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Kurländer Palais, Dresden

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Kurländer Palais, Dresden
Akribisch rekonstruiert
Fachhandwerker mit Erfahrung
Farbgestaltung
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Die Rekonstruktion des Kurländer Palais komplettiert das Weltkultur-Areal rund um die Dresdner Frauenkirche.

 

Nur ein Fassadentorso war vom Kurländer Palais nach der Bombennacht in Dresden 1945 übrig geblieben. Jetzt zeigt die Rekonstruktion des Rokoko-Prachtbaus eine aufwendige Synthese von historischer und neuer Bausubstanz.
Beeindruckend am ursprünglichen wie am wiederhergestellten zwei- und dreigeschossigen Gebäude war und ist das Fassadenbild. Die Gestaltung ist klar und bedient sich sparsamer, aber wirkungsvoller Ornamentik. Zur Straßenfront hin zeigt die Hauptfassade neun Senkrechtachsen, die aus einem dreifenstrigen Mittelrisaliten und zwei jeweils dreifenstrigen versetzten Seitenflügeln komponiert sind. Auf dem Mittelrisaliten thront der Dreiecksgiebel. Er ist wie auch die direkt darunterliegenden Spiegel mit Trophäenschmuck verziert. Den gleichmäßigen und repräsentativen Eindruck verstärken viele Details. Segmentbögen krönen die Fenster des mit einer Putzquaderung versehenen Erdgeschosses. Die reiche Lisenengliederung im Obergeschoss mit seinen rechteckigen und halbrund abgeschlossenen bodentiefen Fenstern geht über in ein Walmdach mit Gauben und Mansarden. Großzügige Gemächer und Salons mit bestechender Raumhöhe, Säle und ein Ballsaal mit reichem Schmuck und wertvoller Ausstattung trugen dazu bei, dass dieses Palais zu seiner Zeit als das schönste Dresdens galt. Geplant hat das Bauwerk Johann Christoph Knöffel, ein Schüler von Zacharias Longuelunes und einer der prägenden Baumeister Dresdens im 18. Jahrhundert.
Bis dato hat das Kurländer Palais ein ganzes Kaleidoskop von Nutzungen unterschiedlichster Couleur mit entsprechenden Umbauten erlebt – doch genau diese Frage, welche Nutzung für die Zukunft die richtige sein sollte, verzögerte den Baubeginn der Rekonstruktion, die bereits seit 1992 verfolgt worden war, bis ins Jahr 2006.
Das ursprüngliche Konzept eines Hotelbaus wurde zugunsten einer funkti-onelleren, gemischten Nutzung verworfen. Auf der Hälfte der über 3.000 Quadratmeter Nutzfläche sollten Büroeinheiten entstehen, Gastronomie einziehen sowie Ausstellungsräume und Ladenlokale Platz finden. Eine Planung, die doppelt aufging: 2006 startete das Bauprojekt endgültig – und heute ist die gesamte Fläche vermietet.

 

 



 

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