. Üblicherweise wird die Beschichung gleichmäßig aufgebracht und quer verteilt , dann in eine Richtung nachgerollt, um eine möglichst einheitliche Ausrichtung der Metallicpigmente zu gewährleisten, sodass die gerichtete Metallstruktur entsteht.

„In erster Linie ging es um einen Renovierungsanstrich und den Gebäudeerhalt. Nun haben wir den schönen Mehrwert einer metallisch glänzenden Fassade in den Firmenfarben, die gut zur neuen metallverkleideten Halle passt und unser Arbeitsspektrum als metallverarbeitendes Unternehmen eindrucksvoll darstellt“, erläutert Johann Groß, Projektleiter bei der Strama-MPS. Maler Renner ergänzt: „Am schönsten glänzt die Halle bei sonnigem Wetter, denn der Metallglanz lebt ganz klar vom Lichteinfall.“


 


Malerblatt 11/2017


 

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