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BetoScan – Betonprüfung

Mit „BetoScan" lassen sich Parkdecks aus Beton schneller und genauer prüfen. Dabei fährt der Roboter die Flächen von selbst ab.

Zu den sensibelsten Betonbauwerken gehören zweifellos Brücken und die Decks von Parkhäusern – zumal hier immer wieder mangelnde Überdeckungen der Bewehrungsstähle zu beklagen sind. Durch die großen Flächen ist die Bestandsaufnahme solcher Problemfälle bislang ausgesprochen zeitaufwendig und nicht immer zuverlässig. Das Fraunhofer-Institut für zerstörungsfreie Prüfverfahren, kurz IZFP, hat kürzlich ein neuartiges Verfahren präsentiert, das auf einem autonom fahrenden Roboter basiert – und stündlich bis zu 100 Quadratmeter prüfen kann.

„BetoScan verwendet erprobte Messmethoden, etwa das Wirbelstrom-Verfahren oder Ultraschall. Objektspezifisch lässt sich die Plattform mit bis zu sechs verschiedenen Sensoren bestücken, darunter auch Radartechniken. Die eigentliche Innovation stellt das Trägerfahrzeug dar. Einmal in Gang gebracht, übernimmt „BetoScan die Messfahrten ganz alleine und speichert die ermittelten Messwerte mit den zugehörigen Lagekoordinaten im Systemrechner ab. Das erlaubt die punktgenaue Analyse des Ist-Zustandes und damit eine exaktere Sanierungsplanung. Und die grafische Darstellung der Messergebnisse zeigt schnell die Schwachstellen des jeweiligen Bauteiles.

„BetoScan“ ist eine selbstfahrende und autonom navigierende Plattform für Betonprüfungen – hier mit Wirbelstromsensor, Mikro- wellen-Feuchtemesser, Ultraschall- und Radarsensoren ausgerüstet.

 

Für den Betrieb von „BetoScan ist nur eine Person erforderlich, ansonsten arbeitet das Gerät völlig autonom – auch die Erkundung der örtlichen Gegebenheiten erledigt das Gerät selbstständig. Während einer Orientierungsfahrt ermittelt der frontseitige Laserscanner Wände, Stützen und markierte Orientierungspunkte, die werden alle in einer Datei abgelegt und daraus der eigentliche mäanderförmige Fahrweg für die Messung errechnet. Während des Messens überwachen zusätzliche Ultraschallsensoren die Umgebung auf neue Hindernisse. Die Geschwindigkeit wird durch die Sensorik bestimmt – bei besonders langsamen Messmethoden beträgt das Tempo 0,1 Meter pro Sekunde, normalerweise sollte aber 1 Meter pro Sekunde erreicht werden. Und das stellt eine enorme Flächenleistung dar.

Das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte und zusammen mit Industriepartnern entwickelte System wird derzeit vor allem für Machbarkeitsstudien genutzt. „Wir haben mittlerweile ein zweites System aufgebaut und können die Dienstleistung am Markt anbieten", so IZFP-Projektleiter Dr. Jochen Kurz.

Grafische Umsetzung der Messungen an einer Betonplatte. Visualisiert wird hier die Überdeckung. Fotos: Fraunhofer IZFP

Armin Scharf
Quelle: Malerblatt 07/2013
 

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