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Schnellreparaturmörtel

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Betonsanierung mit Schnellreparaturmörtel

Bei der Balkonsanierung großer Wohnanlagen müssen unterschiedliche Anforderungen vereint werden.

Dies kann mithilfe eines Schnellreparaturmörtels gelingen. Balkone und Loggien sind bei Wohnanlagen ein wichtiges gestalterisches Fassadenelement. Sie stehen zudem für die Mieter hinsichtlich des Wohnwertes an erster Stelle und sind somit von „herausragender“ Bedeutung. An vorderster Front stehen Balkone allerdings auch bei den Schäden. Sommerhitze, Frost und Stühlerücken müssen sie ertragen, Tauwechsel und sauren Regen. Dach und Boden in einem Bauteil vereint, das alles sind Maximalanforderungen wie sie am Gebäude sonst nicht vorkommen. Kein Wunder, dass so mancher Balkon bei solchen Belastungen in die Knie geht und massive Schäden aufweist. Wenn die Schäden an die Betonsubstanz gehen, kann es auch für die Statik gefährlich werden.
So weit wollte es die Wohnungseigentümergemeinschaft St. Gotthardstraße in Bremen-Osterholz nicht kommen lassen. Unübersehbar hatten Zustand und Nutzbarkeit der Balkone gelitten. Der „Zahn der Zeit“ hatte über die Jahre hinweg deutliche Schäden hinterlassen. Die Wohnanlage besteht aus versetzt angeordneten Wohnblocks unterschiedlicher Geschosshöhe mit 105 Wohneinheiten. Der überwiegende Teil der Wohnungen verfügt über mehr als einen Balkon bzw. über eine Loggia, Terrasse oder Dachterrasse. Die Gesamtzahl der Balkone, Loggien und Terrassen in der Wohnanlage beträgt 168, wobei ein gewisser Teil durch verglaste Fenster zu Wohnraum umgenutzt wurde. 102 Einheiten sind jedoch nach wie vor offen und ständig der Bewitterung ausgesetzt. Ein Teil der frei bewitterten Balkonflächen wurde eigentümerseitig mit einem Fliesenbelag versehen, im Regelfall war der Verbund-Gefälleestrich mit einem Schutzanstrich versehen, der seine Funktion als Abdichtung allerdings längst verloren hatte.

Begutachtung der Schäden

Eine von der Verwaltung 2004 durchgeführte Begutachtung jedes einzelnen Balkons und eine Eigentümerbefragung ergaben eine Vielzahl von sehr unterschiedlichen Schädigungen der Balkonoberflächen, der Stahlbetondeckenuntersichten, der geputzten Mauerwerkfassade und der Balkongeländer. Besonders starke Schäden wurden an den Stirnkanten unter der Geländerverkleidung festgestellt. Verursacht wurden die Schäden durch eine fehlende Abdichtung und eine zu geringe Bewehrungsüberdeckung in Verbindung mit voranschreitender Karbonatisierung des Betons. Der Hauptteil der Bewehrung lag jedoch noch im nicht karbonatisierten Bereich und war vor Korrosion geschützt.
Die Ingenieure stellten fest, dass die Korrosion an den Bewehrungsstählen nicht so weit fortgeschritten war, dass die Standsicherheit der Balkone gefährdet gewesen wäre. Die ermittelten Haftzugfestigkeiten reichten für das Aufbringen eines Oberflächenschutzsystems aus.
Eine gründliche Sanierung nach Stand der Technik war zwingend geboten, mit einfacher Baukosmetik war hier nichts mehr auszurichten. Ein aufwändiges Projekt, denn eine Betoninstandsetzung ist auf Grund der vielen Arbeitsschritte und der bei einem konventionellen System nach jedem einzelnen Arbeitsgang erforderlichen Wartezeiten sehr arbeits- und lohnkostenintensiv.
Den Auftrag erhielt die KAMÜ BAU GmbH, die nicht nur im Bremer Raum über beste Referenzen im Bereich der Betonsanierung verfügt. Um die Wunschvorstellungen des Auftraggebers in eine praktikable Lösung umsetzen zu können, hatte sich das ausführende Fachunternehmen in diesem Fall für einen Schnellinstandsetzungsmörtel entschieden.

Rationell und schnell

Der Reparaturmörtel verfügt als einziges schnell Wasser abbindendes Produkt über einen Nachweis nach der Richtlinie „Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen“ des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton in der Beanspruchbarkeitsklasse M1. Auch tiefe Ausbruchstellen können in einem Arbeitsgang rissfrei geschlossen werden – ohne mehrere Mörtel mit unterschiedlichen Körnungen verwenden zu müssen. Der Korrosionsschutz für entrostete Bewehrungen ist durch Vergütung des Mörtels mit Rostschutz gleich eingebaut und die hohe Untergrundhaftung (bis zu 3,0 N/mm²) macht eine zusätzliche Haftbrücke überflüssig. Nach Freistemmen der Schadstellen wurde auf die freigelegten Bewehrungsstähle eine Schlämme aus dem Reparaturmörtel und Rostschutz aufgestrichen. Realisiert werden konnte die schnelle Betoninstandsetzung somit mit nur einem Produkt.
Die übliche Differenzierung nach Umfang des Schadens und Ableitung daraus, welches Produkt zur Anwendung gelangen muss, entfiel. Die vereinfachten, reduzierten und beschleunigten Arbeitsabläufe brachten Kostenvorteile, nicht zuletzt durch Halbierung der Gerüststandzeiten und Minimierung der Anfahrten zur Baustelle. Für die Mieter konnte damit die Beeinträchtigung der Wohnqualität während der beschleunigten Baumaßnahmen drastisch reduziert werden.
Einen besonderen Verarbeitungsvorteil bot der Reparaturmörtel bei der Ausbesserung der Schäden an den Balkonuntersichten. Die unumgänglichen Überkopfarbeiten, konnten damit komfortabel bewältigt werden.



 

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