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Holzfußboden im Badezimmer

Holz ist eine interessante Alternative zu Fliesen – wenn man bei der Verarbeitung und Pflege einige Punkte beachtet.

Holz ist aufgrund seiner angenehmen Wärme und Natürlichkeit ein idealer Bodenbelag für die sogenannten Barfußbereiche in Bädern, Saunen und Wellnessbereichen. Darüber hinaus schätzen nicht nur Innenarchitekten den Baustoff, um ihn gestalterisch mit kühlen Naturstoffen wie Keramik und Stein zu kombinieren. Die Parketthersteller haben diesen Trend erkannt und bieten spezielle Böden an, die den besonderen Ansprüchen genügen. So hat beispielsweise Hamberger Flooring den Spezialboden Haro Parkett Spa entwickelt. Dieser ist besonders schwind- und quellarm. Mit den vier Holzarten Merbau, Eiche, Bernstein- und Achat- eiche eröffnen sich vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

Holzböden, hier Achateiche, eröffnen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

Grundregeln beachten

Die schlanken Dielen sind ab Werk bereits mit einem hochwertigen Naturöl vorbehandelt. Um den Boden optimal an die besonderen Anforderungen im Bad- und Wellnessbereich vorzubereiten, sind einige Grundregeln zu beachten: Das Spa-Parkett wird vom Profi-Handwerker vollflächig mit dem Untergrund verklebt und der Randbereich mit einer dauerelastischen Fugenmasse ausgespritzt. Das Parkett, das sich übrigens auch für Fußbodenheizung eignet, wird nach der Verlegung zweimal geölt. Das Öl dringt in die Poren ein, nimmt aber dem Holz nicht die Möglichkeit zu atmen. Diese umfangreiche Oberflächenbehandlung lohnt sich, denn so ist der Boden bestens gegen das Eindringen von Feuchtigkeit geschützt. Stehende Nässe oder eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum sollten dennoch vermieden werden. Deshalb ist es wichtig, Wasserlachen möglichst gleich zu beseitigen und die Räume regelmäßig zu lüften.

Julia Tamburin

praxisplus: Verlegehinweise

Das benötigen Sie für die Verlegung: Spezial-Schlagklotz, Abstandskeile, Profi-Montageeisen, Elastikkleber, Zahnspachtel D, Bleistift, Zollstock.

Arbeitsschritte:

· Den Elastikkleber vor Gebrauch umrühren. Mit Zahnspachtel auftragen, Auftragsmenge circa 800 bis 1000 g/m².

· Bodenelemente innerhalb von 15 Minuten einlegen. Die Elemente werden direkt aus dem Paket entnommen und in Nut und Feder zusammengefügt.

· Wandabstand von circa zehn Millimeter (im Badbereich 5 bis 8 Millimeter) mit Keilen fixieren. Falls notwendig, im Randbereich oder bei Unebenheiten die Parkettelemente beschweren.

· Nach Abschluss der Verlegung von Parkett im Badbereich muss die Dehnungsfuge mit Fugendichtmasse dauerelastisch verfüllt werden, um Feuchtigkeit vor dem Eindringen abzuhalten. Die verlegte Parkett- fläche ist nach rund 48 Stunden belastbar.

· Je nach Einsatzbereich ist die vorgeölte Oberfläche zwingend bau- seitig zu ölen. Nur vom Hersteller freigegebene Holzarten dürfen im Badbereich verwendet werden.

haro.de

Fotos: Hamberger Flooring
Quelle: Malerblatt 1/2015

 

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