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WDVS

Bild: Caparol Farben Lacke Bautenschutz

Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist ein System zum außenseitigen Dämmen von Gebäudeaußenwänden. Man bezeichnet die gesamte Fassade des Gebäudes auch als Wärmedämmverbundfassade. Umgangssprachlich werden auch die Bezeichnungen Thermohaut und Vollwärmeschutz verwendet.
Erstmals in Deutschland wurde 1957 in Berlin ein Wärmedämmverbundsystem eingesetzt. Als Dämmstoff diente ein Polystyrol-Hartschaum, den die BASF unter dem Markennamen Styropor entwickelte.
Heute kommen, als synthetische Dämmstoffe, neben dem Polystyrol-Hartschaum (PS) auch noch Polystyrolpartikelschaum (EPS), Polystyrolextruderschaum (XPS) sowie Polyurethan-Hartschaum (PUR) zu Einsatz. Auch anorganische Dämmstoffe, wie Stein- und Glaswolle sowie Mineralschäume sind als Dämmmaterial weit verbreitet. Als natürlicher Dämmstoff im Außenbereich findet hauptsächlich HOlzfaserplatten Verwendung.
Die Verarbeitung der WDV-Systeme ist bei allen Dämmstoffen vergleichbar: Das Dämmmaterial wird in Form von Platten oder Lamellen mit Hilfe von Kleber und/oder Dübel auf dem bestehenden Untergrund befestigt und mit einer Armierungsschicht versehen. Die Armierungsschicht besteht aus einem Armierungsmörtel, in den ein Armierungsgewebe eingebettet wird. Dieses sollte im oberen Drittel der Armierungsschicht liegen. Den Abschluss des Systems bildet ein Oberputz, der je nach Anforderung oder gestalterischen Aspekten noch gestrichen wird. Waren früher aus bauphysikalischen Gründen nur helle Farbtöne möglich, so sind heute aufgrund moderner Technologien auch dunkle Farbtöne möglich. Bei der Caparol-Edition Carbon DarkSide sind Töne bis zu einem Hellbezugswert von 5 möglich.





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