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Parkhaus Drees & Sommer

Sicher parken – unter diesem Motto und mit einem umfassenden Beschichtungskonzept wurde nun ein neues Parkhaus realisiert.

Bodenflächen von Parkhäusern sind extremen mechanischen und chemischen Belastungen ausgesetzt. Beschichtungssysteme müssen diesen Belastungen widerstehen.
In einem Parkhausneubau des Stuttgarter Unternehmens Drees & Sommer entschieden sich die Planer daher für ein Beschichtungskonzept, das unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigt.

Ob bei der Sanierung der Londoner U-Bahn, beim Tunnelbau in der Ostsee oder dem Bau von Luxusressorts in den Schweizer Alpen – Drees & Sommer begleitet Bauherren und Investoren seit über 45 Jahren bei allen Fragen rund ums Bauen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Stuttgart ist an insgesamt 37 Standorten weltweit vertreten. Seine Kernkompetenzen liegen unter anderem in den Bereichen Projektmanagement und Immobilienberatung.

Diese Kompetenz spiegelt sich selbstverständlich auch bei eigenen Bauvorhaben wider.
In nur vier Monaten wurden die Räumlichkeiten des Hauptsitzes von Drees & Sommer in Stuttgart-Vaihingen revitalisiert. „Wirtschaftlichkeit, Funktionalität, Design und Wohlfühlatmosphäre standen beim Umbau im Vordergrund“, erklärte der Geschäftsführer Patrick Theis bei der Eröffnung im Herbst 2014.

Parallel zur Modernisierung des Bürogebäudes entstand ein neues Parkhaus mit insgesamt 63 Stellplätzen. Die Qualitätsanforderungen an die Bauausführung waren hoch. Schließlich sind Parkhäuser grundsätzlich hohen Belastungen ausgesetzt. Vor allem die Bodenflächen müssen neben der mechanischen Beanspruchung durch das Befahren auch Motorenölen und Treibstoffen widerstehen. Außerdem belasten im Winter Schnee, Matsch und Salze die Konstruktion. Ohne Abdichtung der Oberfläche würden diese in die Betonbauteile eindringen und schlimmstenfalls die Stahlbewehrung angreifen. Eine solche chloridinduzierte Korrosion kann sogar die Standsicherheit eines Gebäudes gefährden.

Bewährte Systeme

Die mit der Planung und dem Bau beauftragte Freyler Industriebau GmbH aus Kenzingen entschied sich daher für die Beschichtung der Bodenflächen mit zugelassenen, geprüften und erprobten Beschichtungssystemen von Disbon. Auf insgesamt 2.300 Quadratmetern Fläche kamen drei verschiedene Systeme zum Einsatz. Diese wurden ganz speziell auf die unterschiedlichen, vorhandenen Beanspruchungen abgestimmt.

Im Bereich der erdberührten Flächen entschieden sich die Planer für ein System, das zur Beschichtung von innenliegenden Stell- und Fahrflächen in Tiefgaragen und Parkhäusern, bei denen keine Rissüberbrückung gefordert ist, dient. Eine spezielle Grundbeschichtung schützt die Beschichtung zusätzlich vor rückwärtiger Durchfeuchtung. Für die Zwischengeschosse kam ein Parkhaussystem zum Einsatz, das zusätzlich eine dynamische Rissüberbrückung bietet.
Beim obersten Parkdeck fiel die Wahl auf ein Zweischicht-System für freibewitterte, befahrbare Flächen, ebenfalls mit dynamischer Rissüberbrückung.

Mit den Beschichtungsarbeiten wurde die Epo-Pur Bodenbeschichtungen GmbH aus Waldstetten beauftragt. Diese war mit durchschnittlich sechs Mitarbeitern vor Ort. Entsprechend zügig führten sie die Beschichtungsarbeiten durch. „Mitte Oktober haben wir mit den Arbeiten begonnen und bereits Mitte November war die Abnahme erfolgt“, berichtet Bauleiter Petrit Rudi. Trotz schlechter Witterungsbedingungen hätte man die knappen Termine einhalten können. „Das lag vor allem auch an der guten Zusammenarbeit mit der Bauleitung und dem Bauherrn“, betont Rudi. Als es sich abzeichnete, dass das schlechte Wetter und die niedrigen Temperaturen eine Beschichtung nicht zulassen würden, sei der Bau komplett eingehaust und beheizt worden.

Untergrundprüfungen

„Der Bauherr hat von vornherein gesagt, dass ihm die Beschichtung wichtig ist. Er legte großen Wert auf unsere Arbeit und hat alles getan, damit wir unsere Arbeit erledigen konnten“, lobt Rudi. Dass er diese mit seinen Leuten ordentlich ausgeführt hat, daran lässt er keinen Zweifel. „Als erstes haben wir die Festigkeit des Betons mit einer Haftzugprüfung überprüft. Zudem ermittelten wir mit einem CM-Gerät die Restfeuchte. Auch die Boden- und Lufttemperatur wurden von uns laufend gecheckt. Plus zehn Grad Celsius ist das Minimum, um beschichten zu können“, erklärt er.

Auch bei der Untergrundvorbereitung überließen Rudi und seine Mitarbeiter nichts dem Zufall. „Die Bodenflächen wurden von uns komplett kugelgestrahlt und in Teilbereichen zusätzlich geschliffen. Damit schafften wir einen sauberen, rauen und tragfähigen Untergrund.“
Die Beschichtung wurde anschließend nach den Verarbeitungsvorschriften des Herstellers aufgebracht.

Umfassender Service

Disbon-Fachberater Claus Piekutowski stand während der gesamten Bauzeit, von der Planung bis zur Abnahme, beratend zur Seite. „Ich berate den Bauherren, unterstütze die Bauleitung bei der Detailplanung und sorge dafür, dass der Handwerker das richtige Material zur richtigen Zeit am richtigen Ort hat“, erklärt er seine Funktion. Petrit Rudi kann das nur bestätigen. „Mit der Beratung, dem Service und der Flexibilität von Disbon bin ich sehr zufrieden. Herr Piekutowski war immer erreichbar. Diesen Service genieße ich sehr.“

Auch der Bauherr und die Planer profitierten vom Know-how des Herstellers. „Wir konnten schon während der Planungsphase Tipps geben, die dankbar aufgegriffen wurden“, erzählt Claus Piekutowski. So hat er beispielsweise angeregt, dass nach Abschluss der Arbeiten eine Schichtdickenmessung anhand von Bohrkernen durchgeführt wurde. „Diese haben wir in unserem Labor durchgeführt. Das Ergebnis war wie erwartet: Herr Rudi und seine Mitarbeiter haben perfekte Arbeit geleistet.“ Auch wenn in Stuttgart niemand jemals daran gezweifelt hätte, für den Bauherrn bedeutet dieser Service doch ein Plus an Sicherheit – und auf dieses Plus an Sicherheit möchte man bei Drees & Sommer nicht verzichten.


Hell und freundlich präsentiert sich das neue Parkhaus von Drees & Sommer in Stuttgart. Jede der vier Parkebenen wurde in einem eigenen Farbton gestaltet.


In die Grundbeschichtung des Parkhaus-systems OS 8 IV wird Quarzsand eingestreut, um die geforderte Verschleiß- und Rutschfestigkeit zu erzielen.


Bodenbeschichtungsarbeiten benötigen eine Temperatur von über zehn Grad Celsius. Um den Fertigstellungstermin nicht zu gefährden, wurde daher das Parkhaus komplett eingehaust …


… und beheizt.

Josef Schneider
Fotos: Disbon

Quelle: Malerblatt 06/2015

 

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