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Montage von Fensterbänken

Die richtige Vorbereitung und die richtige Abfolge der Arbeitsschritte sind beim Montieren von Fensterbänken bedeutend.

Bei der Montage von Fensterbänken an WDVS-Fassaden kommt es auf die richtige Vorbereitung und die richtige Abfolge der Arbeitsschritte an – und das genaue Messen. Eine sorgfältige Ausführung und der Einsatz der richtigen Baustoffe sind die Grundlage für dauerhaft intakte Arbeitsergebnisse. Beim Anschluss des WDV-Systems an die Fensterbank ist das Messen besonders wichtig – und die Kenntnis der korrekten Messpunkte. Die richtige Breite der Fensterbänke ergibt sich, wenn man die lichte Breite der fertiggestellten Leibung nimmt und zweimal die Bordprofilbreite hinzurechnet. Bei Fensterbänken ist zu beachten, dass Rollladenführungsschienen innerhalb der Bordprofile auf das Fensterbankprofil entwässern müssen.

 

Messen, schneiden, kleben

Die Montage der Fensterbank beginnt mit dem Bekleben des Anschraubstegs mit einem Spezial-Dichtband, dann folgt das Anschrauben. Der Hohlraum unter der Fensterbank ist auszuschäumen – das dient zugleich der Verklebung. Beim Unterschäumen sollte die Fensterbank abgestützt werden.

Auch bei den Dämmarbeiten geht es mit dem Messen los. Wichtig: Die Oberfläche der Leibung muss am Ende – also inklusive Dämmung, Armierung und Deckschicht – bündig mit der Innenseite des Fensterbank-Bordprofils abschließen. Daran schließt sich der Zuschnitt der Dämmplatte an. Bevor die Dämmplatte geklebt wird, ist das Fugendichtband an die Fensterbank anzubringen. Wiederum ist akkurates Messen und Kleben für ein perfektes Ergebnis unerlässlich, denn das Band muss mit der Dämmplatte abschließen, um die Schlagregendichtheit sicherzustellen. Es darf also nicht in die Putzschicht hineinragen. Auch das Kleben selbst erfordert Genauigkeit: Nur bei vollflächiger Auflage ist das Dichtband richtig dicht. Jetzt erst können die (zugeschnittenen) Dämmplatten eingepasst werden. Tipp: An Kanten sollte das Fugendichtband gestaucht werden. Wenn es straff über die Kante gezogen wird, verliert es seine Dehnfähigkeit – und die Dichtheit ist nicht mehr gewährleistet.

 

Montage von Fensterbänken

1. Die richtige Breite der Fensterbänke ergibt sich, wenn man die lichte Breite der fertiggestellten Leibung nimmt und zweimal die Bordprofilbreite hinzurechnet

 

 

 

2. Nachdem der Anschraubsteg der Fensterbank mit einem speziellen Dichtband beklebt worden ist, wird die Fensterbank an die entsprechende Stelle angesetzt ...

 

 

 

3. ... und angeschraubt. Der Hohlraum unter der Fensterbank wird ausgeschäumt. Beim Unterschäumen sollte die Fensterbank abgestützt werden.

 

 

 

praxisplus

Bei starr eingebauten, konventionellen Fensterbänken drohen diagonale Putzrisse an den Ecken, weil die thermisch bedingte Ausdehnung (vor allem im Sommer) nicht aufgefangen, sondern direkt in die Putzschicht geleitet wird. Fensterbänke mit Dehnungskeder, wie z.B. „StoFentra Profi", bewegen sich im eigenen Rahmen. Dadurch wirken sich Längenänderungen durch Erwärmung nicht auf die Gesamtkonstruktion aus. Die Einheit aus Dämmsystem und Fensterbank bleibt so dauerhaft schadenfrei. Auch Wasser ist kein Problem: Die allseitig verschweißte Fensterbank bildet eine dichte Wanne.

Eine sorgfältige Ausführung und der Einsatz der richtigen Baustoffe sind die Grundlage für einen dauerhaft intakten Fensterbankanschluss in einem Wärmedämm-Verbundsystem.
Fotos: Sto AG


Quelle: Malerblatt 06/2014
 

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