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Superfeine Zerstäubung, hohe Flächenleistung: Das Airlessverfahren ist wirtschaftlich, effizient und umweltfreundlich.
AirlessGeräte sorgen für einen gleichmäßigen Oberflächenauftrag, bieten eine optimale Materialausbeute und sind zudem sehr leicht in ihrer Handhabung. Insbesondere im Vergleich zu Farbwalzen und Pinseln spart der Anwender Zeit und Kraft und erhöht gleichzeitig die Oberflächenqualität um ein Vielfaches.
Funktionsweise
Beim Airless-Farbspritzverfahren (Airless englisch „luftlos“) wird der Beschichtungsstoff durch hohen Druck sehr fein zerstäubt und auf die Oberfläche aufgebracht. Ein Airless-Farbspritzgerät setzt sich zusammen aus einer Materialpumpe, einem Hochdruckschlauch und einer Spritzpistole. Die wie in diesem Beispiel elektrisch betriebene Kolbenpumpe saugt den Beschichtungsstoff aus dem Behälter und fördert ihn über den Schlauch zur Spritzpistole. Die enorme Förderleistung geht auf das kraftvolle Zusammenspiel von Motor, Getriebe und Farbstufe mit Bypass-Ventil zurück: Das Getriebe reduziert die Drehzahl des Motors und überträgt die Leistung auf den Kolben in der Farbstufe. Durch die schnelle Auf- und Abwärtsbewegung des Kolbens wird der Beschichtungsstoff über das starre oder flexible Ansaugsystem angesaugt, verdichtet und in den Hochdruckschlauch bis zur Spritzpistole gefördert. Wird diese nun betätigt, tritt das Material mit einer sehr hohen Geschwindigkeit aus der Düse und wird in kleinste Teilchen zerstäubt. Diese feine, luftlose Zerstäubung entsteht durch den Druckabfall sowie den Luftwiderstand beim Austreten des Materials aus der Düse.
Querschnitt einer Airless-Kolbenpumpe.

























