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Mit der Renovierung, Sanierung oder Aufrüstung bestehender WDVS entsteht ein neues Arbeitsfeld und ein neuer Markt.
Der neue Markt braucht ein in Aufwand und Kosten gestaffeltes Angebot vom Handwerk. Wärmedämm-Verbundsysteme der ersten Generation entsprechen nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Die Dämmwerte sind besser geworden, die Dämmstoffdicke hat sich wesentlich erhöht und nähert sich bei den Standard-Materialien EPS und Mineralwolle einem Kosten-Nutzen-Optimum. Wenn ältere WDVS saniert werden müssen, fallen sie also möglicherweise unter das Sanierungsgebot, das die EnEV 2009 ab einem Sanierungs-Flächenanteil von zehn Prozent an der gesamten Bauteilfläche ausspricht. Es scheint also naheliegend zu sein, eine Sanierung zur „Aufrüstung“ des alten WDVS zu nutzen, entweder durch vollständigen Rückbau und die Anbringung eines neuen WDVS oder durch weit weniger aufwendiges Aufdoppeln. Oft gibt es aber kostengünstigere Alternativen – für den Handwerksbetrieb, der sie anbietet, ein echter Kompetenzbeweis.






















