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WDVS-Schornsteinsysteme

Was tun, wenn bei einer Fassadendämmung zum Beispiel Schornsteine neu geplant werden und Rohre nicht sichtbar sein sollen?

Was tun, wenn bei einer zu dämmenden Fassade zum Beispiel Schornsteine neu geplant werden und sichtbare Rohre nicht infrage kommen? Ein neues System verspricht interessante Lösungen und einen lukrativen Zusatznutzen. Die energetische Sanierung eines vor vier Jahrzehnten durch die Wüstenrot ausgezeichneten Einfamilienhauses in Seeheim-Jugenheim ist abgeschlossen. Das Flachdach und die Wände erhielten eine mineralische Außendämmung, ausgeführt von Malermeister Jürgen Czak aus Pfungstadt.

Das damals preisgekrönte Gebäude wird auch jetzt wieder zu einem interessanten Objekt: Für die Gas-Brennwerttechnik im Keller wurde ein zweiter „Schornstein" gebraucht. Und dieser verschwindet in der Außendämmung. Aus Gestaltungsgründen kam kein Außenschornstein infrage. Der Bauherr entschied sich für das SKOBIFIX-WDVS-Schornsteinsystem der Firma Skoberne.

Anwendung

Beim eingesetzten System werden die Abgase in einer „Abgasanlage mit Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten" in einem PPs-Rohr D 60 geführt. Ein Schacht aus einem speziellen Schaumkeramik-Material ummantelt das Rohr und dient dem Feuerwiderstandsschutz. Der Ringspalt zwischen Kunststoffabgasleitung und Schacht hinterlüftet das System. Die Schachtelemente werden mit einer Nut- und Federkonstruktion einfach „zusammengesteckt", die geringen Außenabmessungen lassen den „Brennwert-Schornstein" in jeder Wand oder Vorwandkonstruktion verschwinden. Und warum sollte ein solch platzsparendes System nicht auch auf der Außenwand in einem Wärmedämmverbund-System verschwinden, also in die Außendämmung gepackt werden? Mit dem geringen Tiefenmaß lässt sich die Abgasanlage komplett in der Dämmung verstecken.

Malermeister Jürgen Czak: „Die Mineralwollplatten ließen sich gut um den Schornstein herumschneiden, da der Schacht gleichmäßige Abmessungen aufweist. Unsere Kunden können wir mit diesem System auf eine interessante Lösungsmöglichkeit hinweisen". Der Anschluss zwischen der Feuerstätte und Schacht lässt sich variieren. Durch die Universal-Schrägdachpfanne erfolgt die Abdichtung je nach Dachneigung. Jetzt fehlt nur noch die Außendämmung, die den „Brennwert-Schornstein" völlig integriert. Dass nur eine unwesentliche Wärmebrücke entsteht, liegt an der Schaumkeramik. Begünstigend kommt hinzu, dass die Abgasleitung in der Heizperiode selbst Wärme abstrahlt. Temperaturberechnungen der Fassade haben ergeben, dass der Schacht als Wärmebrücke unwesentlich ist. Das System verspricht neue Lösungsmöglichkeiten für die Abgasführung.

Das Schornstein-System verschwindet In der Außendämmung. Fotos: Skoberne

Quelle: Malerblatt 07/2013
 

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