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Wiedergeburt einer Altstadt

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Eng stehen die Häuser in der neuen Altstadt Frankfurts zusammen. Da ist kein Platz für Gärten oder gar Grünflächen übrig - aber so sah es auch vor der Bombardierung der Innenstadt im Jahr 1944 aus. Links im Bild ist die Rotunde der Kunsthalle Schirn zu erkennen, die 1986 eröffnet wurde – und somit älter als die neue Mitte Frankfurts ist.

Frankfurts Dom-Römer-Quartier: Das verbindet Optik der Vorkriegszeit mit Handwerkskunst von heute.

Zwischen Dom und Römer tauchen die Besucher in eine Vergangenheit ein, die es in dieser Ästhetik und Perfektion nie zuvor gegeben hat. Nach Abschluss der sechsjährigen Bauphase können sich Bürger und Touristen der Mainmetropole in den historisch anmutenden Gässchen jetzt ein eigenes Urteil darüber bilden, ob die kühne Entscheidung der Stadt Frankfurt richtig war, ihre Altstadt auf dem 7000 Quadratmeter großen Areal wiederauferstehen zu lassen.

Sie soll so aussehen wie vor ihrer Zerstörung durch die Luftangriffe von 1943 und 1944. Komplett mit Fachwerk, Innenhöfen, figürlichem Schmuck und – in einem Fall – Vergoldungsarbeiten. Die Optik der Vorkriegszeit wird allerdings mit dem Komfort moderner Technik und den Auflagen der hessischen Bauordnung kombiniert.

Das prächtigste Haus im Dom-Römer-Areal ist der Renaissancebau „Goldene Waage“ mit seinem rheinischen Wellengiebel. Bei der detailgetreuen Rekonstruktion wurden Spolien des Originals verwendet, die aus dem Trümmerschutt geborgen werden konnten.

Kritiker warnten vor „Fake-Ästhetik“ und einer „Märchenstunde am Main“. Doch vielen Befürchtungen zum Trotz ist aus der neuen Altstadt kein Disneyland geworden. Alle Gassen der neu gebauten Frankfurter Altstadt sind eng wie zu Goethes Zeiten und fast alle 35 Häuser schmal und hoch, edel und elegant. Sie heißen „Goldenes Lämmchen“, „Klein Nürnberg“, „Rotes Haus“, „Goldene Waage“ oder „Haus zum Esslinger“. Die Farben der Fassaden – Braunrot bis lichter Ocker - wurden harmonisch und zugleich historisch unanfechtbar aufeinander abgestimmt.

Woher weiß man eigentlich, wie die Fassaden der Vorkriegshäuser, die ja aus verschiedenen Jahrhunderten stammten, tatsächlich ausgesehen haben? Nach der Bombardierung wurde dem Putz sicherlich keine Beachtung geschenkt, und die meisten Fotos aus damaliger Zeit sind Schwarzweißaufnahmen. Zum Glück konnten sich die Planer an einem heute im Historischen Museum Frankfurt ausgestellten Modell orientieren. Zwei Brüder aus Frankfurt, Hermann und Robert Treuner, hatten die Altstadt in den Jahren 1926 bis 1962 maßstabgerecht nachgebaut.

Der Arm mit der „Goldenen Waage“ ist eine detailgetreue Replik des 400 Jahre alten Originals.

Die Farben dieser Miniaturbauten und ihre Aufzeichnungen waren Orientierungshilfen bei der Erstellung des Farbkonzepts. Im Airbrush-Verfahren bildete der 1936 in Frankfurt geborene Restaurator Heinrich Paulus-Füller jene 15 Gebäude ab, die detailgetreu rekonstruiert werden sollten. Zwanzig „schöpferische Neubauten“ ergänzen das Ensemble zwischen Dom und Römer.
Für sie galten zwar nicht ganz so strenge Auflagen wie für die historischen Bauten, aber die Geschosshöhen und das Sockelmaterial – roter Mainsandstein – waren festgelegt.



 
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